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Saison 2014/2015
Sonntag, 05. Oktober 201416:30 Uhr

Herren IgegenTSV Ismaning

Heim

Herren I

23 : 22

Endergebnis

Gast

TSV Ismaning

Spielort

Kroetensee

Halle finden

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Vor- und Nachbericht

Vor dem Spiel

Krizek warnt vor Ismaning

Tabellenvorletzter will die Wende in der Oberpfalz

Den Auftakt zu drei Heimspielen der Herzogstädter in Folge macht am Sonntag um 16.30 Uhr in der Krötenseehalle die Partie gegen den TSV Ismaning. Mit den Münchner Vorstädtern kommt eine Mannschaft in die Oberpfalz, die noch keinen Punkt ergattern konnte und so als Tabellenvorletzter seine Aufwartung bei den Sulzbachern macht. Gerade hier sieht Trainer Pavel Krizek die größte Gefahr und so warnt der Coach: “Der unerwartete Punktgewinn in Lohr ist nichts wert, wenn wir dieses wichtige Spiel gegen Ismaning nicht gewinnen können“.

Natürlich geht der Gastgeber als Favorit in diese Partie, denn der Gegner aus Oberbayern musste den Verlust einiger Leistungsträger verkraften und wird sicher zu den Clubs gehören, die um den Abstieg kämpfen werden. Im Vorjahr aufgestiegen, absolvierten die Schützlinge von Trainer Tom Eck eine starke Premierensaison und landeten trotz einiger Verletzungssorgen auf dem 5. Platz. Kurioserweise endeten die Duelle mit den Herzogstädtern jeweils mit einem Auswärtssieg und so ist die Statistik ebenso ausgeglichen wie die Leistungsstärke der beiden Teams in der vergangenen Runde. Die guten Spiele der Ismaninger blieben auch anderen Vereinen nicht verborgen und so verloren die „Isis“ einige Leistungsträger wie Johannes Stumpf an den Drittligisten Fürstenfeldbruck oder Fabian Stoiber an den aufstrebenden Landesligisten Altenerding. So muss Trainer Eck neue junge Spieler in die erste Mannschaft integrieren, was natürlich seine Zeit braucht.

Auf Sulzbacher Seite hofft man dass diese Integrationsphase noch eine Woche andauert, denn auch für die Gastgeber ist jeder gewonnene Punkt Gold wert. So freut sich nicht nur Trainer Krizek, dass die Sperre von Linkshänder Toni Kreyßig abgelaufen ist und der Torjäger wieder zur Verfügung steht. Auch Marek Nachtman dürfte seine Erkrankung ausgeheilt haben und wenn sich die Verletzungen von Patrick Klee und Benjamin Funke aus dem Lohr-Spiel nicht als hartnäckig herausstellen, könnte der Coach mit seinem besten Kader in das Spiel gehen. Vorstand Christian Weiß sieht im Nachhinein in der Sperre von Toni Kreyßig sogar etwas Gutes: „Gerade Spieler wie Klee und Funke mussten Verantwortung übernehmen und haben dies hervorragend gelöst“. Nun hat der Coach Alternativen, um seinen Hauptangreifern Kreyßig und auch Jiri Smolik die nötigen Pausen zu geben, ohne gleich an zu viel Qualität zu verlieren.

Trotz des gelungenen Saisonstarts und der Außenseiterrolle des Gastes warnt der Trainer aber eindringlich vor dem Gegner am Sonntag, der nicht nur TSV Ismaning, sondern auch Überheblichkeit heißen kann. Die Jungs müssten inzwischen wissen, wie dicht die Leistungsfähigkeit der Teams in der Bayernliga ist. Jeder Sieg will erkämpft werden, denn die Spiele werden vor allem im Kopf entschieden.

HC Sulzbach: Lotter, Heimpel Toni Kreyßig, Björn Kreyßig, Krizek, Laugner, Forster Marco, Termer, Smolik, Funke, Luber, Nachtman, Klee, Forster Kristian

Bericht: cwh

Nach dem Spiel

23:22-Arbeitssieg gegen den TSV Ismaning

Forster und Lotter ragen aus durchschnittlicher Mannschaft heraus

Die gute Nachricht zuerst. Die Sulzbacher Handballer gewinnen inzwischen Spiele, die sie in den vergangenen Jahren noch in letzter Sekunde verloren haben. Arbeitssieg nennt man das wohl und das ist schon fast etwas geschmeichelt, denn der 23:22-Erfolg gegen den Tabellenletzten aus Ismaning stand lange auf des Messers Schneide. Dabei machte sich die Krizek-Truppe das Leben selbst schwerer als es hätte sein müssen. Erfreulich ist der Blick auf die aktuelle Tabelle trotzdem, denn der HCS ist mit 5:3 Zählern aus den ersten vier Spielen Tabellenfünfter und so kann der Saisonstart durchaus als gelungen abgehakt werde.

Eigentlich hätten die Gastgeber dieses Spiel schon nach wenigen Minuten entscheiden müssen, doch wurden vier hundertprozentige Chancen verworfen. So stand es nur 4:0 statt 8:0, was vor allem am starken Gästekeeper Joachim Murgg lag. Doch auch Sulzbachs Torhüter stand dem in nichts nach. Der junge Max Lotter vernagelte seinen Kasten und war Garant für die klare Führung der Herzogstädter nach 15 Minuten (7:2). Wie gesagt, es hätten ruhig schon ein paar Treffer mehr sein müssen, doch nur Rechtsaußen Marco Forster und der Torhüter genügten in der ersten Halbzeit gehobenen Bayernligaansprüchen. Mit neun Toren war er dann auch der beste Werfer seiner Mannschaft, die sich zum Ende der ersten Hälfte immer schwerer tat und so mit einem trügerischen 12:9 in die Pause gehen durfte. Die Gäste schafften es mit sehr langen Angriffen, die Oberpfälzer Abwehrspieler ungeduldig werden zu lassen und warfen dann ihre Tore, wenn die Gastgeber schon mental wieder im Gegenzug waren.

Daran änderte sich auch in der zweiten Halbzeit zunächst nur wenig. Zwar konnte man die Ismaninger weitere zehn Minuten lang auf Abstand halten (16:13, 18:14), doch ein richtiger Spielfluss kam nicht auf. Außer Marco Forster beteiligte sich nur noch Marek Nachtman mit dem nötigen Elan am Angriffsspiel. Der Tscheche wächst so langsam in die Spielmacherrolle hinein und strahlt schon wesentlich mehr Torgefahr aus, als noch in den ersten Spielen. Trotzdem quälte man sich durch die Partie und als die Sulzbacher Mitte der zweiten Hälfte einige Strafzeiten absitzen mussten, witterte der Tabellenletzte Morgenluft. Die „Isis“ merkten, dass hier eine Überraschung möglich ist und schafften beim 20:19-Zwischenstand erstmals den Anschluss.

Nun wurde es zumindest noch so richtig spannend und die Fans, die zuvor verdächtig ruhig waren, kamen noch einmal ins Schwitzen. Doch mit zwei Toren der Routiniers Smolik und Toni Kreyßig retteten sich die Gastgeber über die Zeit. Der letzte Gegentreffer zum Endstand von 23:22 kam erst fünf Sekunden vor Spielende und so durften sich die Jungs von Trainer Pavel Krizek zumindest über die Punkte freuen.

HC Sulzbach: Lotter, Heimpel (Tor); Forster Marco 9, Nachtman 4, Smolik 3(1), Laugner 2, Toni Kreyßig 2, Björn Kreyßig 2(1), Termer 1, Luber, Krizek, Forster Kristian, Klee,

Bericht: cwh