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Saison 2018/2019
Samstag, 27. April 201918:00 Uhr

Herren IgegenTV Münchberg

Heim

Herren I

30 : 25

Endergebnis

Gast

TV Münchberg

Spielort

Kroetensee

Halle finden

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Vor- und Nachbericht

Vor dem Spiel

Letztes Heimspiel der Saison

Sulzbach und Münchberg spielen nur noch um die Ehre

Die Landesligasaison 2018/19 neigt sich dem Ende entgegen. Zwei Spieltage vor Schluss ist an der Tabellenspitze wohl alles klar. Neben dem Meister aus Heidingsfeld wird sich wohl der ASV Cham den begehrten Relegationsplatz sichern. Drei Punkte Vorsprung und ein leichtes Auswärtsspiel in Helmbrechts, da lassen die Bayerwälder nichts mehr anbrennen. Spannender ist es im Tabellenkeller. Da kämpfen Erlangen-Bruck, Auerbach und Kunstadt verbissen um den letzten sicheren Platz. Helmbrechts, Hochfranken und auch der HC Sulzbach sind ja schon abgestiegen, da halfen auch die starken Leistungen der Herzogstädter in den letzten Wochen nichts mehr.

So können die Fans am Samstag wohl mittelfristig das letzte Landesliga-Heimspiel der Sulzbacher in der Krötenseehalle bestaunen. Gast ist um 18.00 Uhr der TV Münchberg, der sich im gesicherten Mittelfeld der Liga aufhält.

Eine Zeitlang befand sich das Team aus Oberfranken noch im vorderen Tabellendrittel, doch zuletzt wurden die Leistungen schwächer, ohne dass die Mannschaft von Trainer Frank Lichtinger noch in Abstiegsgefahr kommen konnte. Da ist das Team mit dem erfahrenen Tschechentrio Jakub Skvaril, Jan Lad und Vit Kalas einfach individuell zu gut besetzt.

So geht es für beide Kontrahenten einmal mehr nur noch um die Ehre. Trainer Christian Rohrbach hofft auf einen einigermaßen gefüllten Kader. Viele Spieler stehen ja schon nicht mehr zur Verfügung, doch da sich in den letzten Wochen junge Kräfte in den Vordergrund gedrängt haben, will man es auch dem Favoriten aus Münchberg nochmal schwer machen.

HC Sulzbach: Feldbauer, Prasse (Tor); Dani Luber, Fort, Stiegler, Forster, Ströhl, Plößl, Schwegler, Meta, Hausner, Jojo Luber, Wismeth, Weiß

Bericht: cwh

Nach dem Spiel

Letztes Heimspiel in der Landesliga erfolgreich

TV Münchberg kann beim 30:25-Erfolg des HCS die Feierlaune nicht trüben

Die Sulzbacher Handballer lassen nicht locker. Der vierte Sieg in Folge gelang der Rohrbach-Truppe gegen den viel höher eingeschätzten TV Münchberg mit 30:25 Toren und macht viel Hoffnung auf die Zukunft des leider schon feststehenden Absteigers aus der Herzogstadt. Mit dieser Einstellung und der Basis einer überragenden Jugendarbeit darf man sich berechtigte Hoffnungen machen, dass der HCS mittelfristig wieder in die Landesliga zurückkehren wird.

Da es für beide Mannschaften um nichts mehr ging, begann die Partie zuschauerfreundlich mit vielen Toren, weil sich die Abwehrreihen zurückhielten und nicht mit letztem Einsatz kämpften. Der Gast aus Oberfranken lebte hier vor allem von der Klasse seines Superstars Vit Kalas, dem Torschützenkönig der Liga, der aber auch relativ unbehindert seine Würfe nehmen durfte. Auf Sulzbacher Seite verteilten sich die Torjäger etwas gleichmäßiger und so blieb das Spiel bis zur Pause ausgeglichen. (6:4, 8:11). Trainer Christian Rohrbach weckte seine Jungs in einer Auszeit noch einmal auf und so verkürzten die Sulzbacher bis zur Pause auf den 12:13 Zwischenstand, der alle Optionen offen ließ.

In der zweiten Hälfte merkte man, dass die Sulzbacher als Heimmannschaft doch etwas mehr zu verlieren hatten, als die Gäste und so erspielten sich die Gastgeber einen Vorsprung von fünf Toren (21:16). Dabei half neben der besseren Moral vor allem auch der wieder kaum bezwingbare Martin Feldbauer im Tor, ein zum Saisonende immer stärker werdender Jiri Fort und die Tatsache, dass die Gäste aus Münchberg neben ihrem Torjäger aus Tschechien kaum Optionen hatten. Trotzdem reichte eine schwächere Phase der Heimmannschaft mit zwei Zeitstrafen und etwas Wurfpech aus, dass die Münchberger noch einmal den Ausgleich erzielten (24:24). Doch die Herzogstädter wollten ihr letztes Heimspiel in der Landesliga unbedingt gewinnen und setzten sich am Ende noch klar mit 30:25 durch.

HC Sulzbach: Feldbauer, Prasse (Tor); Fort 7, Ströhl 4, Stiegler 4(1), Forster 3, Plößl 3, Schwegler 3, Luber Daniel 2, Luber Jojo 2, Meta 2, Hausner, Klee

Bericht: cwh