Zum Inhalt springen
Zurück zum Spielplan
Saison 2004/2005
Sonntag, 28. November 200415:00 Uhr

HSG Schwanberg/MaingegenMJA

Heim

HSG Schwanberg/Main

:

Noch kein Ergebnis

Gast

MJA

Spielort

Halle noch nicht festgelegt

Zum Spiel

Vor- und Nachbericht

Vor dem Spiel

SG bei weiterem Neuling

HSG Schwanberg/Main - SG Auerbach-Sulzbach

Zu einem Kräftemessen mit einem weiteren Liganeuling kommt es für die SG Auerbach-Sulzbach am vorletzten Spieltag der Vorrunde. Am Sonntag um 15.00 Uhr tritt der Tabellenführer beim einzigen Vertreter Unterfrankens in der Bayernliga, der HSG Schwanberg/Main in Dettelbach an.

Vor gut einem Jahr haben die Vereine aus Großlangheim, Rödelsee und Dettelbach ihre Jugendmannschaften in der HSG Schwanberg konzentriert. In ihrer ersten Saison spielte die A-Jugend in der Landesliga und erreichte dort den vierten Platz. Bei der diesjährigen Qualifikation zählte sie nicht unbedingt zum Favoritenkreis, setzte sich aber in Runde 3 gegen die höher eingeschätzten Mannschaften aus München und Rothenburg durch. In der aktuellen Tabelle liegt die HSG mit 4:8 Punkten auf Platz 7. Die Mannschaft startete furios mit einem hohen Sieg über Weilheim in ihr erstes Jahr Bayernliga, allerdings gelangen dann nur noch gegen Ingolstadt zwei Punkte. Gegen Erlangen, Niederraunau, Friedberg und zuletzt Bayreuth hatte man deutliche Niederlagen hinzunehmen. Bei der Begegnung in Bayreuth hatten Trainer Schnödt und einige Spieler erstmals Gelegenheit, Schwanberg zu beobachten. Die Unterfranken zeigten dabei eine starke erste Halbzeit mit einer sicheren 6:0-Abwehr, gutem Gegenstoßverhalten und gefährlichen Würfen aus dem Rückraum. Nach einer knappen Pausenführung brach man dann in der zweiten Halbzeit aber völlig ein und verlor mit 25:35.

Für die SG sind im Spiel vor dem Gipfeltreffen mit Friedberg zwei weitere Punkte Pflicht. Gefährlich wäre es Schwanberg zu unterschätzen, hier ist man aus den bisherigen Spielen gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte gewarnt. Die Formkurve der Oberpfälzer zeigt nach oben, seit Anzing hat die Mannschaft ihren Rhythmus gefunden und spielt nicht nur erfolgreichen, sondern auch schönen Handball. Am Sonntag will man diesen Weg fortsetzen und baut dabei nicht nur auf die starke Stammsieben. Wie kaum ein Konkurrent kann man ohne Qualitätsverlust wechseln und ist deshalb nicht von der Tagesform eines einzelnen Spielers abhängig. Dies gilt um so mehr als die Verletzungsmisere mittlerweile mit einer Ausnahme (Matthias Schnabl) überwunden ist. Nach sechswöchiger Pause wird auch Johannes Deinzer am Sonntag wieder dabei sein.

Aufstellung: von Borstel, Weih, Schmidt, Waitz, Kellner, Englhard, Forster, Herold, Hofmann, Schnödt, Tannenberger, Deinzer

Nach dem Spiel

Allein die Torhüter überzeugten

HSG Schwanberg/main - SG Auerbach-Sulzbach 26 : 34 (11 : 20)

Ihrer Favoritenrolle gerecht wurde die SG Auerbach-Sulzbach beim Gastspiel in Schwanberg. Mit 34 : 26 gelang trotz einer insgesamt als mäßig einzustufenden Leistung ein deutlicher Sieg. In der mit Spannung erwarteten Partie zwischen dem punktgleichen Kontrahenten Friedberg und Bayreuth konnten die Oberfranken keine Nachbarschaftshilfe leisten, die Friedberger setzten sich souverän mit 29 : 22 durch. Am letzten Spieltag der Vorrunde kommt es damit am kommenden Sonntag um 15.30 Uhr in Auerbach zu einem echten Endspiel um die Herbstmeisterschaft zwischen den beiden die bisherige Saison klar dominierenden Teams.

In einer von Nervosität und vielen Fehlern geprägten Anfangsphase konnten die Gastgeber das Spiel bis zum 3:3 ausgeglichen gestalten. Es dauerte knapp zehn Minuten bis die Oberpfälzer ihre Lethargie und Unkonzentriertheit einigermaßen überwunden hatten, doch dann ließ man der HSG keine Chance mehr. Die Mannschaft zeigte in der Phase bis zur Halbzeit ihr Potenzial und knüpfte an die Leistung der letzten Partien an. Kontinuierlich baute sie den Vorsprung auf neun Tore zum Zwischenstand von 11:20 aus und sorgte bereits für eine Vorentscheidung.

Auch die ersten Minuten der zweiten Hälfte gehörten dem Tabellenführer. Mit vier Toren in Folge vergrößerte man den Vorsprung auf 24 : 11 und ein Kantersieg deutete sich an. Doch dann riss der Faden im Spiel der SG völlig. Ursächlich dafür waren nicht etwa taktische Gegenmaßnahmen oder eine wesentliche Leistungssteigerung des Gegners, sondern eine ab diesem Zeitpunkt absolut indiskutable Vorstellung der Gäste. Im Gefühl des sicheren Sieges hatte die Mannschaft dieses Spiel mental schon abgeschlossen und war wohl in Gedanken schon bei der Partie gegen Friedberg. Die Fehler häuften sich und geordnetes Mannschaftsspiel fand nicht mehr statt. Auch im Einzelspiel agierte man ohne Biss und Überlegung und machte es damit der jetzt offensiveren Abwehr der Gastgeber leicht. Die tapfer kämpfenden Unterfranken erkannten ihre Chance mit einem blauen Auge davon zu kommen. Konsequent nutzten sie die Schwäche des Meisterschaftsaspiranten und ließen diesen dabei mehr als einmal schlecht aussehen. Bis kurz vor dem Ende kam die HSG sogar auf sechs Tore heran, erst mit zwei Einzelleistungen in der Schlussminute stellte die SG das Endergebnis von 34 : 26 her.

In der Generalprobe für das Spitzenspiel gegen Friedberg bot die SG insgesamt eine unterdurchschnittliche Leistung. Zwanzig Minuten guter Handball ist für diese Mannschaft einfach zu wenig. Bei den meisten Feldspielern hielten sich Licht und Schatten bestenfalls die Waage, einzelne waren weit von ihren Möglichkeiten entfernt. Lob gebührt den beiden Torhütern Max von Borstel und Marko Weih für ihre engagierte Vorstellung.

Aufstellung: von Borstel, Weih, Waitz (8), Schmidt (4), Kellner (7), Forster, Englhard, Hofmann (1), Schnödt (4), Herold (5), Deinzer (2), Tannenberger (3)