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Saison 2009/2010
Samstag, 17. April 201017:30 Uhr

HaSpo BayreuthgegenDamen I

Heim

HaSpo Bayreuth

:

Noch kein Ergebnis

Gast

Damen I

Spielort

Halle noch nicht festgelegt

Zum Spiel

Vor- und Nachbericht

Vor dem Spiel

Schwere Auswärtspartie beim Tabellendritten

HC-Mädels reisen zur HaSpo Bayreuth

Sulzbach (lis). Mit dem Sieg gegen Haunstetten im Handgepäck reisen die Sulzbacher Handballerinnen am Samstag zu einer weiteren Spitzenmannschaft in der Bayernliga. Das Team von Jürgen Heubeck und Martin Müller gastiert beim Tabellendritten HaSpo Bayreuth. Anpfiff ist bereits um 17.30 Uhr in der Sporthalle Ost. Die Bayreutherinnen spielen im Vergleich zum letzten Jahr, als sie lange noch um den Klassenerhalt kämpfen mussten, von Anfang an eine bärenstarke Saison. Lange Zeit gehörten die HaSpo-Frauen zum Team der Aufstiegskandidaten, wovon jetzt der HSV Bergtheim das Rennen um die Meisterschaft machen wird. HaSpo Trainer Michael Fuchs hat eine spielstarke Truppe geformt, die besonders durch ihre offensive Defensivleistung im Hinspiel brillierte. Auch der Gegenstoß über Oertel ist eine gefährliche Waffe der HaSpo, die so manchen Gegner fast im Alleingang in die Knie gezwungen hat. Der HC Sulzbach kann leider nicht aus dem Vollen schöpfen: Spielmacherin Lisa Steiner ist wegen der Spielverlegung – ursprünglich war die Partie auf 19.30 Uhr angesetzt – nicht mit an Bord, da sie als Trainerin der weiblichen B-Jugend des HC Sulzbach am Qualifikationsturnier in Günzburg teilnimmt. Auch hinter dem Einsatz von Julia Haske, die mitten in den Abiturvorbereitungen steckt, steht noch ein Fragezeichen. Somit werden sich Melli Kopp, die gegen Haunstetten ihr Comeback gab, und Petra Fleißner die Rolle der Spielgestalterin teilen. Doch auch die anderen Spielerinnen sind gefragt, wenn man gegen Bayreuth bestehen will. Nur mit der entsprechenden Einstellung kann man dem favorisierten HaSpo Bayreuth das Wasser reichen und vielleicht sogar die Punkte streitig machen.

HC Sulzbach:

Tor: Babsi Viechtl, Doris Hänelt; Feld: Andrea Himmerer, Vron

Nach dem Spiel

Ohne Kampfgeist in Bayreuth

HaSpo schlägt die Sulzbacherinnen mit 42:26

Die Begegnung der Drittplatzierten HaSpo Bayreuth und dem 5. HC Sulzbach endete am Samstag deutlich 42:26 (19:11) für den Gastgeber aus Bayreuth. Die Mannschaft startete konzentriert und motiviert in die Begegnung. Trotz einer sehr offensiven Abwehr, mit der Bayreuth versuchte, die Sulzbacher zu Fehlern zu zwingen, erarbeiteten sich die HC-Damen durch Laufbewegungen im Rückraum immer wieder gute Torchancen, die jedoch sehr dürftig genutzt wurden. Trotzdem erkämpfte man sich durch eine gute Abwehrleistung eine 2 Tore Führung. Beim Stand von 4:6 startete der HC das „Experiment“ 7. Feldspieler. Der Wechsel mit dem Torhüter mit einem weiteren Feldspieler brachte zwar die gewünschte Überzahlsituation, ging aber auf Grund der schlechten Chancenauswertung dennoch nach hinten los. Innerhalb kürzester Zeit erzielte Bayreuth zehn Treffer, wohingegen die Gäste nur ein Tor für sich verbuchen konnten. Zwar änderten die Sulzbacher ihre Taktik wieder um, doch fand keine Spielerin zur Form zurück. Mit einem Halbzeitstand von 19:11 ging es in die Kabine. Die zweite Halbzeit begann, wie die erste geendet hatte. Das Tor der Gastgeber war Phasenweise wie zugemauert, was man von der Sulzbacher Abwehr weniger behaupten konnte. Die Bayreuther kamen viel zu einfach zu ihren Toren und schraubte das Ergebnis über 26:16 und 36:20 immer weiter nach oben. Das Ergebnis hätte nicht so hoch ausfallen müssen, doch der Kampfgeist, der die Sulzbacher Mannschaft sonst auszeichnet, wurde an diesem Tag sehr vermisst. Am nächsten Samstag steht nun das letzte Heimspiel der Saison gegen den HC Erlangen an, bei dem sich die Damen des HC Sulzbach noch einmal gebührend von ihren Fans verabschieden wollen.

HC Sulzbach: (Tor) Babsi Viechtl; (Feld) Maria Schlosser 7/5, Melli Kopp 5/2, Franzi Scheidler, Petra Fleißner je 3, Franzi Luber, Vroni Herrmann je 2, Andrea Himmerer, Tanja Pelikan, Christina Schatz, Julia Haske je 1, Krissi Steiner, Diane Rösl, Karo Fuchs

Bericht: Melli Kopp