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Saison 2014/2015
Samstag, 13. Dezember 201418:30 Uhr

Herren IgegenTSV Friedberg

Heim

Herren I

34 : 27

Endergebnis

Gast

TSV Friedberg

Spielort

Kroetensee

Halle finden

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Vor- und Nachbericht

Vor dem Spiel

Letzter Auftritt in diesem Jahr gegen den TSV Friedberg II

Gegen den Tabellenletzten muss gepunktet werden

Noch einmal müssen die Sulzbacher Handballer vor der Winterpause ran. Am Samstag um 18.30 Uhr steigt das letzte Spiel dieses Jahres in eigener Krötenseehalle gegen den Tabellenletzten TSV Friedberg II. Ob das Weihnachtsfest in Ruhe gefeiert werden kann, liegt natürlich daran, wie das Duell gegen den Aufsteiger aus Schwaben ausgeht. Bei einem angestrebten Erfolg hätten die Herzogstädter elf Pluspunkte in der Vorrunde erkämpft und das gesetzte Ziel bei Saisonhalbzeit erreicht. Deshalb heißt es für die Jungs von Trainer Pavel Krizek noch einmal Gas geben. Mit einer ähnlichen Einstellung wie letzte Woche beim Derby in Auerbach sollte ein Sieg nur Formsache sein, doch genauso gut kann die Sache in die Hose gehen, wenn man den Außenseiter, der nichts zu verlieren hat, unterschätzt.

Nur ein Erfolg gelang der jungen Nachwuchstruppe des Drittligisten aus Friedberg bisher. Der ebenfalls stark abstiegsbedrohte TSV Ismaning wurde in eigener Halle geschlagen, aber das war dann auch schon das einzige Erfolgserlebnis des Teams von Spielertrainer Markus Wuttke. Neben der fast schon aussichtslosen Position am Ende der Tabelle schwebt auch noch ein anderes Damoklesschwert über den Köpfen der Friedberger Reserve. Die 1. Mannschaft der Schwaben trägt in der 3. Liga ebenfalls die rote Laterne des Schlusslichts und würde die Reserve bei eigenem Abstieg sowieso in die Landesliga durchreichen. Keine guten Aussichten also für die Gäste, die aber auch kaum Druck verspüren und jedes Spiel befreit angehen können. Das ist dann wohl auch die größte Hürde für die Sulzbacher, die sich sicher erst einmal einen Vorsprung erkämpfen müssen, bevor sie das Spiel nach Hause spielen können. So ging es auch dem hohen Favoriten aus Waldbüttelbrunn, der letzte Woche lange warten musste, ehe der 32:22-Sieg gegen den sich tapfer wehrenden Gastgeber aus Friedberg feststand.

Der Coach muss also versuchen, in dieser Woche noch einmal konzentriert zu arbeiten, um seinen Jungs die Wichtigkeit des Spiels am Samstag einzutrichtern. Auch laufen einige Akteure schon längere Zeit auf Reserve und sehnen die Pause herbei. Größere Blessuren hat aber zum Glück kein Spieler und so hofft der Trainer auf einen kompletten Kader in dieser so wichtigen Partie. Die ersten 45 Minuten aus dem Auerbach-Spiel haben sicher noch einmal Begehrlichkeiten geweckt. Hier hat sich gezeigt, zu was die Herzogstädter in der Lage sind, wenn sich alle an die Vorgaben halten und als Team auftreten. Hoffen wir also, dass die Torjäger Smolik, Forster und Co. weiter hungrig sind und dass die Abwehr so aggressiv wie vergangene Woche agiert. Dann klappt es auch mit dem Erfolg im letzten Spiel des Jahres und Weihnachten ist gerettet.

HC Sulzbach: Lotter, Heimpel Toni Kreyßig, Björn Kreyßig, Krizek, Laugner, Forster Marco, Brockstedt, Smolik, Funke, Luber, Klee, Forster Kristian

Bericht: cwh

Nach dem Spiel

Entspannter Nachmittag in der Kröte

Lockerer 34:27-Heimsieg gegen Friedberg II

Einen völlig entspannten Spieltag erlebten die Fans in der Krötenseehalle am vergangenen Samstagnachmittag. Nachdem im Vorprogramm die Herren II und die Damen ihre Gegner schon nach Belieben beherrschten, schafften auch die Bayernliga-Herren des HCS einen, am Ende für die Gäste noch schmeichelhaften 34:27-Erfolg über das Tabellenschlusslicht aus Friedberg.

Gerade einmal 15 Minuten dauerte es, bis der Widerstand der Schwaben gebrochen war. Ein Zwischenspurt von 7:5 auf 12:5 reichte um alle Zweifel zu beseitigen, wer an diesem Tag als Sieger aus der Halle gehen würde. In dieser Phase spielten die Gastgeber ihren besten Handball mit gelungenen Spielzügen, die meist bei Kreisläufer Daniel Laugner endeten, der sich wie gewohnt mit einer blitzsauberen Wurfquote bei seinen Zuspielern bedankte. Den Rest besorgten die torhungrigen Halbspieler Jiri Smolik und Toni Kreyßig und ein sicherer Rückhalt mit Daniel Heimpel im Sulzbacher Tor. Von der etwas enttäuschenden Drittligareserve kam in der ersten Halbzeit viel zu wenig. Einzig Björn Heekeren mit seinen Überraschungswürfen und der dynamische Jan Pupeter genügten bei den Gästen Bayernliga-Ansprüchen, der Rest des Teams brachte sich meist nur mit regelwidrigen Aktionen gegen den viel zu schnellen Rechtsaußen Marco Forster ins Gespräch. Dass der Vorsprung bis zur Pause nicht mehr vergrößert wurde (18:11) lag dann auch vor allem daran, dass Coach Pavel Krizek bereits munter durchwechselte.

Nach der Halbzeit machten die Gastgeber dann noch einmal ernst und bauten die Führung weiter aus. Bis zum 28:17, dem größten Abstand des Spiels, zeigten die Herzogstädter ihre Heimstärke, dann aber schaltete das Team zwei Gänge zurück und alle Spieler bekamen genügend Einsatzzeiten um sich noch einmal zu präsentieren. Torhüter Maximilian Lotter, der in der zweiten Halbzeit das Tor hütete, bekam nun einiges zu tun, weil die Abwehr der Sulzbacher nicht mehr so konzentriert zu Werke ging. Gut für den jungen Keeper, der zeigen konnte welche Klasse er hat. Seine Parden verhinderten, dass die Partie am Ende mit 34:27 ein standesgemäßes Ergebnis hatte, denn die Gastgeber waren längst im Weihnachtsmodus.

Mit diesem Pflichtsieg erreichten die Jungs von Trainer Pavel Krizek mit 11 Punkten und dem 10. Tabellenplatz eine gute Ausgangsposition für die Rückrunde. Fünf Punkte Vorsprung auf den derzeit gültigen Abstiegsplatz wirken beruhigend, aber Vorsicht ist geboten, der Rest der Liga schläft nicht und der Spielplan beschert den Herzogstädtern nur noch sechs Heimspiele gegen meist sehr starke Gegner. Besonders der Start kann sehr wichtig werden und so wird der Coach nach einer kurzen Weihnachtspause schnell wieder Gas geben um das Ziel Klassenerhalt möglichst bald zu erreichen.

HC Sulzbach: Lotter, Heimpel (Tor); Smolik 9(3), Toni Kreyßig 7, Laugner 6, Björn Kreyßig 5, Marco Forster 3, Funke 2, Klee 1, Brockstedt 1, Krizek, Luber, Kristian Forster

Bericht: cwh