Vor dem Spiel
Überraschung im Nachholspiel?
Vizemeister aus Waldbüttelbrunn zu Gast in der Herzogstadt
Während die anderen Teams der Bayernliga schon in der Osterpause sind, müssen die Sulzbacher Handballer noch ein Spiel nachholen. Am Samstag um 18.30 Uhr beginnt das vorletzte Heimspiel der Herzogstädter in der Krötenseehalle gegen den Tabellenzweiten DJK Waldbüttelbrunn. Drei Chancen haben die Kritzek-Jungs noch, um die letzten beide Punkte zu holen, die für den Klassenerhalt reichen. Nach der Partie am Samstag noch das letzte Heimspiel gegen Landshut und dann das Saisonfinale in Winkelhaid. Die schwerste Aufgabe erwartet die Sulzbacher dabei sicher beim Gastspiel der Waldbüttelbrunner, die zumindest auf dem Papier eine Klasse besser sind, als die Gastgeber aus der Oberpfalz.
Nach einigen Jahren im Mittelfeld der Bayernliga, setzen die „Sumpfler“ nun vehement zum Höhenflug an. Nur die Extraklasse des bereits feststehenden Meisters aus Fürstenfeldbruck verhinderte, dass die Gäste den erhofften Aufstieg in die Dritte Liga schafften. Doch spätestens im nächsten Jahr muss man die Truppe von Trainer Karoly Kovacs wieder zu den Topfavoriten zählen. Kontinuierlich wurde der Kader mit Ausnahmespielern verstärkt. Zuletzt waren es der ungarische Spielmacher Joszef Szentgyörgyi und Rückkehrer Manuel Feitz, die ihre höherklassige Erfahrung einbringen durften. Zuletzt war aber etwas die Luft raus bei den Sumpflern. Nach der Heimniederlage gegen die Brucker Panther und der damit endgültig verspielten letzten Chance auf Platz 1, folgte ein 26:26 in Landshut, das durchaus als Überraschung gewertet werden kann.
Die Tatsache, dass es bei den Unterfranken um nichts mehr geht, aber auch die starke Leistung bei der knappen 28:29-Niederlage im Hinspiel, nährt die Hoffnungen der Krizek-Truppe auf einen Überraschungserfolg. Damit wären alle Unklarheiten für die Herzogstädter beseitigt und man könnte entspannt in die Osterpause gehen. Doch so einfach wird das nicht gehen, denn auch wenn die Gastgeber wohl bis auf Sebastian Schuh in Bestbesetzung antreten können, „WaBü“ bleibt Favorit und so müssen sich die Herzogstädter noch auf einige Wochen harter Trainingsarbeit einstellen. Auch wenn die Auswärtspleite in Fürstenfeldbruck noch etwas in den Köpfen der Spieler herumschwirrt, darf man zumindest auf eine Überraschung hoffen. In eigener Halle spielen die Oberpfälzer doch eine Klasse besser als in der Fremde und vielleicht gelingt ja noch einmal so ein Coup, wie gegen Unterhaching im letzten Heimspiel.
HC Sulzbach: Matijevic, Vojtech (Tor) Björn Kreyßig, Krizek, Laugner, Baumgärtel, Marco Forster, Schmidt, Termer, Ströhl, Smolik, Toni Kreyßig, Wedel, Kristian Forster
Bericht: cwh
