Vor dem Spiel
Krizek warnt vor Ismaning
Tabellenvorletzter will die Wende in der Oberpfalz
Den Auftakt zu drei Heimspielen der Herzogstädter in Folge macht am Sonntag um 16.30 Uhr in der Krötenseehalle die Partie gegen den TSV Ismaning. Mit den Münchner Vorstädtern kommt eine Mannschaft in die Oberpfalz, die noch keinen Punkt ergattern konnte und so als Tabellenvorletzter seine Aufwartung bei den Sulzbachern macht. Gerade hier sieht Trainer Pavel Krizek die größte Gefahr und so warnt der Coach: “Der unerwartete Punktgewinn in Lohr ist nichts wert, wenn wir dieses wichtige Spiel gegen Ismaning nicht gewinnen können“.
Natürlich geht der Gastgeber als Favorit in diese Partie, denn der Gegner aus Oberbayern musste den Verlust einiger Leistungsträger verkraften und wird sicher zu den Clubs gehören, die um den Abstieg kämpfen werden. Im Vorjahr aufgestiegen, absolvierten die Schützlinge von Trainer Tom Eck eine starke Premierensaison und landeten trotz einiger Verletzungssorgen auf dem 5. Platz. Kurioserweise endeten die Duelle mit den Herzogstädtern jeweils mit einem Auswärtssieg und so ist die Statistik ebenso ausgeglichen wie die Leistungsstärke der beiden Teams in der vergangenen Runde. Die guten Spiele der Ismaninger blieben auch anderen Vereinen nicht verborgen und so verloren die „Isis“ einige Leistungsträger wie Johannes Stumpf an den Drittligisten Fürstenfeldbruck oder Fabian Stoiber an den aufstrebenden Landesligisten Altenerding. So muss Trainer Eck neue junge Spieler in die erste Mannschaft integrieren, was natürlich seine Zeit braucht.
Auf Sulzbacher Seite hofft man dass diese Integrationsphase noch eine Woche andauert, denn auch für die Gastgeber ist jeder gewonnene Punkt Gold wert. So freut sich nicht nur Trainer Krizek, dass die Sperre von Linkshänder Toni Kreyßig abgelaufen ist und der Torjäger wieder zur Verfügung steht. Auch Marek Nachtman dürfte seine Erkrankung ausgeheilt haben und wenn sich die Verletzungen von Patrick Klee und Benjamin Funke aus dem Lohr-Spiel nicht als hartnäckig herausstellen, könnte der Coach mit seinem besten Kader in das Spiel gehen. Vorstand Christian Weiß sieht im Nachhinein in der Sperre von Toni Kreyßig sogar etwas Gutes: „Gerade Spieler wie Klee und Funke mussten Verantwortung übernehmen und haben dies hervorragend gelöst“. Nun hat der Coach Alternativen, um seinen Hauptangreifern Kreyßig und auch Jiri Smolik die nötigen Pausen zu geben, ohne gleich an zu viel Qualität zu verlieren.
Trotz des gelungenen Saisonstarts und der Außenseiterrolle des Gastes warnt der Trainer aber eindringlich vor dem Gegner am Sonntag, der nicht nur TSV Ismaning, sondern auch Überheblichkeit heißen kann. Die Jungs müssten inzwischen wissen, wie dicht die Leistungsfähigkeit der Teams in der Bayernliga ist. Jeder Sieg will erkämpft werden, denn die Spiele werden vor allem im Kopf entschieden.
HC Sulzbach: Lotter, Heimpel Toni Kreyßig, Björn Kreyßig, Krizek, Laugner, Forster Marco, Termer, Smolik, Funke, Luber, Nachtman, Klee, Forster Kristian
Bericht: cwh
