Zum Inhalt springen
Zurück zum Spielplan
Saison 2014/2015
Sonntag, 12. Oktober 201416:30 Uhr

Herren IgegenHSC 2000 Coburg

Heim

Herren I

30 : 33

Endergebnis

Gast

HSC 2000 Coburg

Spielort

Kroetensee

Halle finden

Zum Spiel

Vor- und Nachbericht

Vor dem Spiel

Startruppe aus Coburg zu Gast in der Herzogstadt

Krizek-Truppe muss über sich hinauswachsen

Auch am kommenden Sonntag gibt es wieder ein Heimspiel der Sulzbacher Handballer in der Bayernliga. Um 16.30 Uhr ist die Zweitligareserve des HSC 2000 Coburg zu Gast in der Krötenseehalle und die Oberfranken wollen es den Herzogstädtern nicht einfach machen, ihre weiße Weste in eigener Halle zu verteidigen. Durch die beiden bisherigen Heimsiege und dem Punkt in Lohr liegen die Oberpfälzer mit 5:3 Punkten sogar etwas vor den Gästen, die nach fulminanten Saisonstart zuletzt zwei Niederlagen verdauen musste und mit 4:4 Punkten ihr selbstgestecktes, hohes Ziel erst einmal aus den Augen verloren haben.

Waren die Coburger in den letzten Jahren immer ein direkter Konkurrent der Sulzbacher im Abstiegskampf, wollte die Bundesligareserve diesmal eigentlich von Beginn an ganz oben mitspielen. Mit Jan Kästner, Haick Karapetjan und Nikola Franke integrierte man dafür drei Hochkaräter aus der Profitruppe der Coburger in die Reserve und holte mit Konstantin Singwald gleich noch einen wurfgewaltigen Rückraumspieler aus Erlangen in die Vestestadt. Der ist aber nach einer roten Karte im letzten Spiel gegen den HCS gesperrt. Trotzdem bleibt das Team von Trainer Zdenek Vanek Favorit in dieser Partie, denn die beiden Niederlagen gab es am letzten Wochenende in Waldbüttelbrunn (24:27), da kann man schon mal verlieren und zu Hause gegen Bayreuth (27:37), was schon etwas überraschend kam. Jetzt soll die Zeit der Geschenke für den Gegner aber vorbei sein und die Coburger wollen wieder punkten, um die Tabellenspitze nicht vollends aus den Augen zu verlieren.

Keine leichte Aufgabe also für die Truppe von Coach Pavel Krizek und Co-Trainer Wolfgang Thom, die sich aber in den letzten Spielen recht erfolgreich geschlagen hat. Der 23:22-Erfolg letzte Woche gegen den TSV Ismaning war zwar nicht gerade eine Glanzleistung, doch wenn das Sprichwort stimmt, dass man an den Aufgaben wächst, darf man gegen die Startruppe aus Nordbayern eine deutliche Steigerung der Bergstädter erwarten. Leider fehlt gegen die angriffsstarken Franken weiter der erwiesen gute Abwehrspieler Benjamin Funke wegen seiner Schulterverletzung, doch ansonsten sind alle fit und so kann der Coach auf die Erfolgstruppe der letzten Woche zurückgreifen. Im Blickpunkt werden dabei wohl vor allem die beiden Torhüter Max Lotter und Daniel Heimpel, die sich zuletzt in guter Verfassung zeigten. Im Angriff reichte es zuletzt meist, wenn einer der Hauptangreifer einen Sahnetag erwischt hatte. Gegen die Coburger wäre es aber angebracht, dass die Kreyßigs, Forsters, Smoliks, Laugners und Co. mal kollektiv ein überragendes Spiel abliefern. Dann hat man auch gegen den Favoriten aus Coburg gute Chancen und kann weiter fleißig Punkte sammeln.

HC Sulzbach: Lotter, Heimpel Toni Kreyßig, Björn Kreyßig, Krizek, Laugner, Forster Marco, Termer, Smolik, Funke, Luber, Nachtman, Klee, Forster Kristian

Bericht: cwh

Nach dem Spiel

Gegen die Coburger Cracks war nichts zu holen

30:33-Niederlage erdet Sulzbacher Handballer

Eine Nummer zu groß war der HSC Coburg II für die Sulzbacher Handballer am vergangenen Sonntagabend. Gegen die Zweitligareserve, die mit fünf Ex-Bundesligaspielern angetreten war, verloren die Herzogstädter mit 30:33 Toren, wobei das Ergebnis den Gastgebern durchaus noch etwas schmeichelt. Damit liegen die Sulzbacher nach fünf Spieltagen mit 5:5 Punkten nicht nur auf dem 7. Platz im dichtgedrängten Mittelfeld, sondern auch im Soll, da ändert auch die Heimniederlage gegen den Favoriten aus Oberfranken nichts.

Wenn man gegen so eine erfahrene Truppe die mit vielen Cracks aus dem Kader der 1. Mannschaft des vergangenen Aufstiegsjahres der Coburger gut aussehen oder gar gewinnen will, muss wirklich alles zusammen passen. Vor allem darf man kaum eine Torchance liegenlassen, doch dieses Manko zog sich leider durch das ganze Spiel und so dauerte es nicht lange bis der Gast mit 4:7 in Führung lag. Damit hatten sich die Franken die nötige Ruhe für ihr Angriffsspiel geholt, das sie mit dem Paraderückraum Kästner, Karapetjan und Franke sehr dynamisch durchzogen. Da konnten sich die Sulzbacher Abwehrspieler noch so bemühen, gegen die körperliche Überlegenheit der Gäste war in dieser Phase buchstäblich kein Kraut gewachsen. Im Angriff sah das deutlich besser aus. Zwar war in der Mitte gegen die Hünen aus Coburg natürlich kein Durchkommen, doch Toni Kreyßig und vor allem Marco Forster schafften mit ihrer Schnelligkeit die nötigen Lücken auf Halb und Außen und ließen beim Stand von 10:12 sogar etwas Hoffnung aufkommen. Doch die Gäste hatten sofort eine Antwort parat und erhöhten bis zur Pause auf 14:19. Besonders in der Schlussphase der ersten Hälfte profitierten die Gäste hier von den zu vielen technischen Fehlern der Oberpfälzer, die gnadenlos bestraft wurden.

Nach der Pause war die Partie dann schnell entschieden. Beim Stand von 20:28 drohte sogar ein Debakel, doch danach schalteten die Oberfranken einen Gang zurück und der Gastgeber konnte über seine Halbspieler Smolik und Toni Kreyßig eine verhaltene Aufholjagd starten. Große Hoffnung hatte aber keiner in der Halle, denn immer hatte man das Gefühl, als ob der HSC alles im Griff hat und locker mit etwas mehr Engagement den Vorsprung erhöhen hätte können. So begnügten sich die Favoriten aber mit dem Verwalten des sicheren Sieges und ließen die Sulzbacher bis zum 30:33-Endstand weiter Ergebniskosmetik betreiben. Wenigstens das schönste Tor des Tages warfen jetzt die Gastgeber als Jiri Smolik mit einem Kempatrick das Anspiel von Marco Forster verwandelte.

Wie gesagt, gegen so einen Gegner muss alles passen, doch das brachten die Herzogstädter diesmal nicht auf die Reihe, oder aber sie haben sich das für die Gegner in Augenhöhe aufgehoben.

HC Sulzbach: Lotter, Heimpel (Tor); Toni Kreyßig 10, Forster Marco 6, Smolik 7(2), Laugner 2, Björn Kreyßig 2, Forster Kristian 2, Termer 1, Nachtman, Luber, Krizek, Klee

Bericht: cwh