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Saison 2015/2016
Mittwoch, 06. Januar 201618:00 Uhr

Herren IgegenHC Erlangen

Heim

Herren I

16 : 28

Endergebnis

Gast

HC Erlangen

Spielort

Halle noch nicht festgelegt

Zum Spiel

Vor- und Nachbericht

Vor dem Spiel

Ungewohnte Zeit aber altbekannte Probleme

Letztes Hinrundenspiel am Dreikönigstag um 18:00 Uhr gegen den HC Erlangen II

Achtung Handballfans aufgepasst! Das letzte Spiel der Hinrunde in der Bayernliga findet an einem ungewohnten Wochentag zu ungewohnter Zeit statt. Am Tag der heiligen drei Könige, den 06.01.2016 beginnt die Partie gegen den HC Erlangen II bereits um 18.00 Uhr in der Krötenseehalle.

Nichts neu dagegen ist die zur Zeit so dünne Spielerdecke, denn mit Marco Forster und Björn Kreyßig fehlen sicher zwei Leistungsträger aus verschiedenen Gründen und auch das Comeback von Torjäger Jiri Smolik steht noch auf der Kippe, denn der von seiner Verletzung genesene Tscheche laboriert nun an einer hartnäckigen Grippe.

Das macht die Aufgabe gegen den Tabellendritten aus Erlangen natürlich nicht einfacher. Doch selbst in Bestbesetzung wären die Junioren der Bundesligamannschaft wohl eine Nummer zu groß für die Herzogstädter gewesen, denn die Truppe von Trainer Roland Wunder spielte die beste Vorrunde seit Jahren. Einen echten Superstar sucht man in der Talentschmiede aus Mittelfranken zwar vergeblich, doch gerade dieser Umstand macht die Mannschaft wohl auch so erfolgreich. Völlig unberechenbar, dafür aber auf allen Positionen pfeilschnell und torgefährlich waren die Erlanger für fast alle Gegner ein Buch mit sieben Siegeln und so darf die Bundesligareserve sogar noch etwas zur Tabellenspitze schielen, die mit fünf Punkten Rückstand nicht unerreichbar ist. Zuletzt hatten die Jungs so richtig Spaß am Handball und schickten ihre Gegner aus Unterhaching und Fürstenfeldbruck mit deftigen Niederlagen nach Hause.

Davon war die Truppe von Coach Pavel Krizek vor der Weihnachtspause leider meilenweit entfernt. Viele Ausfälle und drei schwere Auswärtsspiele sind dafür verantwortlich, dass die Herzogstädter im Moment den drittletzten Tabellenplatz einnehmen, der wohl ein sicherer Abstiegsplatz wäre. Doch die Mannschaft kann viel mehr und wird mit einem aufgefüllten Kader und neun Heimspielen in diesem Jahr noch intensiv an einer besseren Platzierung feilen. Gegen den Favoriten aus Erlangen sollte hier zumindest in Sachen Motivation und Kampfgeist der erste Schritt gemacht werden. Lassen wir uns also überraschen, ob der Heimvorteil den gewohnten Siegeswillen entfacht und dann vielleicht sogar eine Neujahrsüberraschung gelingt.

HC Sulzbach: Lotter, Heimpel Toni Kreyßig, Krizek, Brockstedt, Smolik, Florian Funke, Benjamin Funke, Luber, Kristian Forster, Meta, Morcinek

Bericht: cwh

Nach dem Spiel

16:28-Niederlage gegen den HC Erlangen II

Sulzbacher Rumpftruppe chancenlos gegen verstärkte Mittelfranken

Die Niederlagenserie der Sulzbacher Handballer ist auch im ersten Spiel im neuen Jahr nicht abgerissen. Das wäre auch ein kleines Wunder gewesen, so mussten die Herzogstädter doch auch in dieser Partie wieder drei Akteure aus der Startsieben ersetzen.

Diesmal fehlten Marco Forster, Björn Kreyßig und Linus Brockstedt und so reichte es gegen den stark aufgerüsteten HC Erlangen II nur zu einer etwas zu hoch ausgefallenen 16:28-Niederlage. Die Bundesligareserve aus Mittelfranken nutzte die ungewöhnliche Spielzeit am Dreikönigstag und verstärkte sich mit Christopher Bissel und Kevin Herbst aus dem Kader der ersten Mannschaft.

Trotzdem tat sich der Tabellendritte zuerst etwas schwer mit den Gastgebern, denn die hatten zumindest einen Akteur in den Reihen, der seine große Klasse abrufen konnte. Torhüter Max Lotter, der auch lange Zeit in Erlangen spielte, wollte es seinen Ex-Kollegen wohl zeigen und glänzte mit vier gehaltenen Siebenmetern vielen weiteren Paraden. So blieb die erste Halbzeit recht arm an Treffern, weil die Gäste immer wieder am Sulzbacher Keeper scheiterten und so die Probleme der Heimmannschaft lange Zeit kaschiert wurden. Die gab es vor allem im Angriff, wo mit den verhinderten Stammspielern die kompletten Außenbahnen und der Kreis fehlten. Die jungen Nachwuchskräfte zeigten sich zwar sehr bemüht, konnten aber längst nicht die benötigte Torgefahr erzeugen um die Rückraumspieler in günstige Positionen zu bringen. So waren es vor allem die Einzelaktionen von Benjamin Funke die für die Sulzbacher Tore verantwortlich zeigten. Auch das Comeback von Jiri Smolik begann vielversprechend mit drei Treffern, doch merkte man dem Tschechen danach natürlich die lange Verletzungspause an. So schmeichelte der 10:12-Pausenstand den Gastgebern etwas und dafür durften sich die Oberpfälzer vor allem bei ihrem Keeper bedanken.

Nach der Halbzeit verlor die Partie weiter an Klasse und war bis zum 15:17-Zwischenstand auf niedrigen Niveau ausgeglichen. Auch die Gäste glänzten nicht so, wie es von einer Spitzenmannschaft erwartet wird und so dauerte es bis Mitte der zweiten Hälfte, als die Kräfte der Sulzbacher Rumpftruppe immer mehr schwanden, bis die Partie zugunsten der Gäste kippte. Jetzt wurde es den Franken zu leicht gemacht, die von den nun häufigen technischen Fehlern der müden Gastgebermannschaft profitierten. Da der Torhüter der Erlangener nun auch noch zum besten Spieler seines Teams avancierte, gelang dem HCS nur noch ein Tor in den letzten 10 Minuten und die Zweitligareserve schraubte den Endstand auf ein etwas zu deutliches 16:28-Endergebnis.

HC Sulzbach: Lotter, Heimpel (Tor); Benjamin Funke 5, Luber 4(1), Smolik 3, Florian Funke 2, Meta 1, Kristian Forster 1, Toni Kreyßig, Krizek, Morcinek, Rohrbach

Bericht: cwh