Vor dem Spiel
Gegen Eggenfelden klarer Favorit
Angst vor der " Schlafphase"
Die Heimspieltage im Januar gehen für den TV Sulzbach weiter. Am Samstag um 16.30 Uhr erwarten die Sulzbacher Handballer in der Realschulhalle den TV Eggenfelden zum Auftakt der Rückrunde. Dabei gelten die Herzogstädter als klarer Favorit, denn die niederbayerischen Gäste rangieren mit nur vier erkämpften Punkten lediglich auf dem vorletzten Tabellenplatz der Landesliga Mitte.
Nachdem die Eggenfeldener letzte Saison mit viel Glück erst in der Relegation den Klassenerhalt schafften, sollte in diesem Jahr eigentlich alles anders werden. Mit den Neuzugängen Seff aus Moosburg und Kober aus Waldkraiburg und einem landesligaerfahrenen Team um die Halbinger-Brüder hofften die Verantwortlichen auf eine ruhigere Runde und den Anschluss ans Mittelfeld der Liga. Doch schnell zeigte sich, dass die Mannschaft auch in dieser Saison wieder heißer Kandidat auf die Abstiegsplätze sein wird. Zwar gelingen immer wieder Achtungserfolge, wie letzte Woche mit der knappen 25:26-Niederlage gegen die SSG Metten, aber Zählbares gelang den Niederbayern kaum. Auch beim Saisonstart im Heimspiel gegen den TV Sulzbach spielten die Eggenfeldener stark, mussten sich aber am Ende mit 22:25 geschlagen geben. So wäre ein Punktgewinn gegen den Tabellendritten eine kleine Sensation und ein toller Motivationsschub für die Niederbayern.
Die Herzogstädter starteten standesgemäß ins neue Jahr. Der 33:24-Sieg gegen Landshut war zwar nicht glanzvoll, aber sicher herausgespielt und lässt auf eine erfolgreiche Rückrunde hoffen. Leider fällt Peter Andörfer nach einer erneuten Knieverletzung wohl für den Rest der Saison aus, doch ansonsten ist der Kader komplett und die beiden Trainer Andörfer und Ströhl stehen vor der Qual der Wahl. Auf alle Fälle wird am Samstag wieder einmal das große Talent Max von Borstel aus der A-Jugend den zweiten Platz im Tor einnehmen. Ein gelungenes Come-Back gab auch Michael Andörfer nach längerer Pause, der besonders in der Abwehr eine vielversprechende Alternative für das Trainergespann darstellt.
Die einzige Gefahr gegen den Außenseiter liegt eigentlich nur darin, den Gegner zu unterschätzen. Eine Schlafphase wie gegen die TG Landshut darf sich das Team nicht wieder erlauben, sonst könnte es ein böses Erwachen geben. Bei engagiertem Auftreten darf gegen den TV Eggenfelden nichts anbrennen und der zweite Sieg im neuen Jahr müsste unter Dach und Fach gebracht werden.
TV Sulzbach: Vojtech, von Borstel (Tor); Munker, Brandt, Stauber, Soukop, Waitz, Hartmann, Rohrbach, Gömmel, Kellner, Andörfer M.
Bericht: cwh
