Vor dem Spiel
HCS beim Tabellenschlusslicht
TG Würzburg-Heidingsfeld bitte nicht unterschätzen
Am Samstag heißt es für die Sulzbacher Handballer noch einmal volle Konzentration, ehe es in die verdiente Weihnachtspause geht. Im letzten Spiel in diesem Jahr sind die Herzogstädter zu Gast bei der TG Würzburg-Heidingsfeld. Die Partie findet im Schulzentrum Heuchelhof in der Römerstraße 1 in Würzburg statt.
Nachdem sich die Sulzbacher in den letzten Wochen stetig nach oben gekämpft haben, gehen sie diesmal in der ungewohnten Favoritenrolle an den Start. Die Heidingsfelder stehen in der Tabelle ganz unten. Nur zwei Punkte gegen den TS Herzogenaurach stehen auf dem Konto und so schellen in Würzburg längst alle Alarmglocken. Die Mannschaft von Trainer Frank Munoz hatte sich die erste Saison in der Landesliga nach dem Aufstieg aus der Bezirksoberliga Unterfranken sicher anders vorgestellt. Zwar erhalten die Würzburger nach den Spielen immer viel Lob vom Gegner, aber davon können sich die Unterfranken leider nichts kaufen, denn die Punkte sind trotzdem weg. Viel spielerische Klasse attestiert man dem Aufsteiger und so sind die Matches gegen die TG kein Selbstläufer sondern müssen mit viel Engagement gespielt werden.
Trainer Ingo Gömmel wird seine Jungs also sicherlich warnen, das Schlusslicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Das Team hat sich in den letzten Wochen eindrucksvoll von den Abstiegsrängen auf den 7. Platz katapultiert und diesen positiven Lauf will man unbedingt mit in die Winterpause nehmen. Mit Christoph Baumgärtel und Thilo Munker werden zwei wichtige Akteure ins Team zurückkehren, die vor allem in der Abwehr kaum zu ersetzen sind. Mit ihnen und dem Kampfgeist vom Spiel gegen Selb braucht den Herzogstädtern vor der Reise nach Würzburg nicht bange sein. Nur ein Motivationsproblem kann die Sulzbacher in der Unterfrankenmetropole stoppen.
Sollte der erwartete Sieg in Heidingsfeld gelingen, könnte man sich an die Spitze des breiten Mittelfelds der Landesliga setzen und hätte in der Rückrunde die Tabellenspitze besser im Blick als die unteren Regionen. Also Jungs, noch einmal Gas geben, dann schmeckt der Weihnachtsbraten umso besser.
HC Sulzbach: Güthe, Vojtech (Tor); Hartmann, Baumgärtel, Braun, Andörfer, Munker, Englhard, Artz, Moritz, Nachtman, Forster, Ströhl, Rohrbach, Waitz
Bericht: cwh
