Vor dem Spiel
HC-Mädels zu Gast beim starken Aufsteiger TS Herzogenaurach
Sonntag 14.30 Uhr - Minikader muss es richten
Sulzbach (lis). Nach dem ersten Punktgewinn seit dem ersten Spieltag müssen die Sulzbacher Handballerinnen am Sonntag (14.30 Uhr) die schwere Reise zum starken Aufsteiger TS Herzogenaurach antreten, die wie ein Orkan die Liga aufgemischt haben und momentan auf dem dritten Platz rangieren.
Dabei konnte das Team von Udo Herrmannstädter bereits namhafte Gegner wie Ismaning oder Winkelhaid schlagen, was für eine enorme Qualität im Kader spricht. Dieser ist sehr groß und hat mit Andrea Berner eine Spielerin im Rückraum, die dem HCS schon zu Heroldsberger Zeiten große Probleme bereitete.
Das Team von Stefan von Frankenberg hat genau das Problem des kleinen Kaders, der bei der momentanen Verletzungsmisere - mit den beiden Langzeitverletzten Julia Haske und nun auch Andrea Himmerer sowie Vroni Herrmann, die nach ihrer Blinddarmoperation noch pausieren muss - kaum Alternativen bietet. Somit müssen die verbliebenen Akteurinnen oft durchspielen und brechen in den Schlussminuten ein.
Es waren sehr gute Ansätze zu sehen im Spiel gegen Dachau, vor allem die neue Defensivstruktur des Coaches scheinen die Spielerinnen langsam verinnerlicht zu haben. Es hapert im Angriff, was aber nicht zuletzt an dem erläuterten Personalmangel liegt.
Das HC-Team steht in Herzogenaurach vor einer Herkulesaufgabe, genau in solchen Partien haben die Damen aber schon oft für Überraschungen gesorgt. Das Spiel ist trotz der Tabellensituation keineswegs eine Mission Impossible, wenn jede Spielerin mal wieder über die ganze Spielzeit ihr Potenzial abruft.
HC Sulzbach:
Tor: Babsi Viechtl, Doris Hänelt; Feld: Franzi Scheidler, Petra Fleißner, Maria Schlosser, Lisa Steiner, Melli Kopp, Tanja Pelikan, Karo Fuchs, Kristina Steiner und Diane Rösl;
