Vor dem Spiel
Starker Aufsteiger in der Realschulhalle zu Gast bei der Ersten
Erlangen-Bruck ein bekannter aber unbequemer Gegner
Auf einen alten Bekannten treffen die Sulzbacher Handballer am kommenden Wochenende. Am Samstag um 16.30 Uhr ist der TV Erlangen-Bruck zu Gast in der Realschulhalle. Die Brucker waren zu längst vergangenen Bezirksoberligazeiten ein gern gesehener, aber auch gefürchteter Gegner der Herzogstädter und so freuen sich beide Teams auf ein Wiedersehen in der Landesliga.Die Erlanger Südstädter mussten einige Jahre länger auf den längst fälligen Aufstieg in die Landesliga warten, doch dass sie die Substanz für diese Liga haben bewiesen sie schon in den ersten Spielen in dieser Saison. Mit drei Siegen stehen die Brucker vor den Gastgebern auf einen hervorragenden 4. Tabellenplatz und gehen so als leichter Favorit in das Spiel gegen die Sulzbacher. Der gute Start des Erlanger liegt vor allem an der Treffsicherheit von Christian Burkhard, der zu den gefährlichsten Rückraumschützen der Liga zählt. Für die schnellen Gegenstöße zeigen weiterhin die gut bekannten Herzberger-Brüder verantwortlich, während Neuzugang Oliver Maar vom Regionalligisten Forchheim die nötige Routine und Cleverness in die Mannschaft bringt. Die große Anzahl von Klassespielern ist es also, die das Team so unberechenbar macht. Aber auch die Euphorie eines Aufsteigers macht die Aufgabe für die Gastgeber nicht leichter.Nach dem klaren Sieg in Waldkraiburg sind die Nerven der Sulzbacher Truppe erst mal beruhigt. Zwar waren die Oberbayern als potentieller Abstiegskandidat kein echter Prüfstein, doch die Art und Weise wie das stark verjüngte Team die Ausfälle von Rohrbach und Martinez kompensierte, macht doch Hoffnung.Beide Spieler wollen am Samstag wieder in den Kader zurückkehren und so haben die Trainer Andörfer und Ströhl nun ein neues Problem. Die starken Jugendspieler Waitz, Kellner und Englhard haben ihre Ambitionen auf einen Stammplatz eindrucksvoll untermauert und wollen sich so schnell nicht mehr verdrängen lassen. Vielleicht wird so der eine oder andere arrivierte Akteur eine unfreiwillige Pause erhalten. Dieses Luxusproblem nennt man dann diplomatisch Rotation. Ganz egal wer nun spielt oder rotiert, gegen die starken Franken ist eine hochmotivierte und kämpferische Einstellung Pflicht. Immerhin hat man als Hausherr einen guten Ruf als heimstarkes Team zu verlieren und will den Fans endlich den ersten Erfolg in eigener Halle schenken.
TV Sulzbach:Vojtech, von Borstel (Tor);Munker, Brandt, Hartmann, Stauber, Ott, Martinez, Soukop, Waitz, Gömmel, Rohrbach, Kellner, Englhard
Bericht: cwh
