Vor dem Spiel
SG bei weiterem Neuling
HSG Schwanberg/Main - SG Auerbach-Sulzbach
Zu einem Kräftemessen mit einem weiteren Liganeuling kommt es für die SG Auerbach-Sulzbach am vorletzten Spieltag der Vorrunde. Am Sonntag um 15.00 Uhr tritt der Tabellenführer beim einzigen Vertreter Unterfrankens in der Bayernliga, der HSG Schwanberg/Main in Dettelbach an.
Vor gut einem Jahr haben die Vereine aus Großlangheim, Rödelsee und Dettelbach ihre Jugendmannschaften in der HSG Schwanberg konzentriert. In ihrer ersten Saison spielte die A-Jugend in der Landesliga und erreichte dort den vierten Platz. Bei der diesjährigen Qualifikation zählte sie nicht unbedingt zum Favoritenkreis, setzte sich aber in Runde 3 gegen die höher eingeschätzten Mannschaften aus München und Rothenburg durch. In der aktuellen Tabelle liegt die HSG mit 4:8 Punkten auf Platz 7. Die Mannschaft startete furios mit einem hohen Sieg über Weilheim in ihr erstes Jahr Bayernliga, allerdings gelangen dann nur noch gegen Ingolstadt zwei Punkte. Gegen Erlangen, Niederraunau, Friedberg und zuletzt Bayreuth hatte man deutliche Niederlagen hinzunehmen. Bei der Begegnung in Bayreuth hatten Trainer Schnödt und einige Spieler erstmals Gelegenheit, Schwanberg zu beobachten. Die Unterfranken zeigten dabei eine starke erste Halbzeit mit einer sicheren 6:0-Abwehr, gutem Gegenstoßverhalten und gefährlichen Würfen aus dem Rückraum. Nach einer knappen Pausenführung brach man dann in der zweiten Halbzeit aber völlig ein und verlor mit 25:35.
Für die SG sind im Spiel vor dem Gipfeltreffen mit Friedberg zwei weitere Punkte Pflicht. Gefährlich wäre es Schwanberg zu unterschätzen, hier ist man aus den bisherigen Spielen gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte gewarnt. Die Formkurve der Oberpfälzer zeigt nach oben, seit Anzing hat die Mannschaft ihren Rhythmus gefunden und spielt nicht nur erfolgreichen, sondern auch schönen Handball. Am Sonntag will man diesen Weg fortsetzen und baut dabei nicht nur auf die starke Stammsieben. Wie kaum ein Konkurrent kann man ohne Qualitätsverlust wechseln und ist deshalb nicht von der Tagesform eines einzelnen Spielers abhängig. Dies gilt um so mehr als die Verletzungsmisere mittlerweile mit einer Ausnahme (Matthias Schnabl) überwunden ist. Nach sechswöchiger Pause wird auch Johannes Deinzer am Sonntag wieder dabei sein.
Aufstellung: von Borstel, Weih, Schmidt, Waitz, Kellner, Englhard, Forster, Herold, Hofmann, Schnödt, Tannenberger, Deinzer
