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Saison 2013/2014
Samstag, 15. März 201419:30 Uhr

TSV LohrgegenHerren I

Heim

TSV Lohr

32 : 28

Endergebnis

Gast

Herren I

Spielort

Halle noch nicht festgelegt

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Vor- und Nachbericht

Vor dem Spiel

Auftakt in die heiße Phase der Saison

Sulzbacher Rumpftruppe will sich in Lohr gut verkaufen

Nachdem nun auch die Faschingsferien vorbei sind startet die Handballbayernliga in die entscheidende Phase der Saison. Während Tabellenführer Fürstenfeldbruck angesichts fünf Punkten Vorsprung wohl schon auf Abschiedstournee geht, kämpft der Großteil der Vereine immer noch verbissen um den sicheren Verbleib in der Liga. Dazu gehört auch der TSV Lohr, der nur drei Punkte vor den Abstiegsplätzen liegt und noch längst nicht gesichert ist. Einen großen Schritt in Richtung rettendes Ufer können die Jungs aus dem Spessart an diesem Samstag machen, wenn sie um 19:30 Uhr Gastgeber des HC Sulzbach sind. Die Partie findet in der Spessarttorhalle (In der Lehmskante 22, Lohr) statt.

Zwar sprechen die nackten Zahlen nicht unbedingt für einen Erfolg der Lohrer, verlor man doch im Hinspiel relativ deutlich mit 31:36 in der Herzogstadt, doch diesmal sind die Vorzeichen umgedreht und der TSV geht als klarer Favorit in das Spiel. War das Verletzungspech im Hinspiel noch das große Manko für die Unterfranken, so trifft dies leider nun auf die Gäste aus der Oberpfalz zu. Zwar haben einige Akteure wieder mit dem leichten Aufbautraining begonnen, doch will man kein Risiko eingehen und wird den Rekonvaleszenten noch etwas Zeit geben. Besser sieht es seit einiger Zeit bei den Lohrern aus, die fast wieder alle Spieler an Bord haben. Das war auch bitter nötig, denn zeitweise lag der eigentliche Meisterschaftskandidat schon auf einem Abstiegsplatz und konnte sich erst in den letzten Wochen wieder nach oben kämpfen. So recht daran gezweifelt hat daran aber kaum jemand, zu viel Klasse besitzt die Mannschaft von Spielertrainer Otto Fetser. Mit Yannik Bardina und Bohuslav Zeleny hat der TSV zwei Rückraumschützen, die in der Bayernligatorjägerliste unter den Top-Ten liegen, das hat das Abstiegsgespenst schnell aus dem Spessart vertrieben.

Den einen oder anderen Erfolg brauchen auch die Sulzbacher noch, denn sechs Punkte Vorsprung bei noch sechs ausstehenden Spielen sind ein gefährliches Ruhekissen auf dem man sich nicht ausruhen sollte. Trainer Pavel Krizek hofft bis Ende März seinen Kader wieder einigermaßen vollständig zur Verfügung zu haben und sieht die Partie in Lohr wohl eher als Chance für das Team, die schwache Leistung zuletzt in Bayreuth zu revidieren. Eine kämpferisch starke Leistung soll Selbstvertrauen für die wichtigen letzten Spiele geben, in denen der Klassenerhalt endgültig unter Dach und Fach gebracht werden soll.

HC Sulzbach:

Matijevic, Vojtech (Tor) Björn Kreyßig, Krizek, Laugner, Baumgärtel, Forster, Schmidt, Toni Kreyßig, Wedel

Bericht: cwh

Nach dem Spiel

Wieder keine Punkte für die Herzogstädter

Auch in Lohr gab es eine 32:28-Niederlage

Die Sulzbacher Handballer können einfach nicht mehr gewinnen. Auch in Lohr gab eine 28:32-Niederlage und so nähert sich die Kritzek-Truppe immer mehr den Abstiegsrängen, auch wenn der derzeitige sechste Tabellenplatz noch etwas anderes verspricht. Die Konkurrenz schläft nicht, sondern punktet fleißig und so sind es auf den derzeitig ersten Abstiegsplatz, den der Tabellenzwölfte aus Ismaning einnimmt, nur noch magere vier Punkte.

Natürlich fehlten auch im Spessart mit Schuh, Smolik, Schmidt und Björn Kreißig, vier wichtige Spieler aus gesundheitlichen oder beruflichen Gründen, doch so einfach sollte man das als Ausrede nicht stehen lassen. Erstens wird sich die Personalsituation bis zum Saisonende nur marginal verbessern und zweitens scheinen sich einige Akteure gerade hinter diesem Problem zu verstecken, denn der Siegeswille der Vorrunde ist der Mannschaft fast gänzlich abhanden gekommen.

Dabei wäre in Lohr durchaus mehr drin gewesen, denn die Sulzbacher zeigten sich gegenüber dem letzten Spiel in Bayreuth deutlich verbessert. Zwar führten die Gastgeber schnell mit 8:3, doch dann zeigten auch die Herzogstädter ihre Bayernligareife und hielten dagegen. Ein wie gewohnt starker Daniel Laugner am Kreis und eine gefährliche Flügelzange Ströhl – Forster brachten die Gäste wieder heran (13:11). Bis zur Pause war die Partie dann völlig ausgeglichen. Das strukturierte Spiel der Sulzbacher, vor allem über die Außen, zeigte Wirkung und so lebte der Gastgeber aus dem Spessart zu Beginn meist von Gegenstößen nach technischen Fehlern der Gäste, oder von ihrem widererstarkten Star Yannik Bardina, der aus dem Rückraum erfolgreich war. Zur Pause (17:15) war Coach Pavel Krizek mit der Angriffsleistung durchaus zufrieden, monierte aber auch die Schwächen in der Abwehr, wo die beiden Torhüter Matijevic und Vojtech meist alleine gelassen wurden.

Doch noch gab es Hoffnung, die aber bald zu verblassen begann. Mit nachlassenden Kräften litt das spielerische Element der Herzogstädter und so hingen ihre gefährlichsten Waffen auf Außen und am Kreis bald in der Luft. Jetzt fehlten einfach die Tore aus dem Rückraum eines Sebbi Schuh oder Jiri Smolik, die hier für Entlastung gesorgt hätten. Toni Kreyßig war hier wieder einmal Alleinunterhalter, doch seine acht Treffer kamen schon viel zu spät. Nach dem 27:21-Zwischenstand war die Partie eigentlich schon entschieden, doch dann schwächelten auch die Gastgeber etwas und plötzlich waren die Gäste beim 30:27 wieder in Reichweite. Doch dem Team fehlte wohl der Glaube am Erfolg, denn die letzten Minuten plätscherten so vor sich hin, denn es fehlte der siegeshungrige Spieler, den es in der Vorrunde so oft gegeben hatte. Der 32:28- Erfolg der Lohrer war so hochverdient. Die Sulzbacher fuhren zwar nicht gedemütigt nach Hause, aber der eine oder andere Akteur sollte sich in den nächsten Tagen doch hinterfragen, wo der Weg des HCS hingehen soll.

HC Sulzbach: Matijevic, Vojtech (Tor); Toni Kreyßig 8, Laugner 8(1), Marco Forster 5, Ströhl 4, Krizek 1, Baumgärtel 1, Wedel 1, Kristian Forster, Meta, Termer

Bericht: cwh