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Saison 2010/2011
Sonntag, 01. Mai 201116:30 Uhr

TV GerolzhofengegenHerren I

Heim

TV Gerolzhofen

:

Noch kein Ergebnis

Gast

Herren I

Spielort

Halle noch nicht festgelegt

Zum Spiel

Vor- und Nachbericht

Vor dem Spiel

Meisterteam muss noch einmal ran

In Gerolzhofen die Saison abrunden

Mancher Fan will es gar nicht glauben, aber die Landesligasaison 2010/2011 ist noch nicht ganz beendet. Während die Herzogstädter ja bereits seit einigen Wochen als Meister und Bayernligaaufsteiger feststehen, ist dieser letzte Spieltag der Runde für einige Teams noch sehr wichtig. So kämpft die Reserve des HSC Coburg und die DJK Waldbüttelbrunn noch im Fernduell um den zweiten Tabellenplatz, der zur Relegation gegen den Zweiten der Südliga reicht. Die Coburger haben hier übrigens mit zwei Zählern Vorsprung deutlich die besseren Karten. Den direkten dritten Absteiger machen die Erlangen-Brucker und der MTV Stadeln unter sich aus. Beide Teams sind punktgleich und so ist hier der Ausgang noch so richtig spannend. Alle anderen Entscheidungen sind gefallen. Mit der SSG Metten und dem letzten Gegner der Herzogstädter, dem TV Gerolzhofen verabschieden sich zwei Traditionsclubs aus der Landesliga, die noch im letzten Jahr als Bayernligist (Metten) bzw. als 4. der Landesliga Nord (Gerolzhofen) zur Elite der bayerischen Vereine gehörten.

Ein tiefer Fall für die Unterfranken, die sich nun im vorerst letzten Landesligaspiel am Sonntag um 16.30 Uhr gegen das Meisterteam aus Sulzbach noch ehrenvoll verabschieden wollen. Einen Sieg darf man von der Truppe des Trainers Marco Weinhardt aber nicht erwarten, denn zu groß waren die Auflösungserscheinungen in den letzten Wochen. Die 22:38-Pleite in Stadeln, die den Abstieg besiegelte stärkte nicht gerade das angeschlagene Selbstbewusstsein der Franken und auch die Hinspielniederlage in der Herzogstadt mit exakt dem gleichen Ergebnis macht wenig Mut.

Denn auch wenn die Gäste in den letzten drei Wochen nur mehr mit dem großen Fußball trainierten, oder sich mit wandern und Skifahren fit hielten, eine Blöße will sich die Meistermannschaft beim Absteiger aus Gerolzhofen nicht geben. Wer den Ergeiz der Rohrbachtruppe kennt, weiß dass die Sulzbacher auch die letzte Partie nach vorerst 10 Jahren Landesliga gewinnen wollen. Das ist man sich selbst, seinen Fans aber auch dem Gegner schuldig, denn ein Kirwa-Spiel will niemand.

HC Sulzbach: Güthe, Vojtech (Tor); Hartmann, Andörfer, Smolik, Moritz, Forster, Ströhl, Wertmiller, Burkhardt, Krizek, Braun, Schmidt, Englhard, Ott

Bericht: cwh

Nach dem Spiel

Abschied aus der Landesliga mit einem letzten Erfolg

Munteres Scheibenschießen beim 36:31-Erfolg in Gerolzhofen

Im letzten Spiel der Landesligasaison 2010/2011 standen sich mit dem TV Gerolzhofen und dem HC Sulzbach zwei Teams gegenüber, die sich beide aus dieser Liga verabschieden werden. Die Unterfranken standen ja schon als Absteiger in die BOL fest und auch die Rohrbachtruppe hat als Bayernligaaufsteiger längst schon geistig mit dieser Saison abgeschlossen. So machten beide Mannschaften das einzig richtige und boten den Fans ein munteres Handballspiel mit vielen Toren, jedoch ohne Härten, aber trotzdem mit der noch möglichen Ernsthaftigkeit. Am Ende verloren die Gastgeber zwar mit 31:36-Toren, doch ein Zweiklassenunterschied war nicht zu erkennen.

Natürlich kam den Gerolzhofenern zu Gute, dass der HCS nur mehr mit einem Restkader antreten konnte. Ohne Hartmann, Andörfer, Waitz und Englhard waren die taktischen Varianten von Trainer Christian Rohrbach doch sehr beschränkt. So dauerte es lange, bis sich der Favorit etwas absetzen konnte. Bis zum Stande von 10:10 war es ein munteres Scheibenschießen, an dem sich auf Gastgeberseite vor allem die Servatius-Brüder und Benjamin Schmitt beteiligten, während auf der Seite der Herzogstädter die Torschützen etwas breiter gestreut waren. Erst zum Ende der ersten Halbzeit setzte sich dann der Gast etwas ab und konnte mit 20:14 in die Pause gehen.

Auch in der zweiten Halbzeit vermieden es beide Abwehrreihen ihren Gegenspielern weh zu tun und verließen sich lieber darauf, das Spiel im Angriff zu gestalten, wo es deutlich mehr Spaß machte. So plätscherte die Partie so vor sich hin, denn die Herzogstädter konnten den vor der Pause heraus geworfenen Vorsprung locker verteidigen, auch wenn Trainer Rohrbach nach einer dummen roten Karte von Edu Wertmiller so langsam die Alternativen ausgingen. So durfte Rechtsaußen Marco Forster auch mal in der Mitte ran und unterstrich seine Spielmacherqualitäten auch gleich mit einem Treffer. Sollte hier ein verborgenes Talent aus der Not geboren sein?

Am Ende stand dann der 36:31-Erfolg des Meisters und mit diesem Endstand konnten beide Teams gut leben. Nun heißt es sich endgültig von der Landesliga zu verabschieden. Nach einer kurzen Regenerationsphase wird Erfolgs-Trainer Christian Rohrbach seine Truppe wieder zusammenholen, denn dann heißt es: „Bayernliga – Sulzbach ist dabei!“

HC Sulzbach: Güthe, Vojtech (Tor); Braun 8(3), Forster 6, Ströhl 5, Smolik 4, Burkhardt 4, Krizek 4, Wertmiller 2, Schmidt 2, Moritz 1

Bericht: cwh