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Saison 2010/2011
Sonntag, 07. November 201014:30 Uhr

TS HerzogenaurachgegenDamen I

Heim

TS Herzogenaurach

:

Noch kein Ergebnis

Gast

Damen I

Spielort

Halle noch nicht festgelegt

Zum Spiel

Vor- und Nachbericht

Vor dem Spiel

HC-Mädels zu Gast beim starken Aufsteiger TS Herzogenaurach

Sonntag 14.30 Uhr - Minikader muss es richten

Sulzbach (lis). Nach dem ersten Punktgewinn seit dem ersten Spieltag müssen die Sulzbacher Handballerinnen am Sonntag (14.30 Uhr) die schwere Reise zum starken Aufsteiger TS Herzogenaurach antreten, die wie ein Orkan die Liga aufgemischt haben und momentan auf dem dritten Platz rangieren.

Dabei konnte das Team von Udo Herrmannstädter bereits namhafte Gegner wie Ismaning oder Winkelhaid schlagen, was für eine enorme Qualität im Kader spricht. Dieser ist sehr groß und hat mit Andrea Berner eine Spielerin im Rückraum, die dem HCS schon zu Heroldsberger Zeiten große Probleme bereitete.

Das Team von Stefan von Frankenberg hat genau das Problem des kleinen Kaders, der bei der momentanen Verletzungsmisere - mit den beiden Langzeitverletzten Julia Haske und nun auch Andrea Himmerer sowie Vroni Herrmann, die nach ihrer Blinddarmoperation noch pausieren muss - kaum Alternativen bietet. Somit müssen die verbliebenen Akteurinnen oft durchspielen und brechen in den Schlussminuten ein.

Es waren sehr gute Ansätze zu sehen im Spiel gegen Dachau, vor allem die neue Defensivstruktur des Coaches scheinen die Spielerinnen langsam verinnerlicht zu haben. Es hapert im Angriff, was aber nicht zuletzt an dem erläuterten Personalmangel liegt.

Das HC-Team steht in Herzogenaurach vor einer Herkulesaufgabe, genau in solchen Partien haben die Damen aber schon oft für Überraschungen gesorgt. Das Spiel ist trotz der Tabellensituation keineswegs eine Mission Impossible, wenn jede Spielerin mal wieder über die ganze Spielzeit ihr Potenzial abruft.

HC Sulzbach:

Tor: Babsi Viechtl, Doris Hänelt; Feld: Franzi Scheidler, Petra Fleißner, Maria Schlosser, Lisa Steiner, Melli Kopp, Tanja Pelikan, Karo Fuchs, Kristina Steiner und Diane Rösl;

Nach dem Spiel

Herzogenaurach behält die Oberhand

Tabellendritter mühelos gegen Herzogstädterinnen

Sulzbach (lis). Eine Nummer zu groß war am Sonntag der Gegner TS Herzogenaurach, der sich kaum ernsthaft anstrengen musste gegen einen ersatzgeschwächten HC Sulzbach. Dieser verlor am Ende recht deutlich mit 29:22 (18:12), da sich Licht und Schatten im Angriffsspiel nicht die Waage hielten. Zu viele Undiszipliniertheiten und eine schlechte Chancenverwertung brachten die Sulzbacherinnen auf die Verliererstraße. Zunächst legten die Gäste aus der Oberpfalz los wie die Feuerwehr und gingen mit 2:4 in Führung. Doch wieder einmal verpassten sie, diese weiter auszubauen. Herzogenaurach übernahm das Zepter und erhöhte auf 6:4. Sulzbach ließ sich aber nicht abschütteln und hielt dagegen (7:7). Allerdings erfolgte dann wieder eine Schwächephase, die der Tabellendritte nutzte und auf 14:8 davonzog. Stefan von Frankenberg nahm infolgedessen eine Auszeit, um sein Team wachzurütteln. Teilweise mit Erfolg: die HC-Mädels kämpften sich zurück und schafften den 15:12 Anschlusstreffer. Doch was danach folgte war an Tölpelhaftigkeit kaum zu überbieten. Die Sulzbacherinnen vergaben Großchancen, verteilten Geschenke an die TS-Abwehrreihe und sahen kollektiv dabei zu, wie die Gastgeberinnen spielentscheidend auf 18:12 davoneilten. Anstatt den Rückstand weiter zu verkürzen und geduldig auf echte Chancen zu warten, präsentierten sich einige Spielerinnen als zu eigensinnig und undiszipliniert. Nach dem Seitenwechsel gelang es zwar wieder auf 20:15 heranzukommen, doch Herzogenaurach spielte den Sieg mühelos nach Hause und konnte dabei alle 14 Spielerinnen zum Einsatz bringen. Am Ende gewann das Team von TS-Trainer Udo Hermannstädter mit 29:22 und unterstrich dadurch seine Ambitionen, sich im oberen Tabellendrittel festzusetzen. Sulzbach dagegen backt momentan zu kleine Brötchen für die Bayernliga und muss am nächsten Heimspiel unbedingt gewinnen. „Die Phasen von durchdachtem und lauffreudigem Kombinationsspiel sind bei uns leider zu kurz und wechseln mit viel zu langen Phasen, wo wir undiszipliniert agieren und uns selbst um den Lohn harter Arbeit bringen!“ so Co-Trainer Martin Müller nach dem Spiel.

HC Sulzbach:

Tor: Babsi Viechtl (3/7 Strafwürfen pariert), Doris Hänelt; Feld: Melli Kopp (5/2), Franzi Scheidler (4), Tanja Pelikan (4), Maria Schlosser (3), Lisa Steiner (2), Petra Fleißner (2), Diane Rösl (2), Karo Fuchs und Kristina Steiner;