Vor dem Spiel
Endlich wieder ein Heimspiel
Superwichtige Partie gegen den SV Anzing
Vier lange Wochen haben die Sulzbacher Fans auf das nächste Heimspiel der Handballer warten müssen. Doch am kommenden Samstag um 18.30 Uhr geht es wieder los in der von den Gastmannschaften so gefürchteten Krötenseehalle. Die Zuschauer erwartet auch gleich ein besonderes Handballschmankerl, denn zu Gast ist der SV Anzing, als Aufsteiger aus der Landesliga Süd ein völlig unbeschriebenes Blatt für die Herzogstädter und als direkter Tabellennachbar ein Gegner, der unbedingt geschlagen werden muss.
Die Anzinger kommen mit der Referenz eines hungrigen, jungen Teams in die Oberpfalz und haben sich in der Bayernliga schon einigen Respekt verschafft. Dies bewiesen sie auch am letzten Wochenende, als sie die DJK Waldbüttelbrunn zumindest nach einer Halbzeit am Rande einer Niederlage hatten. Zwar gewann der Favorit dann doch noch klar mit 33:27, doch Trainer Hubert Müller zeigte sich sehr angetan von der derzeitigen Leistungsfähigkeit seiner Jungs. Zwei Brüderpaare sind es, die das Herz der Anzinger Mannschaft bilden. Max und Matthias Haberthaler bzw. Marinus und Jonathan Limbrunner machen die Münchner Vorstädter zu einer Familienangelegenheit, auch wenn der erfolgreichste Torjäger Philipp Ball heißt und wie so oft bei den Teams ein pfeilschneller Außenspieler ist. Einen Punkt Vorsprung haben die Gäste zurzeit auf den Gastgeber und so benötigen die Anzinger, die natürlich noch voller Aufstiegseuphorie stecken, die Punkte genauso wie der HCS.
Für die Sulzbacher gilt es nun vor allem, die beiden deftigen Niederlagen in Haunstetten und Waldbüttelbrunn aus den Köpfen zu bekommen und sich auf ihre Heimstärke zu besinnen. Die Negativerlebnisse zehren an den Nerven der Spieler, die erkennen müssen, dass man nur gemeinsam den Erfolg erzwingen kann. Einzelkämpfer sind nicht gefragt in der Bayernliga, dazu ist diese Klasse zu ausgeglichen besetzt und die Teams zu nahe beieinander. Gespannt darf man auf den ersten Heimauftritt von Neuzugang Linus Brockstedt sein, der in Haunstetten schon sein Potential andeutete. Zeigen müssen aber alle Akteure, dass sie gewillt sind die Punkte einzufahren. Diesen Plan in die Köpfe der Spieler zu bringen war die Hauptaufgabe von Trainer Pavel Krizek, der aber trotzdem sehr optimistisch in die Partie geht.
HC Sulzbach: Lotter, Heimpel Toni Kreyßig, Björn Kreyßig, Krizek, Laugner, Forster Marco, Termer, Smolik, Funke, Luber, Brockstedt, Klee, Forster Kristian
Bericht: cwh
