Vor dem Spiel
Sulzbacher Handballer bei den Bayern
Beim Schlusslicht soll gepunktet werden
Wovon tausende Fußballspieler träumen, wird für die Sulzbacher Handballer war werden. Am Samstag um 19.30 Uhr bestreiten die Herzogstädter ein Punktspiel bei den Münchener Bayern in der Sporthalle an der Säbener Straße. Natürlich bei den Handballern des größten deutschen Vereins, die aber lange nicht so erfolgreich sind wie die berühmten Fußball-Profis.
Im Gegenteil, dem Aufsteiger aus der Landeshauptstadt bläst der raue Landesligawind heftig ins Gesicht. Vier Pleiten in vier Spielen ist die traurige Startbilanz der Oberbayern, die folglich die rote Laterne der Liga tragen dürfen. Leider kann der neue Trainer der Rothosen, Robert Wagner, nicht wie sein Kollege Felix Magath aus dem Vollen schöpfen und ist auf junge Spieler aus den eigenen Reihen angewiesen. Die Mannschaft hat bisher noch keine Landesligareife bewiesen, sollten diese aber möglichst bald erreichen, um nicht sehr schnell wieder in der Bezirksoberliga zu verschwinden.
Doch auch die Gäste aus der Herzogstadt sind noch nicht so richtig in Fahrt gekommen. Besonders in fremden Hallen blieben die Gömmel-Schützlinge bisher blass und ohne Punkte. Dank der traditionellen Heimstärke haben die Sulzbacher jedoch ein ausgeglichenes Punktekonto und können relativ gelassen nach München fahren. Dort soll endlich der erste Auswärtssieg eingefahren werden. Die Hoffnung auf einen Erfolg bestärkt vor allem die Schlussphase der Begegnung gegen den TSV Allach, wo das Team endlich einmal Siegermentalität aufblitzen ließ. Auch die beiden Späteinsteiger Sebastian Piller und Christian Rohrbach kommen immer besser in Form und verbessern die Optionen von Trainer Ingo Gömmel von Spiel zu Spiel.
So darf die Truppe um Torjäger Michael Waitz durchaus auf einen Sieg bei den Bayern hoffen, der auch dringend nötig ist, denn danach warten mit dem SV Wacker Burghausen und dem TSV Indersdorf zwei ganz dicke Brocken auf die Herzogstädter.
HC Sulzbach:
Von Borstel, Vojtech, im Tor; Munker, Rohrbach, Braun, Englhard, Brandt, Andörfer P., Kellner, Hartmann, Waitz, Schmidt, Forster, Piller
Bericht: cwh
