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Saison 2011/2012
Samstag, 10. Dezember 201118:30 Uhr

Herren IIgegenHSG Nabburg-Schwarzenf

Heim

Herren II

28 : 26

Endergebnis

Gast

HSG Nabburg-Schwarzenf

Spielort

Realschule

Halle finden

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Vor- und Nachbericht

Vor dem Spiel

Duell der Ligagiganten

HC Sulzbach II erwartet Tabellenzweiten HSG Nabburg-Schwarzenfeld

Am kommenden Samstag, den 10.12.2011 trifft die Reserve des HC um 18:30 Uhr das letzte Mal vor der Winterpause in der heimischen „Hölle“ am Erlheimer Weg auf die HSG Nabburg-Schwarzenfeld. Nach dem Abstieg aus der Bezirksoberliga haben sich die HSGler sofort in der neuen Spielklasse akklimatisieren können und sind seit Beginn der Saison als absoluter Favorit auf den direkten Wiederaufstieg anzusehen. Einzig gegen die SG DJK/SC Regensburg mussten die Männer um Trainer Daniel Ziegler Federn lassen und rangieren derzeit mit nur zwei Verlustpunkten auf Platz zwei der Tabelle. Hinzu kommt, dass man beim 36:22 Kantersieg gegen den HC Weiden nochmals ordentlich Selbstvertrauen für die kommende Partie beim Ligaprimus HC Sulzbach tanken konnte.

Unverändert ist die Situation im Lager der Sulzbacher. Seit dem ersten Spieltag rangieren die Herzogstädter souverän an der Tabellenspitze. Nach drei vermeintlich leichten Aufgaben zu Beginn der Saison konnte man auch die zwei Spitzenspiele gegen den HC Weiden und den SG/DJK SC Regensburg gewinnen, sowie die Reserve des ESV Regensburg und letzte Woche den HV aus Oberviechtach. Als besondere Stärke kann man in dieser Saison wohl die Tugend der Sulzbacher herausstellen, dass man auch in engen und hektischen Spielphasen einen kühlen Kopf bewahren kann und so auch Spiele, die auf der Kippe stehen, für sich entschied. Das lag wohl vor allem an den Führungsspielern Bittner, Mende, Stauber und dem starken Spielmacher Peter Andörfer.

Die Personalsituation seitens der Gastgeber sieht jedoch nicht so rosig aus wie die Tabelle. Mit den weiterhin verletzten Spielern Holger Bittner, Jürgen Brandt und Joachim Schmidt fehlt am kommenden Samstag auch Routinier Thilo Munker. Wieder mit dabei werden wohl Sascha Wendt und Torhüter Tobias Männl sein. Für die sulzbacher Mannschaft gilt es, sich auf seine Stärken zu besinnen und egal in welcher Aufstellung mit hundert prozentiger Einsatzbereitschaft und motiviert bis in die Zehenspitzen in die Begegnung zu gehen.

Es ist also angerichtet für ein absolutes Spitzenspiel. Die HSGler wollen unbedingt Anschluss an die Tabellenspitze halten um ohne Rückstand auf die Gastgeber in die Rückrunde gehen zu können. Die Herzogstädter hingegen wollen und müssen dieses wichtige Heimspiel für sich entscheiden, um den ersten Satzball im Kampf um den Titel zu verwandeln.

HC Sulzbach: Männl, Mende Peil, Wedel, Luber, Andörfer, Wendt, Stauber, Ströhl, Steubl, Englhard, Burkhardt, Paulus

Nach dem Spiel

Satzball verwandelt!

HC-Reserve schlägt im Spitzenspiel die HSG Nabburg Schwarzenfeld mit 28:26

Am vergangenen Samstag gewann die Bayernligareserve des HC ihr 8. Spiel in Folge und rangiert weiterhin unangefochten an Platz eins der Bezirksligatabelle. In einem hochklassigen und spannenden Spiel konnten sich die Herzogstädter gegen den BOL-Absteiger aus Nabburg und Schwarzenfeld durchsetzen und einen großen Coup im Kampf um die Bezirksligakrone landen.

Fast wie früher war das Ambiente in der altehrwürdigen Realschulhalle. Viele Sulzbacher Fans machten diese wieder einmal zur berüchtigten „Hölle“ und bekamen ein von Beginn an spannendes und körperbetontes Spiel zu sehen.

Den besseren Start in die Begegnung erwischten jedoch die Gäste. Wie so oft brauchten die Herzogstädter etwa 5 Minuten bis der Motor warm gelaufen ist. Hinzu kam, dass der wurfgewaltige Rückraumspieler der Gäste, Adrian Kiener, sehr gut in die Partie fand und den Abwehrreihen der Hausherren immer wieder Schwierigkeiten bereitete. Ab dem Zwischenstand von 4:6 zugunsten der Nabburger wendete sich dann schlagartig das Blatt und man nahm die Zügel selbst in die Hand. Angespornt von einem starken Tobias Männl im Gehäuse und gestützt von den wieder einmal starken Abwehrrecken Sascha Wendt und Peter Englhard konnten die Sulzbacher einen 4-Tore-Vorsprung herausspielen (11:7). Kaum mehr ein Ball der Gäste fand den Weg ins Sulzbacher Tor und einzig die Tatsache, dass die Sulzbacher Angreifer ihrerseits kein Mittel gegen den überragenden Schlussmann der HSGler, Martin Streijc, fanden, verhinderte einen größeren Vorsprung. Bis zum Halbzeitpfiff büßte man wieder etwas an Abstand ein und so gingen die beiden Kontrahenten beim Stand von 13:12 in die Kabinen.

In der Halbzeit ermahnte Coach Ingo Renner sein Team, nach Wiederanpfiff gleich eine „Schippe draufzulegen“ um eine vorzeitige Entscheidung zu erzwingen. Genau das setzten die Herzogstädter dann auch um. Wie die Feuerwehr legten sie los und überraschten die Gäste, die wohl noch mit dem Kopf in der Kabine waren. Ballgewinne wurden postwendend in Torchancen umgemünzt und so zog man bis zur 40. Spielminute auf 7 Tore davon (16:13; 19:15, 24:17). In der 42. Minute dann zog Gästecoach Daniel Ziegler die Notbremse und nahm eine Auszeit. Ab diesem Zeitpunkt verlor das Spiel der Gastgeber wieder deutlich an Struktur. Vor allem im Angriff wollte jeder Spieler vor den vielen Zuschauern glänzen. Die Folge waren halbherzige Abschlüsse und unvorbereitete Einzelaktionen. Beim Stand von 25:23 und Ballbesitz für die HSGler lag die Sensation in der Luft und die Hausherren schienen kalte Füße zu bekommen. Der Routine der erfahrenen Sulzbacher Mannschaft und den zwei schnellen Kontertoren des starken Andreas Peil war es zu verdanken, dass man dann doch 5 Minuten vor Ende der Partie den „Sack zu machen“ konnte (27:23). Nach 60 Minuten beendete das durchschnittliche Schiedsrichtergespann das Spitzenspiel beim Stand von 28:26.

Dieser Erfolg war für die HC-Reserve ein großer Schritt in Richtung Wiederaufstieg. Ohne Verlustpunkt gehen die Herzogstädter in das letzte Spiel vor der Winterpause in Kehlheim und haben gute Chancen als ungeschlagener „Herbstmeister“ in die Rückrunde zu starten.

HC Sulzbach: Mende, Männl Wedel (8), Peil (6), Andörfer (5), Englhard (5/1), Stauber, Luber (je 2), Paulus, Burkhardt (je 1), Ströhl, Steubl, Forster, Wendt.