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Saison 2012/2013
Samstag, 01. Dezember 201217:30 Uhr

SG Kissing/FriedberggegenDamen I

Heim

SG Kissing/Friedberg

33 : 25

Endergebnis

Gast

Damen I

Spielort

Halle noch nicht festgelegt

Zum Spiel

Vor- und Nachbericht

Vor dem Spiel

HC-Mädels wollen weiter auf Punktejagd gehen

HC Sulzbach zu Gast in Friedberg

Sulzbach (lis). Nach dem ersten Saisonsieg reisen die Damen des HC Sulzbach am Samstag frohen Mutes nach Friedberg. Dort kreuzen sie die Klingen mit der Spielgemeinschaft Kissing/Friedberg. Anwurf ist um 17.30 Uhr in der TSV-Halle in Friedberg. Für die Mannschaft von Trainerin Christina Pawlick und Patricia Niclaus setzte es zuletzt drei Niederlagen in Serie. Nun fordert Pawlick endlich wieder ein Erfolgserlebnis. „Jetzt warten auf uns die drei Teams, die in der Tabelle hinter uns stehen. Da müssen Punkte her!“ Ein Blick auf die Tabelle verrät die leichte Nervosität der SG, denn mit sechs Pluspunkten gibt das Punktekonto noch nicht viel her. Die Punkte gegen den HC Sulzbach sind daher fest eingeplant. Doch kampflos werden sich die Herzogstädterinnen keinesfalls ergeben. Schließlich hat das letzte Spiel gezeigt, was die Mannschaft als Kollektiv bewirken und schaffen kann. Wenn jede Spielerin alles gibt und wenn bis zum Schluss, um jeden Zentimeter gefightet wird. Mit derselben Einstellung ist auch der erste Auswärtssieg möglich. Die Gastgeberinnen sind für ihr starkes Tempospiel bekannt und wollen diese Waffe auch gegen den HC Sulzbach einsetzen. Mit Stefanie Schmidt hat die SG Kissing/Friedberg außerdem eine sehr gute Werferin in ihren Reihen, die trotz Verletzung zuletzt alles für ihre Farben in die Wagschale warf. Auch die junge Franziska Osterhuber gehört zu den Toptorjägerinnen der SG und bildet einen guten Gegenpol zu Schmidt. Gelingt es den Sulzbacherinnen aus einer leidenschaftlichen Abwehr heraus mit der nötigen Übersicht und dem nötigen Einsatz im Positionsspiel, den SG-Angriff zu unterbinden und ihrerseits konzentriert und diszipliniert im Angriffsspiel zu agieren, sollte gegen die SG Kissing/Friedberg ein Punktgewinn durchaus möglich sein. „Im letzten Spiel haben wir erstmals eine relativ niedrige Quote an technischen Fehlern verbucht. Das war der Grundstein für den Punktgewinn. Wenn die Mädels das wieder so gut hinbekommen, wartet in Kissing unsere nächste Chance!“ bilanziert Klaus Eckl vor der Partie.

HC Sulzbach:

Tor: Aures, Bernhardt; Feld: Himmerer, George, Häckl, Luber F., Macarei, Eichenmüller, Steiner L., Luber A., Thom, Schiegerl, Lotter, Christlein;

Nach dem Spiel

HC-Mädels mit zwei Gesichtern

30 Minuten reichen nicht zum Sieg

Sulzbach (lis). Eine überaus ärgerliche, weil vermeidbare Niederlage kassierten die Handballerinnen des HC Sulzbach am vergangenen Samstag in Friedberg. Das Spiel endete zwar deutlich mit 33:25, doch lag der HC Sulzbach zur Pause noch mit 11:17 in Front. Darüber hinaus zog sich Ines George in den Schlussminuten eine schwere Knieverletzung zu. Die genaue Diagnose steht noch aus. Von Beginn an, machten die Sulzbacherinnen, die auf Katharina Eichenmüller (Studium) verzichten mussten, klar, dass sie nicht der vermeidlich leichte Punktelieferant sein würden. So gelang der SG Kissing/Friedberg zunächst das erste Tor, doch die Gäste blieben stets auf Augenhöhe und waren ab dem 4:5 sogar die spielbestimmende Mannschaft. Allen voran Sandra Christlein sorgte mit ihren Treffern vom Kreis und Siebenmeterpunkt dafür, dass der Vorsprung stetig anwuchs. Die Gastgeberinnen belächeln im Nachhinein die „unkonventionelle“ Spielweise des HC Sulzbach, „über den Kreis zu Toren zu kommen“, doch gerade in der ersten Spielhälfte fand Kissing kein probates Mittel dagegen – im Gegenteil. Oft wurden die Oberpfälzerinnen nur unsanft gestoppt – elf Mal zeigten die Unparteiischen im gesamten Spielverlauf auf den Siebenmeterpunkt vor dem SG-Gehäuse. Auch Nina Aures im Sulzbacher Tor, knüpfte an die gute Vorstellung gegen Garitz an und entschärfte einige hundertprozentige Chancen der Gastgeberinnen. So erspielte sich der Tabellenletzte über ein 8:11 bis zur Halbzeit eine überraschende 11:17 Führung. Doch nach dem Seitenwechsel kam der große Bruch im Sulzbacher Spiel. SG-Trainerin Christina Pawlick fand nun das entscheidende Mittel in der Defensive, um den HC Sulzbach völlig aus dem Gleichgewicht zu bringen. Eine kurze Deckung gegen Spielmacherin Lisa Steiner und eine sehr aggressive und offensive Deckungsreihe ließ den HC Sulzbach fortan alt aussehen. Zwar konnte die Führung bis zum 17:21 noch einigermaßen verwaltet werden, doch es zeichnete sich schon bald ab, dass die Partie kippen würde. Die Fehler häuften sich, zahlreiche Ballverluste nutzte die SG Kissing/Friedberg zu einfachen Gegentoren und so schmolz die Tordifferenz HC-Trainer Klaus Eckl sah sich frühzeitig (in der 37. Spielminute!) gezwungen sein zweites Team-Time-Out zu nehmen. Doch Kissing gelang nun alles und Sulzbach nicht mehr viel. Sowohl in der Offensive, als auch in der Defensive leisteten sich die Sulzbacherinnen nun einige Patzer und die Heimmannschaft verkürzte auf 20:21. Der HC markierte zwar noch das 20:22, doch angeführt von einer torhungrigen Stefanie Schmidt (14/4 Tore) übernahm Kissing nun das Zepter und erhöhte mit einem 6:0 Lauf auf 28:22. Damit war das Spiel gelaufen und die Chance auf den zweiten Sieg leichtfertig vertan. „Heute hat die Mannschaft wieder zwei Gesichter gezeigt. Schade, dass es in der zweiten Halbzeit rasant bergab ging. Fünf Torschützinnen waren heute zu wenig, um Kissing letztendlich zu schlagen!“ so Klaus Eckl nach dem Spiel. Nichtsdestotrotz stimmt das Auftreten in der ersten Hälfte dennoch positiv und auch die Erfahrung der zweiten Hälfte ist lehrreich für den HC Sulzbach. Nun gilt es, an den aufgezeigten Schwachstellen zu arbeiten, um sich weiterhin berechtigte Hoffnungen auf den nächsten Punktgewinn machen zu können. HC Sulzbach: Tor: Nina Aures, Annika Bernhardt; Feld: Sandra Christlein (10/7), Lisa Steiner (5/2), Nicole Schiegerl (5), Andrea Himmerer (4), Conny Macarei (1), Ines George, Anna Thom, Steffi Häckl, Anki Luber, Franzi Luber;