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Saison 2012/2013
Samstag, 29. September 201217:45 Uhr

TSV OttobeurengegenDamen I

Heim

TSV Ottobeuren

30 : 20

Endergebnis

Gast

Damen I

Spielort

Halle noch nicht festgelegt

Zum Spiel

Vor- und Nachbericht

Vor dem Spiel

HCS-Damen reisen nach Ottobeuren

Erstes Auswärtsspiel gleich weiteste Fahrt

Die Damen des HC Sulzbach müssen am Samstag (Anwurf 17:45 Uhr) die weite Reise in den Allgäuer Kurort Ottobeuren antreten. Dort ist der heimische TSV Gastgeber für das blutjunge Team von Klaus Eckl und Martin Müller.

Das Aufsteiger-Team von Mihaly More hat sich mit einem Heimsieg über Garitz/Nüdlingen in der Bayernliga vorgestellt. Letztes Wochenende hat aber die deutliche Niederlage bei Kissing/Friedberg die Euphorie wohl etwas gebremst. Die meisten Tore erzielte bisher Regina Bary-Nagy mit insgesamt 14 Treffern.

Beim HCS geht von nun an der Ernst des Lebens in dieser Saison los. Konnte man das Heimspiel und die Niederlage gegen die favorisierte TS Herzogenaurach noch als letzten Test werten, treffen die Herzogstädterinnen nun auf einen wahrscheinlichen Konkurrenten um den Abstieg.

Bei dieser echten Standortbestimmung kann das Team wieder auf die Erfahrung von Spielmacherin Lisa Steiner bauen, die hoffentlich für mehr direkten Druck aus dem Rückraum sorgen kann. Auch die Fehleranzahl im Angriff sollte reduziert werden, wenn die Sulzbacherinnen erfolgreich sein wollen.

HCS: Tor: Aures, Bernhardt; Feld: L. Steiner, Himmerer, Häckl, F. Luber, Eichenmüller, Macarei, Wiens, A. Luber, Christlein, K. Steiner, George

Nach dem Spiel

Kollektiver Blackout im ersten Auswärtsspiel

Enttäuschende Niederlage beim Aufsteiger TSV Ottobeuren

Sulzbach (lis). Weit gefahren und leider weit hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben. Gegen einen vermeintlich schlagbaren Gegner setzte es eine schmerzliche 30:20 (16:9) Pleite für den HC Sulzbach. „Ein kollektiver Blackout – bis auf Torfrau Nina Aures hat heute keine Spielerin nur ansatzweise das gespielt, wozu sie im Stande ist!“ kommentierte Trainer Klaus Eckl sichtlich enttäuscht die hohe Niederlage beim Aufsteiger TSV Ottobeuren. Dabei hatten sich die Herzogstädterinnen so viel vorgenommen. Doch schon beim Aufwärmen dann der erste Dämpfer: Conny Macarei knickte im Fußgelenk um und ging nach kurzer Behandlung mit Schmerzen in die Begegnung. Von Anfang an waren die Gastgeberinnen gewillt, die Punkte in eigener Halle zu behalten. Begünstigt durch unvorbereitete Abschlüsse eines übermotivierten HC Sulzbach gingen die Allgäuerinnen schnell mit 3:0 in Führung. Bis zum 6:2 agierten die Gäste absolut katastrophal, sowohl vorne als auch hinten. Nach neun Minuten sah sich HC-Coach Klaus Eckl gezwungen, sein Team wachzurütteln, das nach der langen Anreise völlig von der Rolle war. Seine Worte zeigten Wirkung. Eine kämpferische Aufholjagd brachte das 7:7. Doch dann war wieder Sand im Getriebe – technische Fehler und überhastete Abschlüsse ließen Ottobeuren wieder auf 10:7 davonziehen. Nun lief überhaupt nichts mehr beim HC Sulzbach. Verunsichert und zögerlich produzierten die Oberpfälzerinnen desaströse Fang-, und Abspielfehler, die der TSV gnadenlos zu einfachen Kontertoren nützte. Die Folge: ein vorentscheidendes 16:9 zur Halbzeit. Mit hängenden Köpfen ging es in die Kabine. Da war guter Rat teuer! „Ich weiß, dass jede will, aber heute klappt ja überhaupt nichts! Wir produzieren einen Fehler nach dem anderen – das könnt ihr besser!“ versuchte Klaus Eckl sein Team wieder aufzurichten. Doch der TSV war schon auf die Siegerstraße eingebogen und machte genau da weiter, wo er vor dem Seitenwechsel aufgehört hat. Da half auch die klasse Leistung einer Nina Aures im Tor nichts, die nicht nur drei Siebenmeter parierte, sondern auch eine höhere Schlappe ihrer Mannschaft mit super Paraden verhinderte. So mussten die HC-Mädels erkennen, dass sie noch viel tun müssen, um auf Sieg spielen zu können. Nächste Gelegenheit, diese Niederlage vergessen zu machen ist am Sonntag im Heimspiel gegen die HG Zirndorf (2:4 Punkte). HC Sulzbach: Tor: Nina Aures, Annika Bernhardt; Feld: Andrea Himmerer (5), Sandra Christlein (5/1), Lisa Steiner (5/3), Anki Luber (2), Ines George (1), Steffi Häckl (1), Marina Wiens (1), Kristina Steiner, Katha Eichenmüller, Franzi Luber, Conny Macarei;