Vor dem Spiel
Auswärtsspiel in Niederbayern
In Landshut nur Außenseiter
Nach zwei Heimspielen müssen die Sulzbacher Handballer erstmals in dieser Saison auswärts antreten. Am Samstag um 20.00 Uhr ist man zu Gast bei der TG Landshut. Das Spiel findet im Sportzentrum West in der Sandnerstr. 7 statt. In dieser Partie treffen zwei Clubs aufeinander, die einen denkbar schlechten Saisonstart hatten. Mit zwei Niederlagen gegen Waldbüttelbrunn und Erlangen-Bruck stehen die Niederbayern ebenso ohne Punkte da, wie der HCS, der ja seine beiden Auftaktheimspiele ebenfalls verloren hat. Eine Serie wird also reißen und wenn man die Historie der letzten Jahre betrachtet, schlägt das Pendel wohl eher in Richtung Landshut aus. Zwei deftige Niederlagen holte sich die Krizek-Truppe zuletzt bei der Turngemeinde ab und so liegt die Bürde des Favoriten wohl klar bei der TGL. Die Landshuter haben sich in den vergangenen Jahren auf die Integration von vereinseigenen Spielern konzentriert und sind unter dem Trainerfuchs Milan Sedivec auf einen richtig guten Weg. In der letzten Saison haben sich die Landshuter frühzeitig aller Abstiegssorgen entledigt und haben sich in den nächsten Spielzeiten den Weg ins obere Tabellendrittel als Ziel gesteckt. Eine robuste Abwehr, zwei gefährliche Rückraumschützen mit Enis Kabashi und Matthias Müller und pfeilschnellen Kreis- und Außenspielern sind die Trümpfe der Niederbayern, die nach dem verschlafenen Saisonstart nun Gas geben wollen. Die Gäste aus der Herzogstadt müssen nach zwei Spieltagen erkennen, dass diese Saison sehr schwer werden wird, sollten sich aber an den teils guten Phasen in den Partien aufrichten können. Jeder Spieltag hilft die mannschaftliche Geschlossenheit zu verbessern und irgendwann wird dann auch das erste Erfolgserlebnis kommen. Dazu ist es aber nötig, dass sich das Team nicht nur auf die individuelle Klasse einiger Akteure verlässt, sondern als Kollektiv auftritt. Spätestens wenn der Gegner die Gefahrenherde bei den Sulzbachern ausgemacht hat, muss Handball gespielt und nicht nur gekämpft werden. Wenn es die Mannschaft dann auch noch schafft, die Fehlerquote zu minimieren, die Chancenauswertung zu optimieren und dumme Zeitstrafen zu verhindern, ist der erste Sieg nur noch eine Frage der Zeit.
HC Sulzbach: Lotter, Marx Marco Forster, Smolik, Waitz, Mignon, Ströhl, Broz, Luber, Burkhardt, Kristian Forster, Wedel, Morcinek, Meta,
Bericht: cwh
