Vor dem Spiel
Nachlegen in Oberbayern
Beim TSV Ismaning sollen Punkte her
Wie wichtig der dramatische Sieg gegen den TSV Lohr am vergangenen Wochenende war zeigt ein Blick auf die Tabelle. Immer noch kann man davon ausgehen, dass eventuell vier Mannschaften absteigen müssen und den vakanten viertletzten Tabellenplatz nimmt der SV Anzing ein. Der Aufsteiger lässt sich einfach nicht abschütteln und liegt nur drei Punkte hinter den Herzogstädtern. Die Sulzbacher benötigen also dringend noch jeden Punkt und hier bietet sich beim Tabellenvorletzen, dem TSV Ismaning eine große Chance. Wenn das Spiel am Samstag um 19.30 Uhr in der Schulsporthalle in Ismaning (An der Torfbahn 5) den erhofften Punktgewinn bringt, wäre ein deutlicher Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht, den der Verfolger aus Anzing muss zum TSV Lohr reisen, der zuhause seine vielleicht schon letzte Chance unbedingt nutzen will.
So einfach, wie es die Tabelle aussehen lässt, wird es aber leider nicht werden. Schon im Hinspiel siegte der HCS erst nach langen Kampf mit 23:22-Toren und tat sich schwer gegen die hochmotivierte Truppe aus Oberbayern. Danach lief es aber nicht mehr rund bei den „Isis“, die nur einen Überraschungserfolg gegen die TG Landshut auf ihren Konto haben. Der Verlust einiger Leistungsträger vor dieser Saison konnte von der Truppe des Trainers Thomas Eck nur phasenweise kompensiert werden. So gelangen zwar immer wieder achtbare Ergebnisse aber zählbares sprang nicht mehr heraus. Da wäre ein Heimsieg gegen die Oberpfälzer Balsam auf die Seelen der Gastgeber, die sich aber wohl schon mit der nächsten Saison in der Landesliga auseinandersetzen müssen.
Trainer Pavel Krizek verlangt von seinen Jungs, dass sie jetzt in dieser entscheidenden Phase nachlegen können. Wenn die Schlafphase der zweiten Halbzeit gegen Lohr diesmal verhindert werden kann, sollten die Gäste auch durchaus in der Lage sein endlich mal wieder einen Auswärtssieg zu landen. Dass dies nur mit unbedingten Siegeswillen möglich ist, dürfte den Spielern spätestens nach den historischen letzten 10 Minuten von letzter Woche klar sein. Teams, die man mit angezogener Handbremse schlagen kann, gibt es in dieser Liga keine. Wenn der Coach nach seiner Erkrankung wieder fit ist, kann er wohl auf seine bestmögliche Aufstellung zurückgreifen. Und für die kann es nur ein Ziel geben. Kämpfen bis zum Umfallen, dann klappt es auch mit den Punkten.
HC Sulzbach: Lotter, Heimpel Toni Kreyßig, Björn Kreyßig, Krizek, Laugner, Forster Marco, Brockstedt, Smolik, Benjamin Funke, Florian Funke, Luber, Klee, Forster Kristian
Bericht: cwh
