Vor dem Spiel
HC Sulzbach in der Außenseiterrolle
Beim HaSpo Bayreuth hängen die Trauben hoch
Drei Wochen Pause liegen hinter den Teams der Bayernliga und so brennen Spieler und Fans gleichermaßen auf den Auftakt der entscheidenden Phase der Saison, die an diesem Samstag beginnt. Dann ist der HC Sulzbach um 19.30 Uhr zu Gast beim Tabellendritten HaSpo Bayreuth und steht so vor einer extrem schwierigen Aufgabe. Die Partie findet in der Sporthalle Ost in Bayreuth (Äußere Badstr. 26) statt.
Ein Highlight gab es in der Faschingspause aber doch und das hatte es in sich. Die beiden Topteams aus Auerbach und Waldbüttelbrunn trafen sich zum vorweg genommenen Endspiel um die Meisterschaft. Hier setzten sich die Nordoberpfälzer klar mit 30:22 in eigener Halle durch und werden sich bei nun sechs Punkten Vorsprung den Meistertitel wohl kaum noch nehmen lassen. Die Spannung in der Liga wird somit nur noch vom sehr engen Kampf um den so gefährlichen vierletzten Platz hochgehalten und da sind die Sulzbacher Handballer mittendrin und voll dabei.
Dass die Herzogstädter ausgerechnet bei den so heimstarken Bayreuthern einen entscheidenden Schritt ins sichere Mittelfeld machen können, ist aber eher fraglich. Die Mannschaft von Trainer Mathias Bracher überraschte in dieser Saison mit überragenden Leistungen. Dabei waren die Oberfranken vor einem Jahr noch selbst mitten im Abstiegskampf, doch die Rückkehr von Torjäger Michael Maier und die Leistungsexplosion von Spielern wie Tim Hermannsdörfer, Marius Hümpfer und Sebastian Schmidt machte aus der Wackelmannschaft ein Spitzenteam der Liga, das sich jetzt sogar noch Hoffnung auf den Vizemeistertitel machen kann. Zuletzt bereitete der HaSpo mit dem 23:22-Erfolg eben bei den Waldbüttelbrunnern den Anfang vom Ende der Titelträume der Unterfranken vor.
Die Sulzbacher hadern, wie auch einige andere Teams, mit der Tatsache dass es dieses Jahr vielleicht vier Absteiger geben kann. Acht Spieltage vor Schluss haben die Oberpfälzer 17 Punkte auf dem Konto, dass reicht normalerweise locker für den Klassenerhalt. Doch besondere Situationen erfordern auch besondere Leistungen und so fährt die Krizek-Truppe zwar mit viel Respekt aber auch mit etwas Hoffnung nach Bayreuth. Besonders die enge Partie im Hinspiel in der Krötenseehalle macht Mut, denn da verlor der HCS sehr unglücklich mit 25:26 und beide Teams präsentierten sich durchaus auf Augenhöhe. Da die Spielpause zumindest für die kleinen Blessuren einiger Akteure hilfreich war, hofft der Coach auf ein komplettes und ausgeruhtes Team, das sich in Oberfranken teuer verkaufen will.
HC Sulzbach: Lotter, Heimpel Toni Kreyßig, Björn Kreyßig, Krizek, Laugner, Forster Marco, Brockstedt, Smolik, Benjamin Funke, Florian Funke, Luber, Klee, Forster Kristian
Bericht: cwh
