Vor dem Spiel
HCS vor schwerem Auswärtsspiel
Trauben in Forchheim hängen hoch
(flz) Nach dem ersehnten Heimsieg gegen OG Erlangen heißt es für den HC Sulzbach II eine sehr schwere Auswärtsfahrt zu bestreiten. Am Samstag (Anwurf: 17:30 Uhr) muss das Team von Trainer Jürgen Heubeck beim Tabellenfünften und Tabellennachbarn HC Forchheim antreten.
Die Oberfranken können allerdings in den letzten Spielen einen positiven Trend verzeichnen. Es sticht dabei der Auswärtssieg in Herzogenaurach aus dem ersten Spiel des Jahres 2016 hervor, wodurch der Spitzenreiter vom Thron gestoßen werden konnte. Forchheim verfügt über einen wurfgewaltigen Rückraum und eine insgesamt recht homogene Mannschaft, weshalb das Team vor der Saison zum Favoritenkreis zählte.
In gemischter Erinnerung bleibt beim HCS das Hinspiel. In diesem brillierte man über weite Strecken nicht gerade, konnte allerdings in den letzten dreieinhalb Minuten einen Fünf-Tore-Rückstand durch eine sensationelle Aufholjagd wettmachen und noch Unentschieden spielen. Schwer trifft die Herzogstädter der Ausfall von Abwehrchef und Kreisläufer Martin Burkhardt, der sich unter der Woche am Mittelfuß verletzte.
Ein Erfolg in Forchheim wäre mit Sicherheit eine Überraschung, ist aber keinesfalls unmöglich. Dazu müsste Sulzbach aber seine volle Leistungsfähigkeit abrufen, was in letzter Zeit eher selten der Fall war. Man darf sich mit Sicherheit auf ein schnelles Spiel freuen, das lange spannend bleiben kann, wenn der HCS am Anfang den Anschluss behält.
HCS: Tor: Müller, Zippe; Feld: Plößl, Wismeth, Ströhl, Falk, Wedel, Luber, Leitgeb, Hausner, Wertmiller, Steubl, Meta
