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Saison 2008/2009
Samstag, 13. Dezember 200818:00 Uhr

TG HeidingsfeldgegenHerren I

Heim

TG Heidingsfeld

:

Noch kein Ergebnis

Gast

Herren I

Spielort

Halle noch nicht festgelegt

Zum Spiel

Vor- und Nachbericht

Vor dem Spiel

HCS beim Tabellenschlusslicht

TG Würzburg-Heidingsfeld bitte nicht unterschätzen

Am Samstag heißt es für die Sulzbacher Handballer noch einmal volle Konzentration, ehe es in die verdiente Weihnachtspause geht. Im letzten Spiel in diesem Jahr sind die Herzogstädter zu Gast bei der TG Würzburg-Heidingsfeld. Die Partie findet im Schulzentrum Heuchelhof in der Römerstraße 1 in Würzburg statt.

Nachdem sich die Sulzbacher in den letzten Wochen stetig nach oben gekämpft haben, gehen sie diesmal in der ungewohnten Favoritenrolle an den Start. Die Heidingsfelder stehen in der Tabelle ganz unten. Nur zwei Punkte gegen den TS Herzogenaurach stehen auf dem Konto und so schellen in Würzburg längst alle Alarmglocken. Die Mannschaft von Trainer Frank Munoz hatte sich die erste Saison in der Landesliga nach dem Aufstieg aus der Bezirksoberliga Unterfranken sicher anders vorgestellt. Zwar erhalten die Würzburger nach den Spielen immer viel Lob vom Gegner, aber davon können sich die Unterfranken leider nichts kaufen, denn die Punkte sind trotzdem weg. Viel spielerische Klasse attestiert man dem Aufsteiger und so sind die Matches gegen die TG kein Selbstläufer sondern müssen mit viel Engagement gespielt werden.

Trainer Ingo Gömmel wird seine Jungs also sicherlich warnen, das Schlusslicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Das Team hat sich in den letzten Wochen eindrucksvoll von den Abstiegsrängen auf den 7. Platz katapultiert und diesen positiven Lauf will man unbedingt mit in die Winterpause nehmen. Mit Christoph Baumgärtel und Thilo Munker werden zwei wichtige Akteure ins Team zurückkehren, die vor allem in der Abwehr kaum zu ersetzen sind. Mit ihnen und dem Kampfgeist vom Spiel gegen Selb braucht den Herzogstädtern vor der Reise nach Würzburg nicht bange sein. Nur ein Motivationsproblem kann die Sulzbacher in der Unterfrankenmetropole stoppen.

Sollte der erwartete Sieg in Heidingsfeld gelingen, könnte man sich an die Spitze des breiten Mittelfelds der Landesliga setzen und hätte in der Rückrunde die Tabellenspitze besser im Blick als die unteren Regionen. Also Jungs, noch einmal Gas geben, dann schmeckt der Weihnachtsbraten umso besser.

HC Sulzbach: Güthe, Vojtech (Tor); Hartmann, Baumgärtel, Braun, Andörfer, Munker, Englhard, Artz, Moritz, Nachtman, Forster, Ströhl, Rohrbach, Waitz

Bericht: cwh

Nach dem Spiel

Sulzbacher Handballer erfüllen Pflichtaufgabe

40:32-Erfolg in Heidingsfeld - Stefan Moritz verletzt

Die Pflichtaufgabe beim Tabellenletzten aus Heidingsfeld wurde erfüllt und so ist das Weihnachtsfest für die Sulzbacher Handballer gerettet. 40:32 gewannen die Herzogstädter, doch der Sieg wurde mit einem hohen Preis bezahlt. Kreisläufer Stefan Moritz musste in der Schlussphase, als die Partie längst entschieden war, nach einem unnötig harten Foul des gegnerischen Torhüters mit Verdacht auf Nasenbeinbruch ausscheiden.

Trainer Ingo Gömmel hatte die Mannschaft eindringlich davor gewarnt, das Spiel gegen den Außenseiter auf die leichte Schulter zu nehmen, doch wie gewohnt verschallen solche Worte meist ungehört im Raum. So begann die Partie mit vielen Unkonzentriertheiten der Gäste, die außerdem ein ganz schwaches Rückzugsverhalten in der Abwehrbewegung an den Tag legten. So machten sie es den Würzburgern leicht zu Toren zu kommen. Einzig Spielmacher Peter Andörfer und Kreisläufer Stefan Moritz zeigten Charakter und hielten ihr Team im Spiel (9:9). Trainer Gömmel hatte dann genug von der pomadigen Spielweise seiner Mannschaft und stauchte seine Jungs in einer Auszeit mächtig zusammen. Dies brachte aber nur bedingt Besserung. Zwar agierten die Gäste jetzt mit mehr Druck, doch einige unglückliche Pfostentreffer verhinderten, dass sich die spielerisch überlegenen Sulzbacher bis zur Pause absetzen konnten. Die Abwehr hatte immer noch zu viele Lücken und nur dem jetzt eingesetzte Torjäger Michael Waitz war es zu verdanken, dass es zur Pause zumindest unentschieden stand (19:19).

In der Halbzeit appellierte der Coach an die Ehre seiner Spieler und bat nun doch endlich mit Abwehr zu spielen. Plötzlich hatten die Jungs aufgepasst und nahmen das Heft in die Hand. Thilo Munker, der den angeschlagenen Thomas Hartmann vertrat und Thomas Stauber wirbelten auf den Außenpositionen. Schnell wurde ein beruhigender Vorsprung heraus geworfen (32:26), weil der Druck auf die Abwehr nun immer größer wurde und sich die Gastgeber nur mehr durch Fouls zu helfen wussten. Die fälligen Siebenmeter verwandelte Sebastian Braun wie gewohnt sicher. Den einzigen aufregenden Moment gab es dann leider acht Minuten vor Schluss, als Stefan Moritz beim Tempogegenstoß böse gefoult wurde und schwer verletzt ausscheiden musste (35:27). Von da an verwalteten die Herzogstädter den Vorsprung nur noch und fuhren einen am Ende hochverdienten 40:32-Erfolg ein.

Bemerkenswert die Fankultur, die inzwischen am Rande des HC Sulzbach entstanden ist. So machten sich acht Fans vom TUS Rosenberg tatsächlich mit dem Zug auf den Weg nach Würzburg und hatten maßgeblich Anteil am Sieg der Sulzbacher Handballer im letzten Spiel des Jahres.

HC Sulzbach: Güthe, Vojtech (Tor); Waitz 9(2), Braun 8(6), Moritz 6, Andörfer 6, Munker 4, Stauber 4, Nachtman 2, Artz 1, Englhard, Forster, Baumgärtel

Bericht: cwh