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Saison 2013/2014
Sonntag, 09. März 201415:30 Uhr

MJAgegenTSV Rothenburg

Heim

MJA

35 : 25

Endergebnis

Gast

TSV Rothenburg

Spielort

GMG Amberg

Halle finden

Zum Spiel

Vor- und Nachbericht

Vor dem Spiel

Spiel um die Meisterschaft

HC Nachwuchs empfängt den TSV 2000 Rothenburg

Spannung pur erwartet die Zuschauer am kommenden Sonntag in der GMG-Halle in Amberg: Wenn das Spitzenspiel der Landesliga Nord der männlichen A-Jugend zwischen dem gastgebenden HC Sulzbach und dem TSV 2000 Rothenburg angepfiffen wird, geht es um nicht mehr oder weniger als die Meisterschaft. Die Arithmetik der Tabelle ist leicht erklärt: Nachdem am vergangenen Wochenende der TSV Münnerstadt nicht antrat blieben die Punkte kampflos bei den Herzogstädtern. Dem HC als aktueller Tabellenführer wäre mit einem Sieg der erste Platz nicht mehr zu nehmen, bei einem Erfolg der Gäste dürften diese, bei noch einem ausstehenden Spiel, die Meisterschale wohl in die Hand nehmen. Beide Mannschaften haben eine überaus erfolgreiche Saison gespielt und waren während der gesamten Spielzeit im oberen Tabellendrittel zu finden. Besonders für die Heimmannschaft ist der Saisonverlauf mehr als zufriedenstellend. Zu Beginn der Saison musste das Trainerduo Wendt/Andörfer vier neue Spieler in einen Stamm von A-Jugendlichen, die teilweise seit den Minis zusammenspielt, integrieren. Und das gelang hervorragend. Dies war sowohl ein Verdienst der Übungsleiter als auch der Mannschaft selbst, die kollektiv und wie eine seit Jahren zusammengeschweißte Einheit auftrat. Und darauf sollte man auch am Sonntag bauen. Das Hinspiel in Rothenburg konnte mit 24:21 gewonnen werden. Aber das war bereits eine harte Nuss und die Spieler dürfen sich auf keinen Fall davon blenden lassen. Damals entschieden die Leidenschaft und der unbedingte Wille zum Erfolg. Dass die Gäste aus der Tauberstadt bisher die wenigsten Treffer aller Mannschaften in der Landesliga hinnehmen mussten, spricht für eine bärenstarken Defensive, und diese gilt es zu knacken. Das Trainergespann wird folglich ein Hauptaugenmerk darauf legen die gut eintrainierten Spielzüge im Angriff in den Köpfen der Spieler zu festigen um sich daraus viele Chancen zu erspielen. In der Abwehr gilt es geschlossen im Verbund zu stehen und jeder dem anderen beizustehen,ganz nach dem Motto „Die Mannschaft ist der Star“. Es ist also alles angerichtet für ein spannendes Saisonfinale. Die Spieler hoffen auf zahlreiche Unterstützung des Publikums, denn diese ist dringend nötig. Besonders aus den eigenen Handballreihen, da alle anderen Mannschaften des HC spielfrei sind. Aber auch die Amberger Handballfans sollten sich dieses Spiel nicht entgehen lassen. Anwurf ist am Sonntag um 15.30 Uhr in der Sporthalle des Gregor-Mendel-Gymnasiums in Amberg.

Aufstellung: Tor: Krieg, Meurer Feld: Birner, Falk, Kührlings, Meta, Rohrbach, Rösel, Werner, Wismeth

Nach dem Spiel

HC Sulzbach gewinnt Landesligameisterschaft

HC Nachwuchs distanziert Mitkonkurrenten mit 35:25

Es war angerichtet zum alles entscheidenden Saisonspiel zwischen der männlichen A-Jugend des HC Sulzbach und dem TSV Rothenburg. Dieses Spiel sollte nicht weniger als die Entscheidung im Titelrennen in der Landesliga Nord bringen. Der HC lag mit 7 Minuspunkten an der Tabellenspitze und der TSV mit 8 „Miesen“ in Lauerstellung. Und auch der Rahmen passte: Die GMG-Halle in Amberg war sehr gut besucht und DJ und Hallensprecher sorgten für die nötige Atmosphäre. Schon die erste Halbzeit brachte alles was sich das Handballherz von einer solchen Partie wünscht. Der Gast aus Rothenburg erwischte hier den besseren Start und konnte schnell 2-3 Tore vorlegen. Insbesondere die starken Halben des TSV fanden immer wieder den Weg zum Tor. Angetrieben von der phänomenalen Kulisse erwachte der HC aber langsam aus seiner Lethargie. Die Defensive stabilierte sich zusehends und das schnelle Angriffsspiel nahm langsam Fahrt auf. So war beim 9:9 erstmals der Ausgleich geschafft. Nach einem offenen Schlagabtausch bot die letzte Minute vor der Pause dann noch ein Highlight: 14 Sekunden vor dem Pausenpfiff beim Stand von 13:13 nahm der HC eine Auszeit um einen letzten Spielzug anzusagen: Simon Falk bediente Linksaußen Jonas Rohrbach, welcher unter tosendem Jubel per Kempa zum 14:13 Halbzeitstand traf. Bis hierhin hatte man zwei absolut gleichwertige Kontrahenten gesehen. Der TSV hatte starke Individualisten zu bieten, während beim HC ein sehr gutes gebundenes Spiel zu sehen war.

In der zweiten Halbzeit drehte sich das Bild: Nun konnte der HC schnell auf 2 bis 3 Tore davonziehen. Aber anders als in Halbzeit eins der HC, konnte der TSV diesen Rückstand nicht mehr aufholen. Die zunehmend verunsicherten Rothenburger haderten nun vermehrt mit den Schiedsrichtern, während die HC Schützlinge cool blieben und konzentriert ihrer Marschroute treu blieben. Beim Stand von 26:22 konnte Nachwuchskeeper David Meurer einen Siebenmeter parieren und von hier an spielte nur noch der HC. Immer wieder zwang die Defensive die TSV Akteure zu schlechten Abschlüssen und konnte so etliche Bälle gewinnen. In der Offensive erspielte man sich Chance um Chance und nutzte diese nun auch konsequent. So gelang ein 8:0 Lauf auf 34:22, womit die Entscheidung im Titelrennen gefallen war. Unter ohrenbetäubendem Jubel spielte man die Uhr herunter und beim Stand von 35:25 beendeten die Schiedsrichter die Partie.

So belohnte sich das Jugendteam selbst mit dem Meistertitel für eine sensationelle Saison und ließ sich dementsprechend noch minutenlang von den Fans feiern. Vier neue Spieler wurden zu Beginn der Saison schnell integriert und es bildete sich echter Teamgeist. In der Mannschaft gab es keinen Spitzenspieler der herausragte; die Mannschaft selbst war der Star! Und so konnten auch diverse Verletzungen kompensiert werden; je nach Bedarf war es ein jeweils anderer Spieler welcher herausragte und seine Nebenleute mitriss. „Wir sind unheimlich stolz auf die Jungs! Hier wurden nicht nur neue Spieler integriert, hier wurden Freundschaften geschlossen!“, gab Trainer Wendt nach dem Spiel zu Protokoll.

Aufstellung: Tor: Krieg, Meurer (1 Siebenmeter gehalten) Feld: Falk, Meta (je) 7/1; Rösel 6; Wismeth, Rohrbach (je) 4; Birner 3; Kührlings 2; Werner, Weiß (je) 1