Vor dem Spiel
Sieg gegen TG Landshut fest eingeplant
Vorspiel der Zweiten der eigentliche Knüller des Spieltags
Keinen Sinn für Narreteien sollten die Sulzbacher Handballer am Faschings-Samstag um 16.30.Uhr in der Begegnung gegen die TG Landshut haben. Nach dem Gala-Auftritt letzte Woche gegen den Tabellenführer aus Roding wollen die Herzogstädter auch gegen die Niederbayern einen Sieg einfahren, auch wenn diesmal in der Realschulhalle ein anderes Team im Mittelpunkt stehen wird. Die Begegnung der Zweiten Mannschaft um 14.30 Uhr ist der eigentliche Knüller in der Realschulhalle, denn hier beginnt für das Team von Trainerin Birgit Rohrbach das vielleicht schon entscheidende Spiel um den Aufstieg gegen den TV Altdorf. Für alle Fans bedeutet dass einen langen Handballnachmittag, denn beiden Teams brauchen dringend lautstarke Unterstützung.
Die TG Landshut kommt ziemlich gebeutelt in die Oberpfalz. Aus den letzten vier Spielen erkämpfte sich das Team von Trainer Klaus Wegmann nur einen mageren Punkt. Allerdings ging es dabei ausnahmslos gegen die Spitzenmannschaften der Liga. Trotzdem liegen die Niederbayern immer noch auf einen sicheren 6. Tabellenplatz und haben genügend Luft zu den Abstiegsplätzen. So geht es gegen die Herzogstädter für die TG Biller nur darum, die Scharte der klaren 28:33-Pleite aus der Vorrunde zu berichtigen. Mehr war in dieser Saison für die Landshuter nicht zu erben, weil einzig Torjäger Kilian Zieglmeier konstant gute Leistungen zeigte.
Für die Gastgeber gibt es wieder einmal das Problem, nach einem Topspiel die richtige Einstellung zu finden. Sollten die Jungs von Trainer Ingo Gömmel nur annähernd die Leistungsbereitschaft vom Rodingspiel zeigen, hat die TG Landshut sicher nicht den Hauch einer Chance, doch leider kann man solche Sternstunden nicht beliebig wiederholen und so muss sich auch ein Erfolg gegen die Niederbayern hart erarbeitet werden. Im Hinspiel lag der Schlüssel zum Sieg im Konterspiel. Gegen die Riesen aus Landshut waren die schnellen Außen Hartmann und Stauber die richtige Waffe und sicherten den Erfolg. Aber auch die Abwehr muss stehen, um den Hexer aus Pilsen die notwendige Unterstützung zu geben. Hier baut der Trainer auf seinen exzellenten Mittelblock Piller und Andörfer und die offensive 3:3-Formation, die für die wurfgewaltigen, aber nicht sehr schnellen Rückraumschützen der Landshuter Gift sein müsste.
Grund genug also für die Fans, das Faschingstreiben in die Abendstunden zu verlegen und den Samstagnachmittag ab 14.30 Uhr !!! dem Handball zu widmen.
TV Sulzbach: Vojtech, Güthe (Tor); Munker, Brandt, Stauber, Piller, Schuh, Braun, Soukup, Englhard , Hartmann, Andörfer
Bericht: cwh
