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Saison 2013/2014
Sonntag, 22. September 201314:30 Uhr

Damen IgegenHC Cadolzburg

Heim

Damen I

20 : 29

Endergebnis

Gast

HC Cadolzburg

Spielort

Kroetensee

Halle finden

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Vor- und Nachbericht

Vor dem Spiel

HC-Mädels empfangen pfeilschnelle Cadolzburgerinnen

HC Sulzbach muss sich in allen Mannschaftsteilen steigern

Sulzbach (lis). Nach der Auftaktniederlage gegen den TV Weidhausen geht es am nächsten Sonntag für die Sulzbacherinnen mit einem Heimspiel gegen Aufsteiger Cadolzburg weiter. Anwurf der Partie ist um 14.30 Uhr in der Krötenseehalle. Die junge Truppe von Trainer Gerhardt Becker startete mit einem Sieg in ihre erste Landesligasaison und gewann zu Hause mit 27:24 gegen den HC Erlangen. Mit Kerstin Herberth und Torfrau Melanie Gugel wechselten zwei erfahrene Spielerinnen von der HG Zirndorf zum HC Cadolzburg und verstärkten das eh schon als spiel- und vor allem konterstarke bekannte junge Team. Besonders die erste Welle ist die Geheimwaffe der Cadolzburgerinnen, die aber auch viele Tore gegen Erlangen über die zweite Welle erzielen konnten. Spielmacherin Kerstin Herberth und Rückraumspielerin Sarah Pröbster, sowie Sandra Wild gelten als die gefährlichsten Spielerinnen des HCC, der aber auf allen Positionen nicht unterschätzt werden darf. Die Herzogstädterinnen müssen am zweiten Spieltag erneut auf Spielerinnen verzichten. Diesmal fehlen Nicole Schiegerl und Anni Bernhardt die mit der A-Jugend des ESV Regensburg unterwegs sind. Auch Luisa Lotter wird verletzungsbedingt weiter fehlen. Nach dem unbefriedigenden Start gegen Weidhausen sind die Herzogstädterinnen in der Pflicht, mit einer deutlichen Leistungssteigerung in allen Mannschaftsteilen, den HC Cadolzburg niederzukämpfen. „Gegen Cadolzburg wird es kein Zuckerschlecken, das wird ein harter Kampf, den jede Spielerin auf der Platte auch mit voller Leidenschaft annehmen muss! Ansonsten laufen wir große Gefahr, am Ende wieder mit leeren Händen dazustehen,“ warnt Co-Trainer Martin Müller.

HC Sulzbach: Tor: Nina Aures, Julia Lange; Feld: Andrea Himmerer, Ines George, Steffi Häckl, Conny Macarei, Lisa Steiner, Katharina Eichenmüller, Tanja Frisch, Tanja Pelikan, Vroni Herrmann, Anna Schramm, Kristina Steiner;

Nach dem Spiel

Zweite Pleite im zweiten Spiel

HC Mädels fehlt es an Spritzigkeit und Sicherheit

Sulzbach (lis). Auch das zweite Saisonspiel ging für die Sulzbacher Handballerinnen in die Hose. Gegen den spielstarken Aufsteiger HC Cadolzburg verlor der HC Sulzbach deutlich mit 20:29 (10:13). Woran liegt es? Diese Frage beschäftigt diese Tage besonders die beiden Trainer. Eines ist gewiss: die Herzogstädterinnen kämpfen mehr mit sich selbst und ihrer mentalen Stärke, als auf dem Spielfeld. Als Bayernligaabsteiger erwarten viele, besonders die Gegner, eine Überlegenheit, die aber nicht da ist. Sobald etwas nicht funktioniert, bekommen einige das große Flattern und spielen völlig verunsichert, anstatt ruhig und abgezockt das Ruder rumzureißen. Dabei fing alles sehr vielversprechend an. Die Sulzbacherinnen erspielten sich, gestützt auf eine solide Abwehrleistung eine 2:0 Führung, die sie trotz eines 2:2 Zwischenstandes auf 5:2 ausbauen konnten. Spielmacherin Lisa Steiner versuchte durch klare Ansagen das Positionsspiel zu strukturieren und die Torchancen herauszuspielen, was ihr aber nur in den ersten zwanzig Minuten gelang. Einige Male wurde geduldig gespielt und sicher verwandelt, bis ein kleiner Durchhänger und Abstimmungsschwierigkeiten in der Defensive das 5:5 bescherte. Doch die HCS-Mädels konnten wieder auf 8:6 erhöhen, dank einer treffsicheren Tanja Frisch auf der rechten Angriffsseite. Allerdings merkten die Cadolzburgerinnen, dass die Gastgeberinnen nicht übermächtig waren und spielten nun in der Abwehr offensiver. Dies führte zum Bruch im Sulzbacher Angriffsspiel und das Team von Gerhardt Becker glich zum 8:8 aus. Nun witterten die Gäste ihre Chance das Zepter zu übernehmen und erhöhten munter auf 8:10. Mit einer Auszeit wollte HCS Trainer Fips Scharnowell seine Mannschaft wieder auf die Vorgaben besinnen, doch Cadolzburg wirkte fortan spritziger und willensstärker. Zwar gelang den Herzogstädterinnen zweimal der Anschluss zum 9:10 und 10:11, doch dumme Ballverluste im Angriff bestrafte der HC Cadolzburg eiskalt mit schnellen Gegenstoßtoren. Auch nach dem Seitenwechsel waren die Sulzbacherinnen den athletischeren und pfeilschnellen Gästen in vielen Belangen unterlegen. So spielten die Gäste den HC Sulzbach förmlich an die Wand (12:19; 19:25) und schraubten das Ergebnis am Ende auf 20:29. Die Gastgeberinnen ließen viele Chancen aus und produzierten unnötige Ballverluste – Gastgeschenke für den HCC. Die Cadolzburgerinnen haben verdient gewonnen und gezeigt, dass sie in der Landesliga angekommen sind. Für den HC Sulzbach heißt es trotzdem weitermachen. Wirklich erfreulich war das Comeback von Franzi Luber, die gesundheitlich gezwungen war, kürzer zu treten. Auch Katharina Eichenmüller hatte am Siebenmeterpunkt eine gute Quote (4/5). Nun müssen die nächsten Trainingseinheiten genutzt werden, die Mannschaft wieder aufzubauen.

HC Sulzbach: Tor: Nina Aures(2 Siebenmeter gehalten), Julia Lange; Feld: Katharina Eichenmüller (7/4), Tanja Frisch (5), Andrea Himmerer (2), Steffi Häckl (2), Conny Macarei (2), Franzi Luber (1), Anna Schramm (1), Lisa Steiner (1), Ines George, Kristina Steiner, Tanja Pelikan;