Vor dem Spiel
Mit dem Fanbus nach Unterhaching
Krizek-Truppe braucht eine Leistungssteigerung gegen starke Oberbayern
Auch am zweiten Spieltag der noch jungen Bayernligasaison müssen die Sulzbacher Handballer auswärts antreten. Wieder geht es in die Landeshauptstadt, denn der Gegner heißt TSV Unterhaching und der ist bei den Herzogstädtern ein inzwischen alter Bekannter. Die Partie findet am Samstag um 18.15 Uhr in der Hachinga-Halle in Unterhaching (Grünauer Allee 6) statt. Zu dieser Partie setzt der Handballclub einen Fanbus ein. Infos über www.handball-sulzbach.de.
Nach dem ersten Spieltag sollte man eigentlich nicht einmal ein vorläufiges Resümee ziehen, aber drei Sachen kristallisieren sich schon heraus. Die DJK Waldbüttelbrunn setzte schon im ersten Spiel (29:15 in Allach) ein Ausrufezeichen und muss sich wohl oder übel mit der alleinigen Favoritenrolle abfinden. Ebenso klar ist, dass sich die drei Aufsteiger schwer tun werden, denn kein Neuling konnte seinen Heimvorteil zu Saisonbeginn nutzen. Die dritte Weisheit ist auch nicht neu. Alle übrigen Spiele waren sehr eng und so wird es wohl wieder mit einem breitgefächerten Mittelfeld durch die Runde gehen.
Zu den knappen Verlierern gehörte auch der Gegner aus Unterhaching, der im Derby beim TSV Anzing mit 24:26 den Kürzeren zog. Das wurmt die Hachinger sicher mehr als sie danach zugegeben haben und so dürfen sich die Herzogstädter auf einen hochmotivierten Gastgeber einstellen. Auch die Münchener Vorstädter bauen dieses Jahr auf ein eingespieltes Team, dass es aber in sich hat. Die üblichen Verdächtigen heißen Thomas Borschel, Mathias Salger oder Thomas Schibschid und gehörten in der vergangenen Saison zur Creme de la Creme der Bayernliga-Torjäger. Das musste auch der HC Sulzbach erfahren, der zuletzt zweimal, wenn auch knapp, gegen die Oberbayern verlor. Ein spannendes Spiel darf man so oder so erwarten, denn beide Teams klagten nach der ersten Runde über eine schlechte Chancenauswertung und hohe Fehlerquote, was aber zu Saisonbeginn nichts Außergewöhnliches ist.
Trainer Pavel Krizek hofft auf das Mitwirken des leicht angeschlagenen Björn Kreißig, ansonsten wird wohl die Mannschaft vom 24:21-Erfolg in Fürstenfeldbruck auflaufen. Als Erkenntnis aus dieser Partie nennt der Trainer eine schon gut funktionierende Abwehr mit einem starken Keeper Heimpel und eine hohe Motivation der Truppe, die fehlende Sicherheit im Umgang mit dem Spielgerät mit viel Kampfgeist wett machte. Doch zwei Trainingseinheiten später kann das schon viel besser aussehen und mit dem lautstarken Fans (Bus) im Rücken fährt der HCS mit nicht unberechtigter Hoffnung in die Landeshauptstadt.
HC Sulzbach: Lotter, Heimpel Toni Kreyßig, Björn Kreyßig, Krizek, Marco Forster, Brockstedt, Smolik, Florian Funke, Benjamin Funke, Luber, Kristian Forster, Meta, Rohrbach, Termer
Bericht: cwh
