Zum Inhalt springen
Zurück zum Spielplan
Saison 2003/2004
Sonntag, 09. November 200316:30 Uhr

TSV SimbachgegenMJA

Heim

TSV Simbach

:

Noch kein Ergebnis

Gast

MJA

Spielort

Halle noch nicht festgelegt

Zum Spiel

Vor- und Nachbericht

Vor dem Spiel

A-Jugend beim TSV Simbach

Niederbayern sind ein harter Gegner, doch die SG will den Sieg

Erneut eine längere Anfahrt, diesmal bis an die österreichische Grenze nach Niederbayern, haben die Nachwuchshandballer aus Auerbach und Sulzbach am Sonntag vor sich. Erstmalig trifft man auf den TSV Simbach, eine Mannschaft die zu den Aspiranten um die Vizemeisterschaft zählt.

Die Simbacher sind gut aus den Startlöchern gekommen. Sie hatten bisher erst zwei Begegnungen zu bestreiten und siegten dabei in Friedberg und zuletzt daheim mit 33 : 32 Toren gegen Roßtal. In diesem letzten Spiel bestätigten die Gastgeber die Stärken, die man allgemein niederbayerischen Mannschaften nachsagt: Härte, Wurfkraft und ein Publikum, das wie ein Mann hinter dem eigenen Team steht. Der TSV bevorzugt das Positionsspiel nach einer geordneten Aufbauphase, er ist nicht so konterstark wie beispielsweise Erlangen und Milbertshofen. Aus einer insgesamt sehr kompakten Stammformation ragen ein Linkshänder im rechten Rückraum, der Kreisläufer und der Torwart heraus. Vor allem gegen sie müssen die Oberpfälzer die richtige Einstellung finden und dürfen dabei aber die anderen Spieler nicht unterschätzen.

Mit 4 : 4 Punkten aus den Partien gegen je zwei Teams aus der Tabellenspitze und vom Tabellenende hat die SG Auerbach / Sulzbach den erwarteten Saisonstart hingelegt, ohne dabei schon rundum zu überzeugen. Die erfreulichste Leistung gelang im letzten Spiel gegen HC Erlangen, wo man den Meister in spe immerhin 45 Minuten kräftig in Verlegenheit brachte. Daraus kann die SG Selbstvertrauen ziehen. Jetzt gilt es gegen eine Mannschaft zu bestehen, die in ihrer Leistungsfähigkeit in Augenhöhe mit den Oberpfälzern einzustufen ist. Voraussetzung für einen Erfolg ist, dass man gegen die robusten Niederbayern in Abwehr und Angriff ordentlich dagegenhält und sich nicht den Schneid abkaufen lässt. Dabei können die zuletzt in den 1. Herrenteams eingesetzten Michael Waitz und Frank Herold einiges an Erfahrung beitragen.

Aufstellung: von Borstel, Spangenberg, Kellner, Hofmann, Englhard, Schnödt, Herold, Waitz, Deinzer, Rösl, Wiesend, Tannenberger

Nach dem Spiel

Unnötige Auswärtspleite

TSV Simbach - SG Auerbach / Sulzbach 33 : 27 ( 13 : 12)

Enttäuschung bei den Handballern der SG Auerbach / Sulzbach nach der Niederlage in Simbach: Ein Spiel, in dem man über weite Strecken die bessere Mannschaft war, geht aufgrund von Pech aber auch fehlender Einstellung in den Schlussminuten ebenso deutlich wie unnötig verloren. Mit 4 : 6 Punkten liegt die SG jetzt auf Platz 5 der Tabelle und hat den Anschluss zu den verlustpunktfreien Spitzenmannschaften aus Erlangen, Milbertshofen und Simbach verloren.

Dabei begann die Begegnung für die Gäste sehr vielversprechend. In den ersten zehn Spielminuten ließ man nur ein Tor der Simbacher zu und legte eine 4 : 1 Führung vor. Die Abwehr war gut auf die im bisherigen Saisonverlauf gefährlichsten Angreifer der Niederbayern eingestellt. Matthias Schnödt gestattete über das ganze Spiel Torjäger Schmittke im rechten Rückraum nur wenige Aktionen und Maxi Hofmann hatte den Kreisläufer sicher im Griff. Vorbildlich wie schon so oft in der Abwehrarbeit agierte Alex Kellner, der den gegnerischen Aufbauspieler ausschaltete und noch so manche Lücke schloss.

Ins Spiel kamen die Gastgeber dann ausgerechnet über die nicht so stark eingeschätzte linke Angriffsseite. Hier gelang es ihnen immer mehr sich gegen die dort zu passiv agierende Abwehr durchzusetzen. Alex Kellner unterstützte zwar nach Kräften, als er aber nach bereits 15 Spielminuten sehr unglücklich die zweite Zeitstrafe erhielt und deshalb zunächst aus dem Spiel genommen werden musste, war diese Lücke nicht zu schließen. Simbach nutzte dies und konnte bis zur Pause mit 13 : 12 in Führung gehen.

Auch nach der Pause starteten die Oberpfälzer wieder sehr konzentriert. Schnell hatte man den Rückstand aufgeholt und hielt bis zur 50. Minute beim Spielstand von 25 : 23 eine Führung mit zwei Toren. Eine völlig unberechtigte dritte Zeitstrafe und damit die rote Karte gegen Kellner sollte dem Spiel die entscheidende Wende geben. Sie bildete den Auftakt für fünf weitere äußerst zweifelhafte Zeitstrafen gegen die Gäste der bis dahin ordentlich leitenden Schiedsrichter. Auf das Konto Pech gehen sicher auch einige Holztreffer in diesen letzten Minuten. Nicht zu übersehen war jedoch auch die mangelhafte Einstellung einzelner Spieler in der Phase, in der Ärmel hochkrempeln und kämpfen angesagt gewesen wäre. Dies wurde besonders in der Defensivarbeit deutlich, wo Erfolge oft nur mühsam und mit Beharrlichkeit zu erringen und nicht so publikumswirksam sind. Hieran gilt es für Trainer und Mannschaft zu arbeiten, auf die Nennung der Torschützen wird deshalb bis auf weiteres verzichtet.