Vor dem Spiel
Herzogstädterinnen zu Gast in Zirndorf
HC Sulzbach der klare Außenseiter, der dennoch von Punkten zu träumen wagt
Sulzbach (lis). Nach zwei spielfreien Wochenenden und dem plötzlichen Rückzug des ESV Neuaubing, der damit als erster Absteiger feststeht, greift auch der HC Sulzbach wieder ins Spielgeschehen ein. Das Team von Klaus Eckl und Martin Müller gastiert bei der heim- und spielstarken HG Zirndorf. Anwurf ist um 19 Uhr in der Biberthalle in der Schwalbenstraße. Der Aufsteiger konnte sich frühzeitig in der Liga etablieren und bereits eindrucksvoll unter Beweis stellen, dass er auch mit den Großen der Liga mithalten kann. Die Mannschaft von Kathrin Blacha konnte als einzige bislang dem Spitzenreiter Gröbenzell das Fürchten lehren, als dieser mit einer 31:19 Packung im November nach Hause geschickt wurde. Doch auch die HG Zirndorf kann nicht jedes Wochenende glänzen – vor der Weihnachtspause gelang mit etwas Müh ein 27:24 Pflichtsieg zu Hause gegen Taufkirchen - und so hoffen die Sulzbacherinnen auf ihre Chance auf den ersten Auswärtszähler. Doch sofern die Gastgeberinnen komplett sind, werden die Trauben sehr hoch hängen für den HC Sulzbach. Im Hinspiel setzte es eine deutliche 26:36 Heimspielniederlage, bei der besonders in der ersten Halbzeit nur wenig zusammenlief bei den HC-Mädels. Die vielen technischen Fehler seitens der Oberpfälzerinnen waren wahre Freifahrtsscheine für die Schützlinge von Kathrin Blacha. Die gefährlichste Waffe der HG Zirndorf ist das schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff und die daraus resultierenden Tempogegenstöße. Die HC-Verantwortlichen fordern hier leidenschaftlichen Einsatz der Sulzbacherinnen. „Wir haben gegen Ende der Vorrunde bewiesen, dass wir einen großen Schritt nach vorne gemacht haben und gezeigt, dass wir – wenn die Quote an technischen Fehlern stimmt – wir um die Punkte in der Bayernliga mitspielen können. Nun müssen wir das auch in der Rückrunde beweisen,“ so Spielmacherin Lisa Steiner vor der Partie. Im Hinspiel fehlte den Herzogstädterinnen damals neben Torfrau Annika Bernhardt auch Wirbelwind Tanja Frisch, die von den jungen Nachwuchsspielerinnen glänzend vertreten wurde. Letztere stehen diesmal nicht zur Verfügung. Vier Punkte Rückstand auf Ottobeuren gilt es wettzumachen. Dabei wäre ein Auswärtssieg in Zirndorf sensationell für die jungen Sulzbacherinnen.
HC Sulzbach:
Tor: Nina Aures, Annika Bernhardt; Feld: Andrea Himmerer, Franzi Luber, Conny Macarei, Katharina Eichenmüller, Lisa Steiner, Tanja Frisch, Anki Luber, Steffi Häckl, Sandra Christlein, Kristina Steiner, Tanja Pelikan;
