Vor dem Spiel
Spitzenduell des sechsten Spieltags
Am Sonntag Spiel gegen Titelfavoriten Metten
Am Sonntag kommt es zum Spitzenduell des sechsten Spieltages zwischen dem TV Sulzbach und der SSG Metten. Anpfiff ist um 16:30 Uhr in der Realschule am Erlheimer Weg. Die Mettener sind wie gewohnt gut in die Saison gestartet und liegen im Moment auf dem zweiten Tabellenplatz, während der TV Sulzbach mit nur zwei Punkten weniger auf dem fünften Tabellenplatz Kontakt zur Spitze hält.
Die beiden Landesligateams trafen schon letztes Jahr zweimal aufeinander, wobei jeweils die Heimmannschaft die Punkte erringen konnte. Diese Konstellation bildet gute Voraussetzungen für ein attraktives und spannendes Spiel. Der neue Trainer der SSG Metten, Milan Sedivec, hat seine Spieler wieder einmal auf ein kampfbetontes und emotionsgeladenes Duell mit den Oberpfälzern eingestellt. Besonders die Form der Flügelzange der Mettener mit Achatz und dem Tschechen Voves, die den Sulzbachern schon letzte Saison enorme Schwierigkeiten bereitet hatte, wird einen spielentscheidenden Faktor darstellen. Auch muss die Abwehr der Herzogstädter die zwei gefährlichen Rückraumspieler konsequent am Wurf hindern, was nach den im letzten Spiel gezeigten Leistungen machbar sein sollte.
Allerdings ist ein Ausfall des Tschechen Petr Soukup zu befürchten, der sich am letzten Wochenende eine Fingerverletzung zugezogen hat. Doch zeigten schon die letzten Minuten gegen Erlangen, dass seine Mannschaftskameraden die schwierige Aufgabe, seinen Ausfall zu kompensieren, erfüllen konnten. Mit dem dort gezeigten Kampfgeist und dem schnellen Spiel der letzten Viertelstunde können die Sulzbacher den Mettenern sicherlich gleichwertig entgegentreten.
Wie so oft wird es deshalb auf die Unterstützung der Fans ankommen. Doch darauf kann sich der TV Sulzbach verlassen, denn die Zuschauerkulisse in der Erlheimer Realschulhalle ist in der ganzen Liga bekannt und gefürchtet.
TV Sulzbach: Vojtech, Güthe (Tor); Munker, Brandt, Hartmann, Rohrbach, Stauber, Andörfer P, Müller, (Soukup), Andörfer M., Waitz
