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Saison 2013/2014
Samstag, 07. Dezember 201320:00 Uhr

TG LandshutgegenHerren I

Heim

TG Landshut

29 : 37

Endergebnis

Gast

Herren I

Spielort

Halle noch nicht festgelegt

Zum Spiel

Vor- und Nachbericht

Vor dem Spiel

Die Trauben hängen hoch in Niederbayern

Nicht ohne Hoffnung zum Favoriten aus Landshut

Viel Lob ernteten die Sulzbacher Handballer in den letzten beiden Spielen gegen die Münchener Topteams aus Unterhaching und Fürstenfeldbruck, doch leider zählen in der Liga nur die Punkte und die blieben bei den Oberbayern. So liegt der HCS zwar noch auf einem tollen 7. Tabellenplatz, doch der Abstand zum Tabellenzwölften Rothenburg ist nur noch zwei Zähler und so müssen die Herzogstädter in den letzten Partien vor der Winterpause dringend mal wieder punkten. Am kommenden Samstag um 20.00 Uhr gibt es dazu die erste Gelegenheit in der Niederbayernmetropole, wenn die TG Landshut im Sportzentrum West (Sandnerstr. 7) Gastgeber der Krizek-Truppe ist.

Das wird aber sehr schwer, denn die Landshuter zählen dann schon eher zur Elite der Bayernliga, was der derzeitige 5. Platz nur bestätigt. Zuletzt schwächelten die Gastgeber aber etwas. Einem Zittersieg zuhause gegen Coburg folgte eine Niederlage beim TSV Waldbüttelbrunn und so setzen die Niederbayern auf ihre Heimstärke um nicht den Anschluss an die Tabellenspitze aus den Augen zu verlieren. Überraschungen wird es für die beiden Teams in dieser Partie wohl kaum geben. Zu gut kennt man sich aus vergangenen Bayern- und Landesligazeiten und die Historie lässt auf ein spannendes Spiel hoffen, denn es ging schon immer eng zu zwischen den beiden Mannschaften. Die Stärken der Landshuter sind schnell auf einen Nenner gebracht. Die beiden Rückraumschützen Stefan Axthaler und Dominik Abeltshauser und Spielertrainer Markus Böhner als erfahrener Kreisläufer sind meist für den Erfolg des Teams verantwortlich. Diese Ausnahmekönner zu stoppen ist der Schlüssel zum Erfolg gegen die TGL, was schwierig genug ist.

Der HC Sulzbach fährt trotz zweier Niederlagen nicht ohne Hoffnung zu den alten Rivalen. Mit einer ähnlichen Leistung wie gegen den Tabellenführer Fürstenfeldbruck, sind die Oberpfälzer auch für die Landshuter ein Problem, das erst einmal zu lösen ist. Immer noch verletzungsfrei, kann Trainer Pavel Krizek auf seinen stärksten Kader bauen und wird alles Mögliche versuchen, seine Jungs optimal auf die Landshuter Tormaschine einzustellen. Wichtig wird es sein, dass die Abwehrspieler ihren Torhütern endlich mal wieder Unterstützung bieten, denn die beiden Keeper konnten mangels Hilfe zuletzt nicht so glänzen wie gewohnt. Gegen die Scharfschützen aus Niederbayern braucht es aber eine außergewöhnliche Torhüterleistung, sonst reicht der eigene Torhunger nicht für einen Erfolg aus.

HC Sulzbach: Matijevic, Vojtech (Tor) Björn Kreyßig, Krizek, Laugner, Baumgärtel, Schuh, Forster, Termer, Ströhl, Smolik, Toni Kreyßig, Wedel

Bericht: cwh

Nach dem Spiel

Orkantief über Niederbayern

Rumpftruppe des HC Sulzbach zerlegt die TG Landshut mit 37:29

Der Sturm Xaver hat Niederbayern ja ziemlich verschont, dafür wütete der Orkan des HC Sulzbach am Samstagabend aber umso gewaltiger im Sportzentrum in Landshut. Beim sensationellen 37:29-Erfolg der Krizek-Truppe wussten die TG-Handballer meistens nicht, aus welcher Richtung sie der Wind verwehte. Dabei standen die Vorzeichen eher schlecht für die Herzogstädter, denn Björn Kreyßig (Dienst), Benny Termer (Urlaub) und Pavel Krizek (verletzt) konnten nicht auflaufen. Auch Stefan Ströhl und Toni Kreyßig gingen gesundheitlich angeschlagen in die Partie. Als es dann nach wenigen Minuten 5:2 für die Gastgeber stand, glaubte niemand mehr an die Rumpftruppe der Sulzbacher, doch dann kam alles ganz anders.

Trainer Pavel Krizek konnte sich ganz auf das Coachen konzentrieren und hatte sein Team hervorragend auf den Gegner eingestellt. Mit Christoph Baumgärtel stellte er seinen Abwehrfels auf die „vorgezogene Eins“ und nahm so den Haupttorschützen der Gastgeber, Dominik Abeltshauser, viel von seiner Effektivität. So probierten die Landshuter viel über Außen, was zu Beginn auch gut funktionierte, doch der Hexer aus Pilsen hatte die Wurfvarianten der Gegner schnell gelesen und sperrte auf diesen Positionen sein Gehäuse zu. Im Angriff war bald klar, dass Spielmacher Toni Kreyßig und Rechtsaußen Marco Forster zu schnell für die behäbige 6-0-Abwehr der Niederbayern waren. Hier wären wir wieder beim Thema Wirbelwind. Beim Stande von 8:9 ging der HC dann folgerichtig in Führung, auch weil die Halle nun fest in der Hand der acht Sulzbacher Fans war, die weitaus mehr Spektakel veranstalteten als die hundert unterkühlten Landshuter Zuschauer. Entscheidend nun auch das Duell der Kreisläufer, das Daniel Laugner nach Längen gewann. Neun Siebenmeter für Sulzbach sprechen eine deutliche Sprache, wo die Dynamik in dieser Partie zuhause war. So trauten die Fans ihren Augen kaum, als es mit einer satten 16:12-Führung in die Halbzeit ging.

Natürlich bäumten sich die Gastgeber nach der Pause noch einmal auf, doch näher als auf zwei Tore (17:19) kam die Truppe von Spielertrainer Markus Böhner nicht mehr heran. Mit Sebbi Schuh hatte man nun auch den Mann gefunden, der die vielen Strafwürfe sicher verwandelte und da sich die Landshuter nun schon mit viel Frust eine Zeitstrafe nach der anderen abholten, war es relativ einfach für die weiter konzentriert zu Werke gehende Sulzbacher Mannschaft, das Ergebnis auszubauen (19:25, 22:30).

Nun versuchten es die Gastgeber noch mit einer doppelten Manndeckung gegen Schuh und Smolik, doch auch das ging in die Hose, denn die pfeilschnellen Außen Stefan Ströhl und Marco Forster nutzen einfach jede Lücke die sich dadurch bot, gnadenlos aus. Die letzten Minuten durften beide Angriffsreihen nun noch etwas für die Galerie zeigen, da die Abwehrkünstler einen Gang zurückgeschaltet hatten. Am sensationellen 37:29-Auswärtssieg des Aufsteigers änderte das aber nichts mehr und die völlig erschöpften Akteure feierten mit ihren treuen Fans noch minutenlang das Husarenstück in Landshut.

HC Sulzbach: Matijevic, Vojtech (Tor); Schuh 9(5), Toni Kreyßig 8, Laugner 6(2), Forster 5, Ströhl 4, Smolik 2, Baumgärtel 2, Wedel 1, Paulus

Bericht: cwh