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Saison 2015/2016
Samstag, 05. März 201618:30 Uhr

Herren IgegenTV Erl.-Bruck

Heim

Herren I

25 : 31

Endergebnis

Gast

TV Erl.-Bruck

Spielort

Kroetensee

Halle finden

Zum Spiel

Vor- und Nachbericht

Vor dem Spiel

Viele Gründe gegen Erlangen zu gewinnen

Doch die Brucker haben wohl etwas dagegen

Zweimal gut gespielt aber doch verloren, die Lage für die Sulzbacher Handballer wird immer prekärer. Da ist das Heimspiel am Samstagnachmittag vielleicht schon die letzte Chance im Rennen um die Nichtabstiegsplätze zu bleiben. Doch der Gegner aus Erlangen-Bruck ist selbst noch nicht aller Sorgen beraubt und hat im Ostbayernderby keine Gastgeschenke zu verteilen. Das Duell der beiden Mannschaften, die schon seit Jahren leidenschaftlich die Klingen kreuzen findet um 18.30 Uhr in der Krötenseehalle statt. Freunde des gepflegten Nervenkitzels kommen bei diesem so wichtigen Spiel sicher auf ihre Kosten, denn Motivationsprobleme haben die beiden Teams, schon aus der Historie heraus, sicherlich nicht.

Für die Herzogstädter geht es neben dem Kampf ums Überleben in der Liga vor allem auch darum, die blamable 23:39-Hinspielklatsche zu verarbeiten. Beide Teams gingen nach dieser Partie getrennte Wege. Während sich der Aufsteiger aus Mittelfranken so langsam aus den Abstiegsrängen nach oben gearbeitet hat, rutschten die Sulzbacher immer weiter nach unten in der Tabelle ab. War es vor der Winterpause noch die lange Verletztenliste, die den Elan der Oberpfälzer bremste, so ist es seit einigen Wochen das fehlende Glück das abhandengekommen ist. Ein paar Fehler weniger, ein paar Tore mehr und der HCS stünde viel besser da, doch jammern hilft nicht, jetzt müssen Taten her.

Trainer Pavel Krizek hat nahezu sein gesamtes Orchester zu Verfügung und will mit einer Mannschaft, die weit über die Grenzen geht, den Angriffswirbel der flinken Erlanger Talente stoppen. Im Hinspiel klappte dies gegen das Team von Gästecoach Ben Ljevar nicht, doch Handball war das sowieso nicht, was die Herzogstädter damals in Erlangen geboten haben. So eine Leistung werden die Jungs vor eigenem Publikum natürlich nicht abliefern, doch gegen den besten Aufsteiger der Saison bedarf es schon einer Topleistung aller Akteure, denn schon das Sprichwort sagt: ?Glück muss man sich verdienen?.

HC Sulzbach: Lotter, Heimpel Toni Kreyßig, Björn Kreyßig, Krizek, Marco Forster, Brockstedt, Smolik, Florian Funke, Benjamin Funke, Luber, Kristian Forster, Meta

Bericht: cwh

Nach dem Spiel

Sulzbacher Erste blamiert sich gegen Erlangen/Bruck

25:31-Pleite lässt viele Fragen offen

War es das schon mit dem Abstieg für die Sulzbacher Handballer? Der Blick auf die Tabelle sagt zwar etwas anderes aus, doch die Art und Weise wie sich die Herzogstädter bei der 25:31-Heimniederlage gegen den Aufsteiger aus Erlangen/Bruck präsentierten spricht eine andere Sprache. Im Detail sieht das nun so aus. Der TSV Unterhaching ist zwar noch in Reichweite, denn die Oberbayern haben nur einen Minuspunkt weniger als die Sulzbacher, doch um die Münchner Vorstädter noch einzufangen, bedarf es einer grundsätzlichen Neujustierung in der Einstellung zum Spiel, die einige Akteure schmerzlich vermissen lassen.

Dabei war die erste Halbzeit gegen die Brucker noch in Ordnung. Beide Teams spielten zwar auf sehr bescheidenen Niveau, doch ein starker Max Lotter im Tor und ein noch funktionierendes Angriffsspiel reichten zu einer 12:11-Pausenführung der Gastgeber. Die hohe Fehlerquote und die niedrige Treffsicherheit beider Mannschaften ließ auch kein anderes Ergebnis erwarten.

Leider änderte sich nach der der Halbzeit der Spielverlauf völlig. Während die Leistung der Gastgeber immer mehr in den Keller ging, zeigten die Gäste nun warum sie in den letzten Wochen so fleißig gepunktet haben. Gegen die nun völlig wehrlose Sulzbacher Abwehr taten sich die Erlanger aber auch leicht, denn die Leistung der Sulzbacher Spieler war nun leider kollektiv eine Katastrophe. Die Gäste machten aus dem Pausenrückstand ganz locker eine beruhigende Führung (14:15, 14:19) und waren wohl selbst überrascht, wie wenig Gegenwehr die Hausherren noch zu bieten hatten. Einzig Daniel Luber und Björn Kreyßig konnten noch punktuell mit Einzelaktionen glänzen, der Rest war Schweigen.

Am Ende stand dann das ernüchternde 25:31-Endergebnis auf der Anzeigetafel das die Brucker den wohl endgültigen Klassenerhalt feiern ließ und das die Herzogstädter in eine Situation bringt, die wohl auch unangenehme Entscheidungen erfordert.

HC Sulzbach: Lotter, Heimpel (Tor); Björn Kreyßig 5, Smolik 5(3), Marco Forster 4, Toni Kreyßig 4, Luber 4, Benjamin Funke 2, Brockstedt 1, Kristian Forster, Krizek, Florian Funke

Bericht: cwh