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Saison 2009/2010
Samstag, 21. November 200917:30 Uhr

HSG Würm-MittegegenDamen I

Heim

HSG Würm-Mitte

:

Noch kein Ergebnis

Gast

Damen I

Spielort

Halle noch nicht festgelegt

Zum Spiel

Vor- und Nachbericht

Vor dem Spiel

Richtungsweisende Partie gegen HSG Würm-Mitte

Trotz Tabellensituation schwere Aufgabe für Herzogstädterinnen

Sulzbach (lis). Nach dem spielfreien Wochenende steigen die Sulzbacher Handballerinnen am Samstag wieder in das Spielgeschehen in der Bayernliga ein. Diesmal müssen sie auswärts beim Aufsteiger HSG Würm-Mitte antreten. Anpfiff der Partie ist um 17:30 Uhr in der Sporthalle des Feodor-Lynen-Gymnasiums in Planegg. Das junge Team von HSG-Trainer Martin Brenzel konnte bislang als Liganeuling nur wenig Zählbares auf seinem Konto verbuchen und steht mit 2:14 Punkten ganz unten im Tabellenkeller. Viele Spiele wurden nur sehr knapp verloren oder erst spät aus der Hand gegeben. Der letztjährige Meister der Landesliga Süd gilt trotzalledem als sehr spielstark und äußerst torhungrig. Dies bestätigt auch die beeindruckende Bilanz der Offensive, die im Schnitt 25 Tore pro Spiel erzielt und durchaus in der Lage ist in einer Partie die 30-Tore-Marke zu knacken! Grund dafür ist sicherlich das forcierte Tempospiel der HSG. Egal ob über die erste oder zweite Welle, die jungen Wilden der HSG Würm-Mitte setzen auf absolutes Tempo und versuchen so, den Gegner förmlich zu überlaufen. Doch auch im Positionsspiel hat die HSG etwas zu bieten! Folglich erwartet die HC-Defensive ein schweres Stück Arbeit, wenn man in der Fremde, um zwei Punkte mitspielen will. HC-Trainer Jürgen Heubeck („Das wird unglaublich schwer!“), der in den Trainingseinheiten nie mit allen Spielerinnen trainieren konnte, ist skeptisch, ob die Spielpause seinen Mädels wirklich gut getan hat. Angeschlagene Spielerinnen konnten sich zwar auskurieren, aber dadurch ist man in gewisser Weise auch aus dem Rhythmus gekommen und so wird die Partie HSG Würm-Mitte - HC Sulzbach zur richtungsweisenden Bewährungsprobe für die Oberpfälzerinnen. Wenn man in den kommenden Wochen mit den Top-Mannschaften der Liga mithalten will, darf man sich gegen den Tabellenletzten keine Blöße geben. Doch in Sulzbach weiß man, dass diese Spiele die schwersten sind. Vom Henker zum Gehängten, so erging es zuletzt den Herren in der Landesliga gegen Ansbach. Deshalb sollte jeder Spielerin bewusst sein, dass diese Begegnung nur über bedingungslosen Einsatz und leidenschaftlichem Kampfgeist entschieden werden kann, in der sich jede Spielerin in den Dienst der Mannschaft stellt.

HC Sulzbach:

Tor: Babsi Viechtl, Jenni Ernst; Feld: Andrea Himmerer (?), Vroni Herrmann, Tanja Pelikan, Franzi Scheidler, Petra Fleißner, Maria Schlosser, Lisa Steiner, Melli Kopp, Julia Haske, Kristina Steiner, Diane Rösl, Marina Mühlberger;

Nach dem Spiel

Da war der Wurm drin - HCS kommt unter die Räder

27:26 Niederlage zeigt Schwächen auf

Sulzbach (lis). Es gibt Tage da verliert man und Tage da gewinnen die anderen. Gegen den Aufsteiger HSG Würm-Mitte hatten die Sulzbacher Handballerinnen am Samstag keinen Auftrag und verloren am Ende etwas unglücklich mit 27:26 (15:14). Das Team des HC-Trainergespanns Heubeck/Müller fand kein Mittel gegen das schnelle Tempospiel der jungen Gastgeberinnen und kassierte viel zu viele Gegenstoßstore. „Das Rückzugsverhalten war absolut ungenügend!“ – da waren sich beide Trainer nach dem Spiel einig. Hier merkte man dann doch den Trainingsrückstand und die konditionelle Schwächen mancher Spielerinnen, die zuletzt wegen Krankheit oder Verletzung nicht trainieren konnten. Zudem erreichte kaum eine Spielerin Normalform an diesem Tag, lediglich die Siebenmeterquote (11/12) stimmte! Auch im Angriff lief es nicht wie es sollte. Es war buchstäblich der Wurm drin und die Defensive der Würmer Handballerinnen musste sich nicht großartig anstrengen. Zu harmlos und statisch gestaltete man das Positionsspiel und konnte den Gegner zu keiner Zeit abschütteln. Im Gegenteil: Noch vor der Pause kippte das Spiel zugunsten der HSG, die mit einem knappen 15:14 Vorsprung in die Pause gingen. Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gastgeberinnen mühelos auf 18:14, ehe sich der HC Sulzbach, der trotz schlechter Kollektivleistung nie aufgab, auf 19:19 herankämpfen konnte. Die Abwehr stabilisierte sich einigermaßen, doch individuelle Fehler im Angriff und in der Abwehr nutzte die HSG Würm-Mitte um auf 21:19 zu erhöhen. Jetzt schlug die Stunde von HSG-Keeperin Stefanie Brandl, die mit tollen Paraden, in dieser spannenden Schlussphase des Spiels, zahlreiche Würfe der Herzogstädterinnen entschärfte und so wesentlichen Anteil am Sieg ihrer Mannschaft hatte. So konnten die Münchner Vorstädterinnen entscheidend auf 26:23 davonziehen. Trotz Nervenflattern der jungen Gastgeberinnen und dem zwischenzeitlichen 26:26 Ausgleich, sorgte ein herrliches Rückraumtor von Franzi Schlosser für den 27:26 Endstand – und bescherte dem HCS die erste Niederlage in der laufenden Saison. Mit 11:3 Punkten steht man nun hinter den Topteams Erlangen und Bayreuth auf Platz drei, dicht gefolgt vom Meisterschaftsanwärter HSG Bergtheim, der bereits nächsten Samstag seine Visitenkarte in der Herzogstadt abgibt und den Oberpfälzerinnen alles abverlangen wird.

HC Sulzbach:

Tor: Babsi Viechtl, Jenni Ernst; Feld: Melli Kopp (9/8), Maria Schlosser (4/3), Lisa Steiner (3), Franzi Scheidler (3), Julia Haske (2), Diane Rösl (2), Vroni Herrmann (2), Petra Fleißner (1), Tanja Pelikan;