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Saison 2005/2006
Samstag, 25. März 200620:00 Uhr

PSV MünchengegenDamen I

Heim

PSV München

:

Noch kein Ergebnis

Gast

Damen I

Spielort

Halle noch nicht festgelegt

Zum Spiel

Vor- und Nachbericht

Vor dem Spiel

HC-Damen zu Gast beim PSV München

Sulzbach (lis). Zwei Spieltage vor Saisonende: mit einem Spiel mehr als der FC Neunburg, HSC Fürth und HG Nürnberg rangieren die Handballdamen des HC Sulzbach derzeit auf dem achten Tabellenplatz, punktgleich mit dem FC Neunburg.

Um diesen zu verteidigen, müssen die Mädels des HC Sulzbach gegen den heutigen Gegner unbedingt punkten. Das Team von HC-Trainer Klaus Eckl gastiert beim Tabellenvierten PSV München. Anpfiff ist um 20 Uhr.

Doch die junge Münchner Mannschaft ist kein einfacher Gegner und geht sicherlich als Favorit in die Begegnung. Mit einer Torbilanz von 508:496 Toren verfügen sie über den drittbesten Angriff der Liga. Die Hälfte ihrer Tore erzielen sie durch blitzschnelle Tempogegenstöße, die auch im Hinspiel den Sulzbacherinnen das Genick gebrochen haben. Dennoch fiel der 18:29 Sieg des PSV München damals viel zu hoch aus. Somit haben die Herzogstädterinnen noch eine Rechnung offen.

Allerdings fällt vermutlich eine weitere Akteurin des HC Sulzbach aus: Doris Hänelt zog sich zuletzt im Spiel gegen die HG Nürnberg eine Schulterverletzung zu und muss wahrscheinlich gegen München pausieren. Damit nimmt die Personalnot des HC Sulzbach kein Ende.

Dennoch wollen die HC-Mädels in München alles daransetzten zu gewinnen. „Meine Mannschaft fährt nicht chancenlos in die Hauptstadt. Gelingt es uns im Angriff gegen die offensive Deckung zu bestehen und die gefährlichen Gegenstöße zu unterbinden, ist alles möglich!“ so HC-Trainer Eckl vor dem Spiel.

HC Sulzbach:

Tor: Marion Eckl; Feld: Lisa Eckl, Melli Kopp, Andrea Himmerer, Hanni Neudert, Vroni Herrmann, Kristina Steiner, Doris Hänelt (?), Christina Schatz, Nina Wilder, Diane Rösl, Eva Köstler;

Nach dem Spiel

Bittere Niederlage beim Tabellenvierten PSV München

HC-Mädels verschenken Führung

Sulzbach (lis). Eine sehr unglückliche und unnötige Niederlage setzte es am vergangenen Samstag für die Handballdamen des HC Sulzbach. Buchstäblich in der letzten Minute erzielte der PSV München das 26:25 (12:14) Siegestor. Damit bleibt das Rennen um den Klassenerhalt in der Landesliga Mitte weiter offen und entscheidet sich erst am letzten Spieltag.

Dabei hatte alles so gut angefangen. Der HC Sulzbach präsentierte sich spielfreudig und legte los wie die Feuerwehr. Schnell ging man mit 1:4 in Führung. Doch der PSV München erwachte aus seinen verschlafenen Anfangsminuten und glich zum Spielstand von 6:6 aus. Doch die Herzogstädterinnen agierten sehr konzentriert im Angriff und erarbeiteten sich eine verdiente 11:13 Führung, die München bis zur Pause noch auf 12:14 verkürzen konnte. Besonders Rückraumlinks Nina Wilder und die beiden Außenspielerinnen Andrea Himmerer und Christina Schatz zeigten eine starke Angriffsleistung.

Auch nach der Pause war der HC Sulzbach spielerisch die klar bessere Mannschaft. Die Halbzeitführung wurde kontinuierlich erhöht (13:15, 15:17, 17:20) und München kam nie näher als bis auf ein Tor heran. Doch plötzlich zeigten die Herzogstädterinnen Nerven und leisteten sich einige katastrophale Abspielfehler, die der Gastgeber zum 22:22 Ausgleich nutzte.

Auch die Abwehr war in der spielentscheidenden Phase wie parallelisiert und schaffte es zu keiner Zeit des Spiels Halblinks Karin Welle unter Kontrolle zu bringen, die einige Male den Sulzbacher Innenblock aus acht Metern im Stand überwarf.

Ab dem 22:22 glich die Partie einem Kopf an Kopf Rennen. Sulzbach konnte noch einmal auf 23:22 erhöhen, aber der PSV München ließ nicht locker und ging erstmals mit 24:23 in Führung. Etwa eine Minute war beim Spielstand von 25:25 noch zu spielen und der Punktgewinn schien so greifbar nahe, als Sulzbach den Ball verlor und München den 26:25 Endstand markierte. Im Gegenzug liefen sich die Herzogstädterinnen in der Münchner Defensive fest und scheiterten beim Freistoß auf der Halbrechten Position am Abwehrblock der Gastgeberinnen.

Kein Wunder, dass HC-Trainer Klaus Eckl mehr als enttäuscht war: "Wer mit einer sicheren Führung so fahrlässig umgeht und sichere Punkte verschenkt braucht sich nicht wundern, wenn er sich in der BOL wiederfindet. Da haben nächstes Wochenende, wenn es um Alles geht, einige Spielerinnen was gut zu machen."

Jetzt geht es am kommenden Samstag (17.30 Uhr in der Realschulhalle) um Alles oder Nichts. Zu Gast ist der Tabellenzweite SG Regensburg, der die Meisterschaft vorzeitig an den SV Wacker Burghausen verloren hat.

HC Sulzbach: Tor: Marion Eckl; Feld: Nina Wilder (7/1), Christina Schatz (5), Lisa Eckl (5), Andrea Himmerer (4), Diane Rösl (1), Kristina Steiner (1), Vroni Herrmann (1), Melli Kopp (1), Hanni Neudert, Eva Köstler;