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Saison 2022/2023
Samstag, 15. Oktober 202216:30 Uhr

HSG 2020 FichtelgebirgegegenHerren I

Heim

HSG 2020 Fichtelgebirge

30 : 23

Endergebnis

Gast

Herren I

Spielort

Halle noch nicht festgelegt

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Vor- und Nachbericht

Vor dem Spiel

Mit neuem Coach nach Oberfranken

Christian Rohrbach übernimmt mal wieder das Team beim Gastspiel im Fichtelgebirge

Nach 0:8-Punkten aus den ersten vier Spielen und einer zumindest gefühlten Ratlosigkeit bei der Suche nach den Ursachen, folgt meist ein ungeschriebenes Regularium. Das ist beim kleinen Handballclub aus Sulzbach-Rosenberg nicht anders als in den Profiligen, aber zumindest mit mehr Niveau. Chefcoach Christian Weigl war es selbst, der den Erfolg der Mannschaft vor seine eigenen Interessen stellt. „Das Vertrauen aus einigen Mannschaftssteilen war nicht mehr vorhanden,“ so der Trainer, der selbst um die Aufhebung seiner Tätigkeit bat. „Ich wünsche der Mannschaft und dem neuen Coach viel Erfolg und werde natürlich weiterhin als Jugendtrainer im Verein Verantwortung übernehmen.“

Wer der Neue auf der Bank der Herzogstädter sein wird, ist wohl keine allzu große Überraschung. Mangels Alternativen mitten in der Saison, wird einmal mehr Vorstand Christian Rohrbach Verantwortung übernehmen, eine Variante, die sich in der Vergangenheit ja schon bewährt hat. Helfen wird ihm Jiri Smolik, den Rohrbach in die Trainingsgestaltung und das Coaching einbinden will, der aber auch noch mindestens ein Jahr selbst aktiv spielen will.

Die erste Bewährungsprobe steht schon am kommenden Samstag auf dem Plan, wenn die Herzogstädter um 16.30 Uhr bei der HSG Fichtelgebirge antreten müssen. Nicht gerade ein Aufbaugegner, denn die Oberfranken gelten seit Jahren zu den stärksten Teams der Landesliga. In dieser Saison sind sie mit einem Sieg und einer Niederlage zwar nur mittelmäßig gestartet, gelten aber vor allem in eigener Halle als Favorit in dieser Partie, die in der Volksschule in Wunsiedel stattfindet.

Fehlen wird wohl am Samstag Jonas Rohrbach aus beruflichen Gründen und auch Tim Lehmacher, der den Verein nach nur vier Spielen wegen mangelnden Erfolgsaussichten verlassen hat. Dazu kein Kommentar an dieser Stelle. Bleibt zu hoffen, dass sich der Rest der Truppe kämpferisch gibt und den Trainerwechsel als Chance sieht, den gordischen Knoten zu lösen, der bisher verhindert hat, dass die hochtalentierten Einzelspieler wieder eine echte Mannschaft werden.

HC Sulzbach: Martin, Feldbauer (Tor); Lesak, Smolik, Rohrbach Fabian, Stancic, Mikovic, Sehnke, Wedel, Haubold, Weiß, Sommer, Ströhl

Bericht: cwh

Nach dem Spiel

Wieder keine Punkte für die Herzogstädter

Fichtelgebirge gewinnt klar mit 30:23

Nichts zu holen gab es für die Sulzbacher Handballer bei der HSG Fichtelgebirge. Der Favorit gewann deutlich mit 30:23 gegen ein Team aus der Herzogstadt, dass zwar ersatzgeschwächt war, doch dies allein ließ Coach Christian Rohrbach nicht als Entschuldigung gelten.

Ohne Jonas Rohrbach und mit einem angeschlagenen Alexa Mikovic, der nur am Ende zu einem Kurzeinsatz kam, mussten die Oberpfälzer schnell erkennen, dass der Gastgeber an diesem Tage wohl eine Nummer zu groß war. 9:4 stand es nach 12 Minuten, da war schon erkennbar, an was es der Mannschaft fehlt. „Das Zusammenspiel der verschiedenen Mannschaftsteile ist noch nicht so, wie ich mir das vorstelle. Im vergangenen Jahr konnte dies mit individueller Klasse der Akteure noch ausgeglichen werden, doch gegen ein eingespieltes Team wie es die Jungs aus dem Fichtelgebirge sind, reicht das leider nicht aus,“ so Trainer Rohrbach, der eine Menge Arbeit vor sich sieht. Dem Gastgeber war das egal, er verwaltete den Vorsprung locker bis zum Pausenstand von 15:10 und hatte die Partie fest im Griff.

Die Gäste aus der Herzogstadt wehrten sich zwar noch eine gute Viertelstunde (22:19), doch dann verlor das Team mit Fabian Rohrbach und Lukas Lesak zwei wichtige Spieler durch Rote Karten und der Rest war nicht mehr in der Lage, den Schlussspurt der Hausherren noch einmal zu kontern. Am Ende war der Sieg der Gastgeber hochverdient, wenn auch etwas zu hoch.

Coach Rohrbach verteilte nur an Lukas Lesak und Ansgar Haubold ein eingeschränktes Lob, glaubt aber weiter an die Qualität in seinem Team, die er mit konzentrierter Arbeit in den nächsten Wochen herausholen will.

HC Sulzbach:

Lotter, Martin (Tor); Haubold 5, Lesak 4, Mikovic 3, Ströhl 3, Stancic 3(1), Smolik 2, Sehnke 1, Fabian Rohrbach 1, Wedel 1, Weiß, Kallmeier, Klee,

Bericht: cwh