Vor dem Spiel
Die Trauben hängen hoch in Niederbayern
Nicht ohne Hoffnung zum Favoriten aus Landshut
Viel Lob ernteten die Sulzbacher Handballer in den letzten beiden Spielen gegen die Münchener Topteams aus Unterhaching und Fürstenfeldbruck, doch leider zählen in der Liga nur die Punkte und die blieben bei den Oberbayern. So liegt der HCS zwar noch auf einem tollen 7. Tabellenplatz, doch der Abstand zum Tabellenzwölften Rothenburg ist nur noch zwei Zähler und so müssen die Herzogstädter in den letzten Partien vor der Winterpause dringend mal wieder punkten. Am kommenden Samstag um 20.00 Uhr gibt es dazu die erste Gelegenheit in der Niederbayernmetropole, wenn die TG Landshut im Sportzentrum West (Sandnerstr. 7) Gastgeber der Krizek-Truppe ist.
Das wird aber sehr schwer, denn die Landshuter zählen dann schon eher zur Elite der Bayernliga, was der derzeitige 5. Platz nur bestätigt. Zuletzt schwächelten die Gastgeber aber etwas. Einem Zittersieg zuhause gegen Coburg folgte eine Niederlage beim TSV Waldbüttelbrunn und so setzen die Niederbayern auf ihre Heimstärke um nicht den Anschluss an die Tabellenspitze aus den Augen zu verlieren. Überraschungen wird es für die beiden Teams in dieser Partie wohl kaum geben. Zu gut kennt man sich aus vergangenen Bayern- und Landesligazeiten und die Historie lässt auf ein spannendes Spiel hoffen, denn es ging schon immer eng zu zwischen den beiden Mannschaften. Die Stärken der Landshuter sind schnell auf einen Nenner gebracht. Die beiden Rückraumschützen Stefan Axthaler und Dominik Abeltshauser und Spielertrainer Markus Böhner als erfahrener Kreisläufer sind meist für den Erfolg des Teams verantwortlich. Diese Ausnahmekönner zu stoppen ist der Schlüssel zum Erfolg gegen die TGL, was schwierig genug ist.
Der HC Sulzbach fährt trotz zweier Niederlagen nicht ohne Hoffnung zu den alten Rivalen. Mit einer ähnlichen Leistung wie gegen den Tabellenführer Fürstenfeldbruck, sind die Oberpfälzer auch für die Landshuter ein Problem, das erst einmal zu lösen ist. Immer noch verletzungsfrei, kann Trainer Pavel Krizek auf seinen stärksten Kader bauen und wird alles Mögliche versuchen, seine Jungs optimal auf die Landshuter Tormaschine einzustellen. Wichtig wird es sein, dass die Abwehrspieler ihren Torhütern endlich mal wieder Unterstützung bieten, denn die beiden Keeper konnten mangels Hilfe zuletzt nicht so glänzen wie gewohnt. Gegen die Scharfschützen aus Niederbayern braucht es aber eine außergewöhnliche Torhüterleistung, sonst reicht der eigene Torhunger nicht für einen Erfolg aus.
HC Sulzbach: Matijevic, Vojtech (Tor) Björn Kreyßig, Krizek, Laugner, Baumgärtel, Schuh, Forster, Termer, Ströhl, Smolik, Toni Kreyßig, Wedel
Bericht: cwh
