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Saison 2010/2011
Samstag, 13. November 201018:30 Uhr

Damen IgegenHSG Würm-Mitte

Heim

Damen I

:

Noch kein Ergebnis

Gast

HSG Würm-Mitte

Spielort

Realschule

Halle finden

Zum Spiel

Vor- und Nachbericht

Vor dem Spiel

Auf gehts SULZBACH, kämpfen und siegen!!!

HC-Mädels mit Heimspiel-Pflichtaufgabe gegen HSG Würm-Mitte

Sulzbach (lis). Die Handballerinnen des HC Sulzbach erwartet am Samstag eine Pflichtaufgabe. Das Team von Stefan von Frankenberg und Martin Müller empfängt den punktgleichen Tabellennachbar HSG-Würm-Mitte, der allerdings bislang ein Spiel weniger bestritten hat als die HC-Mädels und deswegen die rote Laterne trägt. Anpfiff der Begegnung ist um 18.30 Uhr in der Realschulhalle. Diese Pflichtaufgabe stellt das Team nun auf den Prüfstand. Es gilt mannschaftlich geschlossen aufzutreten und absolut diszipliniert zu spielen, denn der Kader ist weiterhin dezimiert. Ohne Julia Haske, Vroni Herrmann, Andrea Himmerer und nun auch Karo Fuchs (Achillessehne) stehen dem Trainergespann nur acht Feldspielerinnen zur Verfügung, sofern keine Jugendspielerin bereit ist auszuhelfen! Deshalb muss jede Spielerin an ihre Leistungsgrenze gehen und sich in den Dienst der Mannschaft stellen. Jede Spielerin muss sich etwas zutrauen und die Torchancen eiskalt verwerten. Doch Torchancen ergeben sich nur, wenn man sich diese gemeinsam erarbeitet und diszipliniert auf die entscheidende Lücke wartet. Erst dann gilt es konsequent und mit voller Durchschlagskraft zum Tor zu ziehen und den Ball zu versenken. Überhastete und unplatzierte Würfe sind pures Gift und kosten unnötig Kraft. Der HC Sulzbach hat es mit einer sehr jungen Mannschaft zu tun, die besonders mit schnellem Spiel über erste und zweite Welle zum Torerfolg kommt. Deshalb ist es wichtig die technischen Fehler im Angriff möglichst gering zu halten. Jeder Gegenstoß der Gäste bedeutet schnelles Umschalten und ist enorm kräftezerrend. Somit heißt die Devise: Sicherer Abschluss und selbst in der Abwehr zu Gegenstoßtoren kommen!

HC Sulzbach:

Tor: Babsi Viechtl, Doris Hänelt; Feld: Franzi Scheidler, Petra Fleißner, Maria Schlosser, Lisa Steiner, Melli Kopp, Tanja Pelikan, Diane Rösl und Kristina Steiner;

Nach dem Spiel

Unglaublich wichtiger Sieg gegen HSG Würm-Mitte

HC Sulzbach zeigt Kampfgeist - Nachwuchsspielerinnen überzeugen

Sulzbach (lis). Gegen den bis dato punktgleichen Tabellennachbarn HSG Würm-Mitte stand der HC mit dem Rücken zur Wand. Es musste unbedingt ein Sieg her, um den Anschluss ans Mittelfeld nicht zu verlieren und im Abstiegskampf einen direkten Konkurrenten hinter sich zu lassen. Am Ende gewannen die Herzogstädterinnen verdient, aber sehr knapp mit 29:28 (14:16). Der HC Sulzbach machte aus der Personalnot eine Tugend und nominierte kurzerhand die erst 16-jährige Katharina Eichenmüller aufgrund toller Leistungen im Damentraining und in der B-Jugend Landesligamannschaft des HC Sulzbach. Auch Franziska Luber (Landesliga A-Jugend) stellte sich in den Dienst der ersten Damenmannschaft und leistete einen wichtigen Beitrag zum doppelten Punktgewinn. Die Gastgeberinnen wirkten sichtlich nervös, da ihnen die Brisanz und die Wichtigkeit dieses Spiels absolut klar war. So blieben in den Anfangsminuten einige Chancen ungenutzt und auch die Fehlerquote war relativ hoch. Dennoch konnte der HC Sulzbach mit 3:2 und 4:3 in Führung gehen. Die Gäste ließen sich aber nicht abschütteln und zeigten der HC-Defensive durch munteres Laufspiel große Schwächen auf. Infolgedessen blieb die Begegnung offen, da beide Teams vorne Tore erzielten, aber in der eigenen Defensive dem Gegner keinen Riegel vorschieben konnten. Als Tanja Pelikan nach einer Angriffsaktion verletzt vom Spielfeld musste, betrat Katharina Eichenmüller das Spielfeld und krönte ihr Debüt mit zwei sehenswerten Treffern von der Linksaußenposition. Auch in der Defensive zeigte Katharina keine Angst und fügte sich schnell in den Deckungsverbund ein. Die Herzogstädterinnen legten meist vor und Würm glich aus. Als Sulzbach dann erstmalig auf zwei Tore davonzog (11:9) war die Hoffnung groß, dass der Gegner fortan im Griff war. Doch auch das Team von Thomas Schaumberger wollte unbedingt gewinnen und glich, begünstigt durch Unachtsamkeiten der Sulzbacherinnen, wieder auf 11:11 aus. Die HC-Mädels schafften erneut eine Führung zum 13:11. Leider zeigten sie sich in den restlichen Spielminuten der ersten Halbzeit völlig kopflos. Undiszipliniertheiten, die das Trainergespann im Vorfeld schon angesprochen und untersagt hatte, führten zu einem totalen Bruch im Spiel. Die HSGlerinnen witterten ihre Chance und erzielten drei Tore in Folge, was auch am katastrophalen Rückzugsverhalten der Oberpfälzerinnen lag. Das 14:14 juckte die Gäste nicht, die nun deutlich spielbestimmender agierten und sich einen 14:16 Halbzeitstand sicherten. Nach einer kritischen und lauten Halbzeitansprache des Trainers wollten die Sulzbacherinnen ihre schlechte erste Hälfte wieder gut machen. Die Zuschauer merkten, dass die HC-Mädels kampfbereit waren. Mit lautstarker Unterstützung peitschten sie ihre Mannschaft nach vorne. Sulzbach kämpfte aufopfernd und holte sich das Spiel zurück (19:17). Fortan gelang den Gästen keine Führung mehr, doch sie ließen sich einfach nicht abschütteln. Diese Tatsache machte die Begegnung furchtbar spannend und es knisterte bis zum Schluss (23:23; 26:26; 28:28). Als dann Doris Hänelt einen Konter der Gäste mit einer unglaublichen Parade entschärfte, war das Glück auf Sulzbacher Seite. Die bärenstarke Melli Kopp war es dann die ihrer Mannschaft mit ihrem letzten und entscheidenden Treffer den Sieg bescherte. Der letzte Angriff der Gäste blieb glücklicherweise torlos, so dass sich die Spielerinnen am Ende freudetaumelnd und auch aufgrund dieses intensiven Spiels erleichtert in die Arme fielen. Besonders erfreulich war, dass sich jede Feldspielerin in die Torschützenliste eintragen konnte. Dieser Sieg macht Hoffnung für die bevorstehenden Aufgaben.

HC Sulzbach:

Tor: Babsi Viechtl, Doris Hänelt; Feld: Melli Kopp (9/2), Maria Schlosser (4), Lisa Steiner (4), Diane Rösl (3), Petra Fleißner (3), Katharina Eichenmüller (2), Franzi Luber (1), Franzi Scheidler (1), Tanja Pelikan (1) und Kristina Steiner (1);