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Saison 2012/2013
Samstag, 23. Februar 201314:30 Uhr

HSG FichtelgebirgegegenDamen I

Heim

HSG Fichtelgebirge

:

Noch kein Ergebnis

Gast

Damen I

Spielort

Halle noch nicht festgelegt

Zum Spiel

Vor- und Nachbericht

Vor dem Spiel

Tabellenzweite Fichtelgebirge gegen das Schlusslicht

HC-Mädels zu Gast beim nächsten schweren Gegner - Weiter mutig sein und kämpfen

Sulzbach (lis). Nach dem Spiel gegen den Tabellenprimus Gröbenzell müssen die Sulzbacher Handballerinnen erneut auswärts ran. Und das gleich beim zweiten Spitzenteam der Bayernliga, der HSG Fichtelgebirge. Anwurf ist um 14.30 Uhr in der Sporthalle Marktredwitz in der Zweigstr. 5. Der HC Sulzbach, der sechs Punkte Rückstand zum Nichtabstiegsplatz hat, muss erneut auf bewährte Kräfte verzichten. Tanja Frisch zog sich gegen Gröbenzell eine Prellung im linken Knie zu und setzt deshalb aus. Steffi Häckl steht aus privaten Gründen nicht zur Verfügung und auch hinter dem Einsatz von Conny Macarei steht ein großes Fragezeichen. Die Favoritenrolle ist klar: Fichtelgebirge wird sich in heimischer Halle keine Blöße geben und hat die Punkte gegen Sulzbach fest eingeplant. Mit Spielmacherin Vera Hermankova, Linkshänderin Anna Wölfel und Jessica Lenhard auf Rückraum Links verfügt das Team von HSG Trainer Josef Hermanek eine wurfgewaltige und spielstarke Rückraumachse, die auch die Kreis- und Außenpositionen regelmäßig in Szene setzen. Es wartet also viel Arbeit auf die Defensive des HC Sulzbach, der sich keine Verschnaufpause gönnen kann, wenn der HSG Express Fahrt aufnimmt. Auch die Hintermannschaft der HSG ist bärenstark zumal beide Torfrauen Proskova und Remzova regelmäßig ihre Gegnerinnen zum Verzweifeln bringen und oft den Grundstein für das schnelle Konterspiel legen. Dies ist auch eine Waffe, die den Herzogstädterinnen alles abverlangen wird. Schnelles Rückzugsverhalten und frühzeitiges Unterbinden lautet die Taktik, die Klaus Eckl und Martin Müller jetzt schon ausgeben. „Wir müssen uns derzeit mit den besten Mannschaften in Bayern messen – Gröbenzell, Fichtelgebirge und nächste Woche Bergtheim. Das sind Hammerspiele in denen wir eigentlich nichts zu verlieren haben. Aber wir müssen sechzig Minuten mutig kämpfen und uns so gut, wie es geht verkaufen. Nur so können wir uns auf die Spiele gegen die hinteren Mannschaften optimal vorbereiten!“ so HC-Coach Klaus Eckl vor der Begegnung. HC Sulzbach: Tor: Nina Aures, Annika Bernhardt; Feld: Andrea Himmerer, Ines George, Franzi Luber, Conny Macarei (?), Katharina Eichenmüller, Lisa Steiner, Anki Luber, Nicole Schiegerl, Tanja Pelikan, Luisa Lotter, Sandra Christlein, Kristina Steiner;

Nach dem Spiel

Zweite Hälfte stimmt versöhnlich - HC Sulzbach verliert 28:22 in Fichtelgebirge

Sulzbach (lis). Gegen den Tabellenzweiten HSG Fichtelgebirge zogen die Sulzbacher Handballerinnen mit 28:22 (13:6) am Ende den Kürzeren und mussten bereits nach der ersten Halbzeit befürchten, noch deutlicher unter die Räder zu kommen. Ohne Tanja Frisch, Steffi Häckl und Conny Macarei reisten die Oberpfälzerinnen ins verschneite Marktredwitz mit dem Ziel, sich teuer zu verkaufen und es dem Gegner schwer zu machen, beide Punkte einzufahren. Das Team von Josef Hermanek, das in Bestbesetzung antreten konnte, stellte von Beginn die Weichen auf Sieg und profitierte dabei vom harmlosen und einsatzarmen Zweikampfverhalten der HC-Offensive, die sich offensichtlich von der kompakten HSG-Abwehrformation einschüchtern ließ. Zu selten gingen die Sulzbacherinnen auf die Nahtstellen in der HSG-Defensive und so gelangen der Heimmannschaft viele Ballgewinne, die über schnelles Konterspiel in Tore verwandelt wurden. Schlimmeres verhinderten dabei HC-Torfrau Annika Bernhardt, die einige Hundertprozentige entschärfte und Pfosten und Latte des HC-Gehäuses. So stand es nach wenigen Minuten bereits 5:1 für die Gastgeberinnen. Klaus Eckl zog die Notbremse und erinnerte seine Mannschaft in einem Team-Time-Out an die Trainingsinhalte und forderte mehr Kampfgeist im Angriffsspiel. Die erst 16-jährige Luisa Lotter zeigte mit einer beherzten Einzelaktion, wie die HSG-Abwehr zu knacken wäre, doch zu selten machten es ihre Nebenleute nach und so blieb es lange bei dem deutlichen Vorsprung der Gastgeberinnen (12:4). Besonders ärgerlich waren in dieser Phase zwei Schiedsrichterentscheidungen gegen den HC Sulzbach, die zweimal einen erfolgreichen Strafwurf wegen angeblichem „Abspringen“ von Sandra Christlein und dann von Lisa Steiner zurückpfiffen. Auch Linksaußen Andrea Himmerer scheiterte oft unglücklich an Querlatte oder Pfosten, so dass Fichtelgebirge zur Halbzeit eine komfortable 13:6 Führung verbuchen konnte. Nach dem Seitenwechsel forcierte Sulzbach aber das Tempo und so gelangen einige sehenswerte Tore nach schneller Mitte von Lisa Steiner. Leider konnte der HC Sulzbach, der in der 42. Minute in doppelter Überzahl agierte daraus kein echtes Kapital schlagen und so die HSG Fichtelgebirge nie ernsthaft in Bedrängnis bringen (19:13). HSG-Spielmacherin Vera Hermankova sorgte immer wieder für Nadelstiche gegen eine sonst durchaus solide HC-Defensive. Rechtsaußen Tanja Pelikan markierte zwei klasse Treffer und auch Ines George konnte auf Linksaußen einnetzen. Insgesamt blieben aber einige Chancen ungenutzt, so dass es am Ende nur zur Ergebniskosmetik reichte. Dass die zweite Halbzeit mit 15:16 an den HC Sulzbach ging, stimmte die beiden Trainer Klaus Eckl und Martin Müller am Ende wieder versöhnlich nach der schwachen ersten Spielhälfte. „Erst im zweiten Durchgang hat in jeder Spielerin auf der Platte das wahre Kämpferherz geschlagen und wir haben nicht aufgegeben. Schade, dass Trainingsinhalte nur bedingt umgesetzt werden. Das macht die ganze Sache nicht leichter,“ so beide Trainer nach dem Spiel.

HC Sulzbach:

Tor: Annika Bernhardt, Nina Aures; Feld: Sandra Christlein (7/1), Lisa Steiner (5), Luisa Lotter (2), Andrea Himmerer (2), Tanja Pelikan (2), Ines George (1), Anki Luber (1), Franzi Luber (1), Nicole Schiegerl (1), Katharina Eichenmüller, Kristina Steiner;