Vor dem Spiel
Viele Gründe gegen Erlangen zu gewinnen
Doch die Brucker haben wohl etwas dagegen
Zweimal gut gespielt aber doch verloren, die Lage für die Sulzbacher Handballer wird immer prekärer. Da ist das Heimspiel am Samstagnachmittag vielleicht schon die letzte Chance im Rennen um die Nichtabstiegsplätze zu bleiben. Doch der Gegner aus Erlangen-Bruck ist selbst noch nicht aller Sorgen beraubt und hat im Ostbayernderby keine Gastgeschenke zu verteilen. Das Duell der beiden Mannschaften, die schon seit Jahren leidenschaftlich die Klingen kreuzen findet um 18.30 Uhr in der Krötenseehalle statt. Freunde des gepflegten Nervenkitzels kommen bei diesem so wichtigen Spiel sicher auf ihre Kosten, denn Motivationsprobleme haben die beiden Teams, schon aus der Historie heraus, sicherlich nicht.
Für die Herzogstädter geht es neben dem Kampf ums Überleben in der Liga vor allem auch darum, die blamable 23:39-Hinspielklatsche zu verarbeiten. Beide Teams gingen nach dieser Partie getrennte Wege. Während sich der Aufsteiger aus Mittelfranken so langsam aus den Abstiegsrängen nach oben gearbeitet hat, rutschten die Sulzbacher immer weiter nach unten in der Tabelle ab. War es vor der Winterpause noch die lange Verletztenliste, die den Elan der Oberpfälzer bremste, so ist es seit einigen Wochen das fehlende Glück das abhandengekommen ist. Ein paar Fehler weniger, ein paar Tore mehr und der HCS stünde viel besser da, doch jammern hilft nicht, jetzt müssen Taten her.
Trainer Pavel Krizek hat nahezu sein gesamtes Orchester zu Verfügung und will mit einer Mannschaft, die weit über die Grenzen geht, den Angriffswirbel der flinken Erlanger Talente stoppen. Im Hinspiel klappte dies gegen das Team von Gästecoach Ben Ljevar nicht, doch Handball war das sowieso nicht, was die Herzogstädter damals in Erlangen geboten haben. So eine Leistung werden die Jungs vor eigenem Publikum natürlich nicht abliefern, doch gegen den besten Aufsteiger der Saison bedarf es schon einer Topleistung aller Akteure, denn schon das Sprichwort sagt: ?Glück muss man sich verdienen?.
HC Sulzbach: Lotter, Heimpel Toni Kreyßig, Björn Kreyßig, Krizek, Marco Forster, Brockstedt, Smolik, Florian Funke, Benjamin Funke, Luber, Kristian Forster, Meta
Bericht: cwh
